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Viel Schnee in der kommenden Woche erwartet

Großes Winter-Comeback am Tegernsee

Von Nina Häußinger

Ein Auf und Ab des Wetters am Tegernsee. Mal Schnee, mal Sonne, mal warm, mal kalt. Ab Sonntag entscheidet sich das Wetter jedenfalls …

Ein Winter-Comeback am Tegernsee

“Die sehr milde Luft, die am Donnerstag für einen windigen und frühlingsartigen Tag sorgte, ist inzwischen durch eine kühle Meeresluft ersetzt worden”, sagt der Wetterfrosch aus Schaftlach Hans Wildermuth. Sie stammt aus Kanada, wo sie ursprünglich sehr kalt war und sich während ihrer Atlantiküberquerung stark erwärmt hat.

Am Samstag dreht die Strömung nochmals kurz auf Südwest – dabei kommt etwas mildere Luft ins Oberland, die für einen trockenen und leicht föhnigen, aber nur zeitweise sonnigen Tag sorgt. Doch Wildermuth warnt vor:


Dann stellt sich die Wetterlage nachhaltig um.

Die großräumige Strömung dreht auf Nordwest, später auf Nord und führt polare Meeresluft nach Mitteleuropa, die stammt aus dem Nordmeer und ist nicht so stark erwärmt. Markiert wird die Umstellung durch eine Kaltfront, die in den späten Abendstunden des Samstags und der Nacht auf Sonntag mit böigem Wind und Regen durchzieht. “Im Laufe der Nacht wird der Regen bis in die Täler in Schnee übergehen”, sagt der Frosch.

Am Sonntag liegen wir im Einfluss der polaren Meeresluft. Sie ist zwar nicht so kalt, dass sie Dauerfrost bringt, doch steigt die Temperatur nur noch wenig über Null Grad an und es treten immer wieder Schneeschauer auf.

Die folgende Woche wird bestimmt von der stabilen nördlichen Strömung, die mal mehr und mal weniger Feuchtigkeit mit sich bringt und in der wiederholt Störungen gegen die Alpen ziehen. Wildermuth sagt dazu:

Das führt zu zeitweisem Alpenstau und kann ergiebigen Schneefall verursachen, schwerpunktmäßig am Montag und in der ersten Wochenhälfte.

Weil die Jahreszeit schon fortgeschritten ist, kann sich die Luft bei kurzem Sonnenschein auch mal erwärmen. Daher reicht es wohl nicht für Dauerfrost, doch wird die Tageshöchsttemperatur an allen Tagen der Woche nur knapp über den Gefrierpunkt liegen. Bei längerem Schneefall tagsüber ist bei Null Grad Schluss.

“Da diese Witterung vorhat, bis zum Wochenende anzuhalten, können sich auf den Bergen größere Neuschneemengen ansammeln”, meint der Wetterfrosch. Wahrscheinlich werden dann die größten Schneehöhen in dieser Saison gemessen. Das könnte auch für die Täler und vielleicht für das Vorland gelten. Unterhalb von 500 Meter Höhe wird sich nur vorübergehend eine Schneedecke ausbilden können – das gilt nun weniger für das höher liegende Oberland als für den Bereich München und nördlich davon. Wildermuth sagt abschließend:

Machen wir uns also in dieser Märzwinterwoche auf einiges gefasst.


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