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Gut Kaltenbrunn und der Lehrbienenstand – Die Imker zieht es nach Moosrain

Von Redaktion

Tag der Offenen Tür im April diesen Jahres / Quelle der Abbildungen: Bezirksimkerverein Gmund

Seit über 20 Jahren betreibt der Bezirksimkerverein Gmund einen Lehrbienenstand auf Gut Kaltenbrunn. Regelmäßig werden dort die Vereinsmitglieder aus- und fortgebildet. Kindern und Erwachsenen wird das Imken und die Natur nahe gebracht. Sogar einige Hotels nutzen das Angebot als touristische Attraktion, da der Verein auch vermehrt Führungen für Gäste durchführt.

Aufgrund der derzeitigen Situation auf Gut Kaltenbrunn ist allerdings ein ordentlicher Betrieb nicht mehr möglich. Vor allem nachdem der Verein seinen Bienenstand dringend erweitern möchte und auf dem Gut eigentlich nur geduldet wird.

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Bild vom bestehenden Lehrbienenstand

Die Imker zieht es deswegen nach Moosrain. Am Fuße des neuen Hochwasserdamms soll eine neue Hütte errichtet werden. Zu diesem Zweck hat man eine alte Forsthütte gefunden, die der Verein dann in Eigenleistung ab- und wieder aufbauen möchte. Kostenpunkt: Ca. 70.000 Euro. Der größte Vorteil: Mehr Platz, vor allem für die Aus- und Fortbildung.

Diese alte Forsthütte soll umgesetzt und künftig als Lehrbienenstand Verwendung finden

Dem neuen Standort in Moosrain liegen laut dem Verein im Wesentlichen folgende Überlegungen zu Grunde:
– Ein für Bienen an dieser Stelle optimales Kleinklima das von Westen her durch den Damm windgeschützt ist; die Fluglöcher können optimal nach Süden ausgerichtet werden.

– Der Lehrbienenstand wäre in 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Moosrain aus erreichbar; dies ist ein großer Vorteil für Besuche durch Schulklassen und Kindergartenkinder.

– Der Damm wird extensiv mit einer Wildblumen-Einsaat bewirtschaftet; der Moosbach ist in der Nähe; dies ist
a) für die Bienen gut und
b) für Besucher eine weitere interessante Möglichkeit unsere heimische Natur besser kennen zu lernen

– Viele Wanderer, Spaziergänger und Gäste können mit diesem Standort erreicht werden – was dem Punkt Öffentlichkeitsarbeit gelegen kommt. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass das geschaffene Wegnetz auf und um den Hochwasserdamm von Spaziergängern gut angenommen wird

Für die Finanzierung des neuen Standortes inklusive neuer Hütte hat der Verein jetzt bei allen Tal-Gemeinden zuzüglich Waakirchen einen Zuschussantrag in Höhe von 3.000 Euro pro Gemeinde gestellt. Bis auf Gmund hatten alle bereits zugesagt. Und auch auf der Gmunder Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag gab es darüber keine großen Diskussionen. Die Arbeit des Vereins sei vorbildlich und helfe bei der Naturerziehung von Kindern und Erwachsenen, so die Meinung aus dem Gremium. Mit einstimmiger Mehrheit wurde dem Zuschussantrag zugestimmt.

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