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Holzkirchen

„Hallenmonster“ wird abgebaut

Von Nina Häußinger

Seit Freitag ist der Mietvertrag für die Holzkirchner Traglufthalle endgültig Geschichte. Jetzt geht’s ans abbauen. Währenddessen müssen sich die Asylbewerber in ihrer Doppelhaushälfte in der Breitensteinstraße neu einleben. Ein Treffen mit den Nachbarn gab es bereits.

Vor einem Jahr aufgestellt – jetzt kommt das Hallenmonster wieder weg (Archivbild)

April 2016: Eine riesige Traglufthalle mit Platz für 320 Personen wird am Holzkirchner Moarhölzl aufgestellt. Grund ist der starke Zuwachs an Flüchtlingen. Trotzdem ist die Halle ein Jahr lang immer nur mit höchstens 200 Asylbewerbern belegt.

Heute, gut ein Jahr später, kommt das „Monstrum“ wieder weg. Am Freitag trafen sich das Landratsamt und die Firma Paranet, die die Halle zur Verfügung gestellt hatte. „Es erfolgte die Rückgabe des Mietobjekts“, erklärt Pressesprecher des Landratsamts Gerhard Brandl auf Nachfrage. Alles sei völlig reibungslos verlaufen. Nun erfolge auf Veranlassung der Firma Paranet der Abbau der Halle. Brandl weiter:

Der genaue Zeitplan ist dem Landratsamt nicht bekannt, da der Rückbau seitens Paranet eigenverantwortlich veranlasst wird. Vertraglich ist hierfür ein Zeitraum von maximal 6 Wochen nach Übergabe vereinbart.

Ein großes Problem stellte für Holzkirchen trotzdem die anderweitige Unterbringung der Asylbewerber dar. 159 Personen galt es in weitere Unterkünfte zu verlegen. 111 davon konnten im Landkreis bleiben. 48 brachte die Regierung in umliegenden Landkreisen unter. 35 Personen konnten im ehemaligen Polizeigebäude Platz finden.

49 wurden in die renovierten Container in der Erich-Kästner-Straße umgesiedelt. Und für 16 Flüchtlinge wurde in der Breitensteinstraße in Holzkirchen eine Doppelhaushälfte vom Landratsamt angemietet. Pressesprecher Brandl beteuert:

Die Bewohner in der Breitensteinstraße haben sich gut in die neue Umgebung eingelebt, es gibt keinerlei Auffälligkeiten oder Probleme.

Außerdem werden nach Kenntnisstand des Landratsamts die Herren ebenfalls vom Helferkreis betreut. Dieser habe u.a. ein Treffen mit den Nachbarn organisiert und das Einleben unterstützt.


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