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Ein Selbstversuch bei Michaela Graham

Heilströmen – Energiekick oder Humbug?

Heilströmen – sich selbst heilen, durch die eigene Energie. Geht das? Ich habe es ausprobiert. Und immerhin zu einer Erkenntnis bin ich am Ende gekommen. Ein Selbstversuch.

Michaela Graham empfängt mich im Garten der Villa Adolphine – auf jeden Fall ein Besuch wert

Ein Erfahrungsbericht von Nina Häußinger

Heilströmen – noch nie gehört. Als Michaela Graham mir vor zwei Wochen anbietet, das Ganze mal am eigenen Leib zu testen, bin ich neugierig und unsicher zugleich. „Glaubst du an sowas“, fragt mich eine Kollegin, als ich von meinem Termin berichte. „Pass bloß auf dich auf“, meint meine Freundin. Nun ja, so schlimm wird’s schon nicht werden, denke ich und radle los Richtung Villa Adolphine in Rottach.

Dort eröffnet sich mir zunächst eine Oase der Ruhe mitten im Trubel des Ortes. Der Garten ist ein absoluter Traum. Überall stehen Himmelsliegen in besonderen Formen mit Dach oder zum Schaukeln und kleine Sitzgruppen unter dem Schatten der Bäume. Ein besonderer, fast schon magischer Ort, finde ich.

Michaela erwartet mich an der Rezeption. Fröhlich kommt sie auf mich zu. „Wie fühlst du dich?“ Gute Frage, ich muss lachen. „Ich habe keine Ahnung, was auf mich zukommt“, sage ich. Sie führt mich durch das verwinkelte Hotel mit kleinem Café und liebevollen Dekorationen in jeder Ecke. In ihrem Behandlungsraum steht mittig eine einnehmende Liege. Wir setzen uns erst an den kleinen Tisch direkt an der Terrassentür und unterhalten uns ein bisschen über dies und das, bevor ich auf der Liege Platz nehme. Ob ich ein Kissen brauche, will sie wissen. „Kopfmenschen brauchen immer ein Kissen“, schmunzelt sie, als ich nicke.

Auf dieser Liege nehme ich Platz und Michaela nimmt mich mit auf eine Reise …

Dann nimmt sie mich mit, auf eine Reise durch meine Kindheit, meine Gefühle, Beziehungen, Blockaden und Ängste. Immer wieder legt sie ihre Hände auf meine Fußsohlen oder meine Beine, stellt Fragen, schweigt dann minutenlang. Wir sprechen über meine Energien, den Fluss in meinem Körper. Wir trennen Verbindungen, die schlecht erscheinen und festigen die Kraft, die da ist. Die Stunde vergeht viel schneller als gedacht.

Als Michaela mich jetzt zum zweiten Mal fragt, wie es mir geht, muss ich wieder grinsen. „Sehr gut.“ Eine spirituelle Erfahrung. Ein Moment, für den man sich völlig öffnen muss. Eine Methode, für die man empfänglich sein sollte. Und eine Energie, die man im Alltag manchmal zu spüren verlernt hat.

Die Stunde bei Michaela Graham kostet 180 Euro. Nicht wenig. Vor allem frage ich mich, wie oft man kommen muss, damit sich wirklich was verändern kann. „Meistens löst sich ganz viel schon in der ersten Stunde“, sagt sie zu meiner Überraschung. Stammkunden hat Michaela wenige – und dann auch nur die richtig harten Fälle. Sonst kommen ihre Klienten vielleicht ein oder zweimal im Jahr. Manche auch seltener.


Als wir zurück in den Garten gehen, spielt jemand auf dem Klavier ein bekanntes Stück aus den Charts. Magisch, sag ich ja …

Michaela erzählt mir, dass es ihr großer Traum ist, eine Art Ashram zu eröffnen. Wo die Leute einfach kommen können, mit ihr an ihren Energieflüssen arbeiten und nur für das Zimmer zahlen müssen. So müsste sie für ihre Anwendungen kein Geld verlangen. Ob sie sich diesen Traum erfüllt? Wer weiß. Erstmal bietet sie nun an zwei Tagen die Woche Meditation, Yoga, Heilströmen und andere Stunden für Hotelgäste und Einheimische im Tegernseer Tal an.

Als ich mich wieder auf mein Rad schwinge und am See entlang nach Hause fahre, fühle ich mich gut. Entspannt, entschleunigt und trotzdem beschwingt. Ob die Stunde mein Leben verändert hat? Keine Ahnung. Jedenfalls hat sie mir gezeigt, dass es manchmal reicht, sich wieder auf sich selbst und die eigenen Energien zu besinnen, in sich hinein zu spüren und die eigenen Wurzeln zu festigen. Das ist in der heutigen Zeit vielleicht das Wichtigste. Was meint ihr?

Alle weiteren Informationen zu Michaela Graham findet ihr hier.


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