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Hochwasserdamm in Moosrain: Sperrung für Reiter bestätigt und auf 5 Jahre ausgeweitet

Von Redaktion

Manche Themen sind für die Betroffenen zwar ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Und wenn man sich die Argumente der Verantwortlichen anhört, dann versteht man auch deren Entscheidung. Genauso wie man die Betroffenen versteht. Es ist halt nicht einfach….

So war auf alle Fälle das Gefühl, als letzte Woche auf der Gmunder Gemeinderatssitzung der vierte Tagesordnungspunkt “Sperrung des Weges auf dem Damm für Reiter” diskutiert wurde.

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Vorausgegangen war ein Schreiben von Reitern, die sich an den Bürgermeister gewendet hatten. Und zwar mit der Bitte die derzeitige Sperrung auf dem Hochwasserdamm in Moosrain aufzuheben.

Das Schreiben an Bürgermeister Georg von Preysing

Das Problem der Gemeinde: Laut dem Bürgermeister sind die Reiter “bei jedem Sauwetter auf dem Damm und der Böschung”. Und das zerstört eben nach und nach den Bau, was wiederum negative Auswirkungen auf die Gewährleistungspflicht der Baufirma hat.

Hier fängt der Hochwasserdamm und damit die Sperrung an

Oder anders ausgedrückt: Das Bauwerk, wie es Gmund bestellt und bezahlt hat, muss so bleiben wie es ist. Ansonsten kann die Baufirma bei einem eventuell auftretenden Mangel einfach sagen, dass das nicht Ihre Schuld war. Und das wäre kritisch, da es ja um viel Geld – genauer gesagt um 1,7 Millionen Euro – geht.

Den Verantwortlichen bleibt also, bei allem Verständnis, nichts anderes übrig als den Weg dauerhaft zu sperren. Wobei das mit dem Verständnis ja so eine Sache ist oder was meinen Sie Herr Bürgermeister?

Also ganz vorsichtig.
Wenn ich mich heute entschließe als Besitzer, dass ich aus meinem Hof einen Reiterhof mache, dann muss ich mir vorher überlegen wo die Rösser ausreiten können. Aber wenn das halt nicht funktioniert, dass die sowenig Hirn haben und schauen, ob man bei dem Wetter da oben reiten kann, dann sind wir eben dazu gezwungen, den Weg zu sperren.

So oder so: Solange die Gewährleistung gilt, soll auch die Sperrung aufrechterhalten werden. Zumindest über die Dauer der Frist. Und da die Frist noch 5 Jahre dauert, fließt dieser Zeitrahmen auch in den Beschlussvorschlag ein.

Einstimmig angenommen. Sperrung beibehalten.


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