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Neueröffnung in der Münchner Straße

Holzkirchens erste „Döneria“

Von Laura Lorefice

Holzkirchen bekommt seine erste „richtige“ Döneria – mit Sitzplätzen, türkischen Spezialitäten und allem was dazu gehört. Gestern feierte „Irems Kebap“ große Eröffnung. Der Name des Ladens hat einen rührenden Hintergrund.

Betreiber Ismail Hisman mit einem seiner Mitarbeiter bei der gestrigen Eröffnung.
Betreiber Ismail Hisman (links) mit einem seiner Mitarbeiter bei der gestrigen Eröffnung.

Kadriye und Ismail Hisman sind aufgeregt. Nach fünfmonatigen Vorbereitungen ist es endlich soweit: „Irems Kebab“ feiert Eröffnung. Das Ehepaar aus Taufkirchen hat sich auf diesen Tag bestens vorbereitet. Ismail Hisman ist seit 15 Jahren als Koch in der Gastronomie tätig und hat in verschiedenen Restaurants in München gearbeitet. Sein Traum: Irgendwann einen eigenen Dönerladen eröffnen.

Als er und seine Frau vor einiger Zeit in Holzkirchen unterwegs waren, entdeckte Ismail das leerstehende Geschäft in der Münchner Straße und beschloss prompt: „Der Laden gehört uns“. Das ehemalige Langlauf- und Biker-Geschäft „Fun Sports“ zog Ende letzten Jahres nach Bad Wiessee, seitdem standen die Räumlichkeiten leer. Kadriye erzählt lachend:

Mein Mann hat den Laden gesehen und wollte ihn auf der Stelle haben. Auch mit dem Landratsamt und der Gemeinde hat von Anfang an alles super funktioniert. Der Laden gehört einfach zu uns – das war Schicksal.

Die beiden hatten sich zuvor intensiv mit der Umgebung beschäftigt und bemerkt, dass es in Holzkirchen zwar zwei Döner-Buden gibt – jedoch keinen richtigen Dönerladen mit Sitzmöglichkeiten. Das soll sich nun ändern. Ab sofort finden auf insgesamt 200 Quadratmetern 35 Gäste Platz. Dabei gibt es nicht nur den typischen Döner, sondern auch Pizzen, Salate und Suppen sowie täglich wechselnde Tagesgerichte. Bei schönem Wetter können es sich die Gäste auch draußen gemütlich machen.

Wer ist Irem?

Geöffnet hat die Döneria an sieben Tagen die Woche, jeweils von 09 bis 24 Uhr. Zu weit wäre das nicht zu stemmen, so Kadriye. Neben dem Ehepaar Hisman kümmern sich daher noch zwei weitere Mitarbeiter sowie ein Bäcker um das Wohl der Gäste. Das Brot für Döner und Co. wird täglich frisch zubereitet.

Bleibt noch eine Frage offen: Wer ist Irem, nach dem die Döneria benannt wurde? „Irem ist unsere kleine Tochter. Für meinen Mann und mich ist sie das Wertvollste was es gibt, deswegen haben wir gesagt, wir benennen unsern neuen Landen nach ihr“, so Kadriye.

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