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Gemeindewerke zu wiederkehrenden Stromausfällen

Warum Holzkirchen im Dunkeln tappt

Von Laura Lorefice

Licht aus, Licht an: Am Donnerstag Abend wurde es dunkel in Holzkirchen. Stromausfall – erneut. Immer wieder kommt es in der Gemeinde in letzter Zeit zu Problemen im Stromnetz. Einige Bürger sehen eine Überlastung durch die Traglufthalle am Moarhölzl als mögliche Ursache. Was steckt dahinter?

Ursache für die Stromausfälle sind laut Albert Götz, zwei Kabelfehler./Archivbild
Ursache für die Stromausfälle sind laut Albert Götz, zwei Kabelfehler./Archivbild

Am Donnerstag Abend ging in Holzkirchen gegen 17 Uhr das Licht aus – Stromausfall, nichts ging mehr. Betroffen waren neben der Thanner Straße auch noch weitere Ortsteile, bei denen Anwohner über eine schwankende Stromversorgung klagen. Immer öfter ist in den letzten Wochen der Strom in der Marktgemeinde für kurze Zeit weg.

Kabelfehler Ursache für Stromausfälle

Einige Bürger sehen eine Überlastung des Stromnetzes durch die Traglufthalle am Moarhölzl als mögliche Ursache. Seit Freitag wohnen dort nun auch die Asylbewerber aus der Föchinger Turnhalle und am Mittwoch ziehen die Tegernseer Asylbewerber nach Holzkirchen um. Ein Leser fragt sich:

320 Personen, das ist schon ein ganzer Ortsteil…funktioniert deswegen das Stromnetz nicht mehr?…Überlastung.

Doch die Stromausfälle hätten absolut nichts mit der Traglufthalle zu tun, wie Albert Götz, Leiter der Gemeindewerke Holzkirchen erklärt. Schuld für den Stromausfall seien zwei Kabelfehler im Zentrum und in der Rosenheimer Straße gewesen. Götz erklärt:

Für das Stromausschalten sind die Gemeindewerke verantwortlich. Wir schalten dann bestimmte Trafoabschnitte ein und aus. Damit lokalisieren wir die Fehler. Eine andere Alternative gibt es leider nicht, die weniger Einfluss auf die Einwohner hat.

Ursachen für die Kabelfehler könnte möglicherweise ein Kabelbrand sein oder ein Stein, der auf das Kabel drückt. Derzeit konnte man bereits einen Fehler ausgraben. Bis alles wieder nahtlos funktioniert, soll es laut Götz allerdings noch ein paar Tage dauern. „Die Einwohner dürften aber nichts mehr mitbekommen, solange kein neuer Fehler auftritt“.

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