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Holzkirchner mit Hubschrauber aus Isar geholt

Ein Paar aus Holzkirchen hatte am Montag wohl mehr Glück als Verstand. Zusammen mit drei Freunden und zwei Hundewelpen machten sie eine Schlauchbootfahrt auf der Isar. Sie kenterten.

Zwei Holzkirchner sind am Montag auf der Isar in Not geraten – der Hubschrauber musste kommen / Archivbild

Zwei Holzkirchner hatten am Montag wohl mehr Glück als Verstand. Zusammen mit drei Verwandten aus Nordrhein-Westfalen und zwei kleinen Hundewelpen wollten sie eine Schlauchbootfahrt auf der Isar unternehmen, das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Was sie dabei nicht beachteten: Die Feuerwehr hatte schon am Wochenende vor Fahrten auf dem Fluss gewarnt. Aufgrund der starken Regenfälle sei aktuell besonders viel Wasser aus dem Sylvensteinspeicher gelassen worden und die Isar somit sehr reißend.

Doch die fünf ließen sich nicht beirren. Sie hätten vor der Fahrt auch noch Mitglieder des Kanuvereins und des Naturschutzbunds gefragt, ob man die Fahrt wagen könne. Alle hätten mit ja geantwortet, wenngleich man vorsichtig sein solle.

Das Boot kenterte

Und zunächst schien auch alles glatt zu laufen. Zwar sei es vom Startpunkt in Wolfratshausen flott flussabwärts gegangen. Besondere Vorkommnisse habe es aber bis dahin nicht gegeben, berichtet die 34-jährige Nora gegenüber des SZ. Nach einer Pause an Land wurde es jedoch turbulent. Das Boot geriet in eine Stromschnelle und krachte gegen einen Baumstamm.

Das Boot kippte um. Einer der Männer verlor den Halt und wurde weggeschwemmt. Er konnte sich an Land in Sicherheit bringen. Die anderen blieben auf dem gekenterten Boot und auf dem Baumstamm. Man habe Panik gehabt. Vor allem als man unter Wasser gedrückt wurde.

Zwei Kanufahrer kamen den Freunden dann zu Hilfe und informierten die Rettung. Per Hubschrauber wurden die fünf einzeln auf eine nahegelegene Sandbank geflogen. Die 24-jährige Julia steckte sich einen der kleinen Hundewelpen unters T-Shirt, den anderen klemmte sie sich unter den Arm und konnte so ebenfalls in Sicherheit gebracht werden. Sie seien nicht leichtsinnig gewesen oder gar besoffen, beteuert sie abschließend gegenüber der SZ.


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