Pläne am Moarhölzl erneut in der Schwebe
“Ich beerdige den Bikerpark erstmal”

von Nina Häußinger

Der Kampf für den Bikepark am Moarhölzl geht weiter. Hatten es die Radbegeisterten Ende 2016 endlich geschafft und die gemeindliche Zusage für eine Anlage, folgt jetzt der nächste Rückschlag. Das endgültige Ende?

Ist jetzt das endgültige Ende für den Bikepark am Moarhölzl besiegelt?

Lange kämpfen die leidenschaftlichen Biker vom RSLC in Holzkirchen schon für einen richtigen Bikepark am Moarhölzl. Schon zwei Planungen hat Georg Smolka der Gemeinde vorgelegt. Jetzt folgte der erneute Rückschlag. Landratsamt und Straßenbauamt Rosenheim fordern eine Erschließung des Areals von der B13, das wurde auch der Bürgerversammlung bekannt. Olaf von Löwis erklärte, dass derzeit Gespräche zu diesem Thema laufen. Smolka meint jetzt gegenüber dem Merkur:

Ich beerdige den Bikepark erstmal.

Auf eine dritte Planung habe er keine Lust. Da es im Moment nicht einmal eine Linksabbiegerspur gebe, müsse man hier aufrüsten, so von Löwis gegenüber dem Merkur. Schon bei der Traglufthalle haben die Behörden hier einige Augen zugedrückt.

Wie lange man auf eine Entscheidung der Behörden warten muss, ist unklar. Die Gemeinde plant auf längere Sicht und will eventuell hier das Eisstadion oder das Frühlingsfest unterbringen.

Alles umsonst?

Doch die Planung der Radler wirft das erneut zurück. Ende 2016 war die Freude groß, als die Gemeinde den Bikern die Fläche am Moarhölzl zur Verfügung stellt und auch der Gemeinderat seinen Segen gab. Schon im Sommer hätte die Anlage in Betrieb gehen können.

Doch jetzt heißt es wieder warten. Auch das Aushubmaterial, das man kostengünstig von der Baustelle an der B318 bekommen hätte, sei jetzt wohl verloren. Das zu lagern sei viel zu teuer, so Smolka gegenüber dem Merkur. Und auch die stundenlange Planungsarbeit sei nun umsonst gewesen.


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