Helfer aus dem Tegernseer Tal ausgezeichnet
Ihr Einsatz rettet Leben

von Michael Dalock

Ehrenamtliche verbringen ihre Freizeit damit, anderen zu helfen. Bei Unfällen oder anderen Notsituationen sind sie zur Stelle. In gefährlichen und oft traumatischen Situationen behalten sie einen kühlen Kopf. Heute überreichte Landrat Wolfgang Rzehak eine der höchsten Auszeichnungen des Freistaates.

Eine Stütze der Gesellschaft: Sie helfen selbstlos und ehrenamtlich bei Notsituationen, Unfällen und Katastrophen.

13 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wurden heute mit einer Auszeichnung geehrt, die der Freistaat Bayern extra für die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen geschaffen hat: Dem Ehrenzeichen am Bande. Landrat Wolfgang Rzehak überreichte die Dankesurkunden und die Ehrenzeichen im Namen des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann.

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Erstmalig hatte das Landratsamt zu diesem Anlass in den Bräuwirt in Miesbach geladen. Rzehak wollte damit seine Dankbarkeit ausdrücken:

Bisher habe ich in mein Büro eingeladen oder in´s Stüberl im Landratsamt. Hier können wir sie heute wenigstens zum Essen einladen.

Ein bisschen wolle man so den Ehrenamtlichen das zurückgeben, was sie leisten. „Die Ehrenamtlichen opfern ihre Freizeit für die Gesellschaft“, erklärte der Landrat. Fünf Personen erhielten das Ehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz, sechs Ehrenamtliche wurden für 25 Jahre Dienstzeit beim BRK ausgezeichnet. Eine Person hat sich 40 Jahre ehrenamtlich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert, und eine Person arbeitete 25 Jahre beim THW.

Nicht alle konnten anwesend sein. Aber alle, die da waren, waren sichtlich erfreut über die Auszeichnung. Rzehak befand dann auch: “Es ist toll, was für ein großer Zusammenhalt zwischen den Ehrenamtlichen im Landkreis besteht. Das ist nicht selbstverständlich.”

Unter den Ausgezeichneten waren eine Kreutherin, ein Wiesseer, drei Gmunder und zwei Waakirchner.

Fotostrecke von der Auszeichnung heute Mittag:


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