So sieht die aktuelle Situation auf dem Immobilienmarkt aus

Immobilien am Tegernsee mieten oder kaufen

Der Tegernsee ist einer der saubersten deutschen Seen überhaupt. So verwundert es nicht, dass sich die Region 50 Kilometer südlich von München zu einer bekannten Touristenregion entwickelt hat. Die idyllische Lage in der Nähe der Metropolstadt München zieht für Interessenten hohe Immobilienpreise nach sich.

Auch die Prominenz aus allen Branchen, darunter diverse CDU-Politiker oder die bekannten Fußballer Philipp Lahm und Manuel Neuer, auf die der ein oder andere Fußballfan bei sportwetten.org seine Wette angegeben hat, hielten sich in ihren Ferien an dem See auf. Mittlerweile hat sich ein ungebremster Konkurrenzkampf zwischen den Bauherren entwickelt. Ab dem Jahr 2011 schossen die Miet- und Kaufpreise für Immobilien am Tegernsee stetig nach oben. 5 Prozent oder mehr Zuwachs im Jahr ist seitdem keine Seltenheit mehr. Vor allem im Bereich der Luxuswohnungen sind den Preisen inzwischen kaum noch Grenzen gesetzt: Nahe des Leebergs kostet der Quadratmeter schon mal gute 11.000 Euro. Makler schätzen die Preise wiederum als nicht realistisch ein und gehen davon aus, dass diese im Laufe der nächsten Jahre auf 6000 bis 7500 Euro pro Quadratmeter zurückgehen werden.

Besonders für ältere Menschen ist die Lage prekär

Es sind vor allem alte Menschen, die die steigenden Mietpreise deutlich zu spüren bekommen. Sie besaßen für lange Zeit einen Zweit- oder Ferienwohnsitz am Tegernsee und möchten diesen weiterhin in ihrem Ruhestand finanzieren. Angesichts der steigenden Preise ein nahezu unmögliches Unterfangen. Wohnungen mit 150 bis 200 Quadratmetern kosten teilweise bis zu eine Million Euro. Es sind vor allem die Wohnungen im Stadtzentrum oder Seenähe, die sehr gefragt sind. Ältere Häuser halten sich hingegen kaum auf dem Immobilienmarkt, da sie für die Interessenten in die Jahre gekommen und zu stark beansprucht sind. Ältere Grundstücke haben nur dann eine echte Chance, wenn die Käufer auf der Grundstücksfläche selbst bauen dürfen.

Am Fuße des Leebergs entstehen neue Wohnsiedlungen

Viele ältere Menschen lehnen es hingegen ab, in luftigen Höhen zu wohnen. Sie bevorzugen ebenerdige Wohnungen, die nicht über enge oder steile Straßen erreicht werden müssen. Aus diesem Grunde zögern sie, Luxusimmobilien in höheren Lagen zu erwerben. Die Bauherren haben sich auf diese Situation eingestellt und reagieren mit neuen Bauprojekten am Fuße des Leebergs. Hier sollen in den kommenden Jahren, direkt an der Auffahrt zum Berg, mehrere Mehrfamilienhäuser entstehen.

Steuersatz für Zweitwohnungen wird auf 20 Prozent angehoben

Nicht nur ältere Menschen und Ferienhausbesitzer müssen sich auf hohe Kosten einstellen: Menschen, die ihren Zweitwohnsitz in der Nähe des Tegernsees haben oder vorhaben, hier einen Zweitwohnsitz aufzubauen, müssen künftig mit höheren Kosten rechnen. Der Zweitwohnungsbesitzer zahlt hier im Jahre 2018 sage und schreibe 20 Prozent Steuern, in den umliegenden Gemeinden 12 Prozent. Diese Anhebung der Preise hat einen logischen Grund: Die Politik möchte den Wohnraum für Einheimische aus den Gemeinden erhalten und langfristig sichern. Eine nachvollziehbare Entwicklung, da der Anteil der Zweitwohnungsbesitzer in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist und im Jahr 2016 bereits 869 Häuser ausmachte.

Wohnungspreise in den umliegenden Gemeinden fallen niedriger aus

Interessenten sollten bei der Immobiliensuche am Tegernsee einen Blick auf die umliegenden Gemeinden werfen. Dort sind die Preise etwas niedriger als am Tegernsee selbst. In Rottach Egern liegt der Preis etwa bei 13, 80 Euro pro Quadratmeter, in Bad Wiessee bei 11, 51 Euro und in den Gemeinden Kreuth und Gmund nur bei 10,45 Euro bzw. 10,84 Euro pro Quadratmeter.


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