Immobilien Fundstück: Hotel Lederer für 9.800.000,00 Euro abzugeben

Zweite Anmerkung vom 04. Juli / 15:52 Uhr
In den Kommentaren vom Merkur gibt es einen interessanten Beitrag, der den derzeitigen Schätzwert der Immobilie erläutert. Wir haben zu wenig Erfahrung um zu sagen, ob das so stimmt. Allerdings hört sich die Rechnung sehr plausibel an. Hier der Kommentar:

Der Wert dieser nach jahrzehntelangen Glanzzeiten mittlerweise verbrauchten Bausubstanz bemisst sich lediglich an der excellenten Lage, die den m2-Preis des bebaubaren Grundstücks (rd. 999 €/m2), bei geschätzten 4.000 m2, bestimmt. Von dieser Summe müssen dann die Abrißkosten von rd. 25 € je m3 Rauminhalt (geschätzte 12 Tm3) der Gebäude abgezogen werden.
Als Erwerber kommt nur eine große Hotelgruppe in Frage, die dort dann in einem aus dem Flächennutzungsplan des Büros Angerer sich darstellenden Gesamtzusammenhang einen Neubau als Superior-Hotel errichten lässt. Mit diesem erzielbaren Verwertungspreis (rd. 3,7 Mio. €) muß sich Herr Lederer abfinden und die ist als Altersversorgung durchaus reichlich.

Anmerkung vom 02. Juli / 10:45 Uhr
Heute berichtet die Tegernseer Zeitung über die bevorstehende Zwangsversteigerung des Hotels Lederer in Bad Wiessee. Ein konkreter Termin ist laut Rechtspfleger Matthias Schwaighofer vom Amtsgericht Wolfratshausen aber noch nicht in Sicht. Scheinbar muss sich das Münchner Landgericht vorher noch mit der Beschwerde Lederers gegen die Festsetzung des Verkehrswertes auseinandersetzen. Dem Gutachter zufolge ist das Hotel 5,5 Millionen Euro wert, das Inventar 170 000 Euro. Dass das dem Josef Lederer zu wenig ist, hat man schon in der ersten Immobilien-Anzeige vor 6 Wochen gesehen (siehe weiter unten). Stolze 9,8 Mio. Euro wurden damals bei Alpen-Immo.net für das sanierungsbedürftige Haus veranschlagt. Kurz darauf war zwar die erste Immobilienanzeige nicht mehr auffindbar. Doch jetzt ist sie wieder auf der Webseite des Immobilienmaklers einsehbar.

Gegenüber der Zeitung betont Lederer, dass es Ihm wichtig sei, das Haus in die richtigen Hände zu geben. “Es ist doch ein Wahrzeichen Wiessees.” Ob die potentiellen Käufer das auch so sehen, ist allerdings noch unklar. Ein Zwangsverkauf inklusive Abriss ist laut dem Zwangsverwalter derzeit die wahrscheinlichste Option. Obwohl das dem Immobilienmakler nicht gefallen dürfte. In dem Fall würde dieser nämlich von der veranschlagten Provision in Höhe von knapp 350.000 Euro eher wenig bis nichts sehen.

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Ursprünglicher Artikel vom 22. Mai:
Vielleicht fasst sich ja jemand ein Herz und schlägt spontan zu: Knapp zehn Millionen Euro sind für’s Hotel Lederer in Wiessee aufgerufen. Eigentlich doch fast ein Schnäppchen bei der Lage. Oder? Wir haben zwar von Immobilienpreisen keine Ahnung; aber für 18.000 Quadratmeter Grund mit Seezugang auf zwei Seiten erscheint uns der Quadratmeter-Preis recht günstig. Und dazu gibt’s noch Café und Pianobar, eine gut ausgestattete Küche, Hallenbad, Tennisplatz und sogar einen Pferdestall. Doof vielleicht nur, dass man an der Stelle außer einem Hotel nicht viel wird machen können. Privatwohnen ist zumindest nicht drin…

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