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7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach

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Das Corona-Update im Landkreis Miesbach

Indische Mutation angekommen

Von Redaktion

Die Inzidenz im Landkreis ist weiterhin sehr niedrig. Trotzdem gibt es nun eine weniger gute Nachricht. Eine neue Mutation ist angekommen.

Quelle: Landratsamt Miesbach

Im Juni gab es im Landkreis bisher 30 Neuinfektionen. “Davon sind 14 auf die Virusvariante Alpha / britische Mutation und leider drei auf die Virusmutante Delta / indische Variante zurückzuführen”, sagt eine Sprecherin des Landratsamts Miesbach.

Die indische Variante hat damit erstmals den Landkreis erreicht. Beta, die südafrikanische Mutation, ist seit Beginn der Sequenzierung im Januar nur einmal im Landkreis aufgetreten, während Alpha seitdem 766-mal festgestellt wurde. Die britische Variante macht damit fast die Hälfte aller Neuinfektionen aus.

Die Umbenennung der Virusvarianten in die international einheitlichen Bezeichnungen lautet die folgt: B.1.1.7, Alpha, britische Virusvariante; B.1.351, Beta, südafrikanische Virusvariante; P.1, Gamma, brasilianische Virusvariante; B.1.617.2, Delta, indische Virusvariante.

Indische Mutation im Landkreis nachgewiesen

Die Virusvariante Delta gilt als noch leichter übertragbar als die britische Mutation / Alpha. In umliegenden Landkreisen und Städten ist die Variante Delta schon mehrfach aufgetreten.

Aufgrund der erfreulich niedrigen Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen verzichtet das Gesundheitsamt auf weitere Angaben zu den drei Personen, die sich mit der indischen Variante angesteckt haben. “Es könnten zu leicht Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden”, so die Sprecherin. Hinsichtlich des Vorgehens des Gesundheitsamtes, der Kontaktpersonenermittlung der Quarantäneregeln ergeben sich keine Unterschiede bei den Mutationen.

Priorisierung im Impfzentrum nicht aufgehoben

Während die Impfstofflieferungen an das Impfzentrum weiterhin nur für Zweitimpfungen vorgesehen sind, informierte die Regierung von Oberbayern in der letzten Woche, dass es in Anbetracht der weiterhin nur begrenzt verfügbaren Impfstoffmengen bis auf Weiteres in den Impfzentren keine Aufhebung der Priorisierung geben wird.

Die Priorisierungsregeln haben solange Bestand, bis alle Angemeldeten aus den Prioritätsgruppen 1 bis 3 einen Termin erhalten haben, da die Gründe für die Priorisierung nach wie vor gültig sind. Für die kommende Woche (KW24) ist die unbestätigte Liefermenge für Zweitimpfungen wie folgt: Moderna 660 Dosen, AstraZeneca 770 Dosen, BioNTech 1.190 Dosen.

Impfzentrum unterstützt Betriebsärzte

“Die hervorragende Infrastruktur und die eingespielten Abläufe im Impfzentrum können zukünftig auch von Betriebsärzten von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden”, sagt die Sprecherin weiter. Die Betriebsärzte bestellen den Impfstoff und das Impfzubehör eigenständig, wie Hausärzte auch, nutzen aber nach Absprache die Infrastruktur des Impfzentrums. Durch die eigenständige Beschaffung des Impfstoffes wird das Impfstoffkontingent des Impfzentrums nicht beeinflusst. Personen, die im Impfzentrum durch den Betriebsarzt geimpft werden, fallen durch die Erfassung in BayImco statistisch in die Zahlen der Impfzentren hinein.

Die Betriebsärzte kümmern sich auch um den Impfstoff für die jeweiligen Zweitimpfungen, sowie die Terminierung und Einladung der Impfwilligen. Betriebsärzte, die eine Unterstützung des Impfzentrums wünschen, sollen Kontakt mit dem Impfzentrum in Hausham aufnehmen.

Digitaler Impfausweis – noch nicht im Impfzentrum

Die Berichte in der Presse lassen hoffen, dass der digitale Impfausweis schnellstmöglich verfügbar ist. “Die Informationslage bei den Landratsämtern ist dabei eher noch mau”, heißt es. Seitens des Gesundheitsministeriums liegt noch keine Information zum einheitlichen Vorgehen vor. Auch im Impfzentrum fehlen wichtige Informationen und Softwareupdates. Derzeit ist es in den Impfzentren technisch noch nicht möglich, den benötigten QR-Code nach der zweiten Impfung zu erstellen.

Ebenso können für bereits erfolgte Zweitimpfungen noch keine QR-Codes generiert werden. Insbesondere sind die QR-Codes, die zum Einladungs- und Terminvergabemanagement eingesetzt werden, nicht die Codes, die für einen digitalen Nachweis relevant sind. Das Impfzentrum bittet, von Anfragen zu diesem Thema derzeit abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, wird das Landratsamt in einem Update dazu berichten.


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