Interview mit dem Bergzeit-Chef: Die Kurzfassung

In den letzten Tagen haben zwei große Blogs, excitingcommerce und deutsche-startups, unser Interview mit Klaus Lehner in Ihre Berichterstattung mit aufgenommen. Das und die vielen Zugriffe der Stammleser zeigen uns, dass das Thema scheinbar einige interessiert. Eventuell fragen sich ein paar warum Bergzeit als “kleines” Sportgeschäft aus Großhartpenning so erfolgreich geworden ist. Oder das Interesse an dem Neubau in Moosrain ist sehr groß. Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass das Interview von vielen als zu lang empfunden wird. Deswegen hier für die Kurzleser und die es noch nicht kennen, eine Zusammenfassung:

Im Gespräch mit der Tegernseer Stimme spricht Klaus Lehner über den Start seiner Firma vor 10 Jahren.  Die turbulente Anfangszeit bis zum heutigen Staus Quo mit 50 Mitarbeitern, 2 großen Geschäften und einen Umsatz von 7,8 Mio. Euro pro Jahr. Laut Lehner ist und war folgendes mitentscheidend für den Erfolg von Bergzeit.

“Wir haben nicht die klassische Sportladenstruktur und Denkweise. Sondern spielen unsere Stärke im Internet aus, sorgen damit für einen schnellen Umschlag der Waren und übertragen das auf unsere stationären Geschäfte.”

Lehner betont zugleich, dass Bergzeit trotz der 2 Geschäfte immer noch 60% seines Umsatzes über das Internet macht. Nichtsdestotrotz freut er sich auf den dritten Laden in Gmund-Moosrain, der gleichzeitig auch eine große Investition für die Firma darstellt. Denn das Gebäude im Stil eines finnischen Blockhaus kostet 2 Mio. Euro und beherbergt 2.000 qm Verkäufsfläche. Gebraucht werden 15 Mitarbeiter. Davon sind aber erst 5 gefunden. Chancen für Bewerber sind also da. Interessierte finden in diesem Beitrag mehr Infos.

Die zukünftig im Gebäude integrierte Tourist Info sieht er, auch für das Tegernseer Tal, sehr positiv. Betont aber, dass durch die Marketingaktionen von Bergzeit auch die TI von der Anzahl der Bergzeit-Kunden profitieren wird.

Die Tourist Info in der neuen Bergzeit-Filiale in Moosrain

Die Frage ob die anderen Sportgeschäfte im Tal von seinem Expansionsdrang begeistert sind, beantwortet Lehner erwartungsgemäß mit nein. Wobei er sich in der Folge eher besorgt zeigt um die Internet-Strategie der meisten lokalen Händler:

“Ich denke, dass viele stationäre Händler, unabhängig von der Branche, mit einer falschen
Strategie ins Internet gehen. Ein Vollsortiment mag im stationären Geschäft ausreichen.
Aber wenn ich das einfach ins Internet übertrage, bin ich vergleichbar.”

so Lehner. Sein abschließendes Fazit und gleichzeitiger Tipp für die Internet-Bemühungen der lokalen Geschäfte lautet dann auch:

“Ein Händler muss zuerst überlegen worin seine Stärken liegen, worin er “Weltmeister” ist.
Dieses Segment, diese Nische muss er dann im Internet bedienen. Wenn er das gut macht,
wird er viele Kunden davon überzeugen, bei Ihm zu kaufen.”

Und auch wenn Klaus Lehner im Nachsatz darauf hinweist, dass das eigentlich zwei unterschiedliche Geschäfte braucht, ist es seiner Meinung nach diese Ambivalenz, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Für die, die sich trotzdem noch für das lange Interview interessieren. Einfach auf diesen Link klicken.


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