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Fahrer wollte Brotzeit machen

Irschenberg: LKW kippt um

Von Filiz Eskiler

Ein Lkw-Fahrer war gestern auf der A8 Richtung München unterwegs. Plötzlich verlor er die Kontrolle, und ließ das Fahrzeug quer auf der Strecke umkippen. Was hat seine Brotzeit damit zu tun?

Gestern gegen 14 Uhr kam ein Sattelzug auf der A8 Richtung München in der Gefällstrecke von der Fahrbahn ab. Der LKW prallte erst rechts und dann links gegen die Schutzplanke. Die Mittelschutzplanke wurde dabei durchbrochen, weshalb es in beide Richtungen zu Behinderungen kam.

Durch den Zusammenstoß stellte sich der Lkw quer und kippte um. Die Autobahnpolizeistation (APS) Holzkirchen berichtet, dass die Bergung mehrere Stunden andauerte. Außerdem gebe es schon erste Hinweise auf die Unfallursache:

Nach Angaben von Zeugen hat der 52-jährige Lkw-Fahrer während der Fahrt Brotzeit gemacht und wohl noch weitere Zutaten auf der Beifahrerseite gesucht.

Obwohl der LKW quer lag, kam der Fahrer glimpflich davon. Mit einer gebrochenen Hand wurde er vom Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Für die Flur- und Schutzplankenschäden wird der Sachschaden auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Der Schaden am Fahrzeug auf 100.000 Euro.

Zur Bergung und Absicherung waren die FFW Irschenberg und Weyarn und die Autobahnmeisterei Holzkirchen und Rosenheim im Einsatz. Der Verkehr Richtung München staute sich während der Bergung um mindestens sechs Kilometer zurück.


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