20.000 Euro Schaden:
Jugendlicher nach Verkehrsunfall in Miesbach schwer verletzt

Gestern kollidierten am Miesbacher Ortseingang ein LKW und ein Mopedauto. Der 16-jährige Fahrer des Mopedautos musste schwerverletzt per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Nachmittag in Miesbach an der Einmündung der Straße ‘Am Windelfeld’ in die Staatsstraße 2073. Folgendes ist nach Angaben der Miesbacher Polizei gegen 13.05 Uhr passiert: Ein 16-Jähriger aus Egling und sein Beifahrer waren mit einem Mopedauto der Marke Aixam am Windelfeld auf der Linksabbiegerspur in Richtung Weyarn unterwegs. Die Polizei betont: “Es herrschte erhöhtes Verkehrsaufkommen in allen Fahrtrichtungen.” Beim Einfahren übersah der 16-Jährige unglücklicherweise den LKW eines 29-jährigen Valleyers. Trotz einer Vollbremsung konnte dieser dem Mopedauto nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Auto auf Höhe des Fahrersitzes. Dazu informiert die Miesbacher Polizei:

Der Aixam wurde durch die Wucht des Aufpralls mehrere Meter weit auf die Gegenspur geschleudert.

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Die Karosserie des kleinen Autos konnte dem Aufprall dabei nicht viel entgegensetzen; der 16-Jährige wurde eingeklemmt und schwer verletzt. “Er war zunächst nicht ansprechbar und musste durch die Feuerwehr freigeschnitten werden”, bemerkt die Polizei. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Über die genauen Verletzungen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Nach Informationen der Polizei erfuhr der 16-Jährige jedoch diverse Knochenbrüche sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Der 15-jährige Beifahrer und der Lkw-Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der Axiam erlitt bei der Kollision einen Totalschaden; der LKW trägt laut Polizeiangaben nur einen geringen Frontschaden davon. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme waren Rettungswagen, Notarzt, Rettungshubschrauber, Einsatzleitung BRK sowie die Freiwillige Feuerwehr mit starken Kräften vor Ort. Sie unterstützte auch bei der Vollsperrung der Fahrbahn, die rund zwei Stunden andauerte.

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