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Vier Polizeistreifen rücken an

Junggesellenabschied eskaliert in Rottach

Von Redaktion

Viel Ärger mit einem Junggesellenabschied hatte gestern der Direktor eines Rottacher Hotels. Sieben Männer zwischen 33 und 43 Jahre alt pöbelten im Haus, belästigten die Gäste und ließen sich auch durch den Rauswurf nicht aufhalten. Dann rückte die Polizei an.

Symbolbild eines Junggesellenabschieds am Tegernsee. Zeigt nicht die gestrige Gruppe. Aber der Start ist meistens ähnlich.

Gegen 21 Uhr am Samstagabend rief der Direktor eines Rottacher Hotels bei der Wiesseer Polizei an. Er haben einer Gruppe von Männern, die zu Gast im Hotel seien, ein Hausverbot ausgesprochen. Die sieben, zwischen 33 und 43 Jahre alten Männer, aus der Hamburger- und Frankfurter- Gegend, waren zum Junggesellenabschied an den Tegernsee gereist. Reichlicher Alkoholkonsum führte allerdings dazu, dass sie sich zum Teil unmöglich im Hotel aufführten.

Da mitunter auch andere Gäste belästigt wurden, wusste sich der Direktor nicht anderes zu Helfen wusste, als sein Hausrecht durchzusetzen. Doch die Männer reagierten nicht darauf, so dass der Rottacher die Polizei zur Hilfe rief. Insgesamt rückten vier Streifen der Polizei Bad Wiessee sowie der Polizeistation Fahndung Kreuth an, um den Männern „Benimm“ zu erklären.

Einer der “Junggesellenabschiedler” wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Gegen alle sieben Männer hat das Hotel mittlerweile Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Zwei aus der Gruppen erhalten zusätzlich eine Anzeige, da sie einen Polizisten beleidigten.


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