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Bayern testet Warnsysteme

Katastrophen: NINA hilft weiter?

Von Filiz Eskiler

Katastrophen rücken aktuell immer weiter in den Alltag der Menschen in Deutschland. In Teilen Bayerns sollen daher Warnsysteme getestet werden. Im Landkreis Miesbach gibt es allerdings keine Zivilschutz-Sirenen mehr – wie werden wir über Katastrophen informiert?

Dank der Warn-App „NINA“ können Informationen schnell in der Bevölkerung weitergegeben und große Schäden vermieden werden.

Klimawandel und Kriegsgefahren rücken Katastrophen wieder in das Bewusstsein der Menschen in Deutschland. Nicht zuletzt die Flutkatastrophe im Ahrtal oder der Krieg in der Ukraine zwingen uns, Katastrophen als ständige Gefahr im Hinterkopf zu halten. Früher gab es im Landkreis Miesbach noch Zivilschutz-Sirenen für den Ernstfall – um möglichst viele Menschen der Bevölkerung zu warnen. Nach Ende des Kalten Krieges wurden diese System allerdings abgebaut. Warum weiß man auch im Landratsamt nicht. Sophie Stadler erklärt auf Nachfrage, das Landratsamt habe keine Kenntnisse darüber, weshalb die Sirenen abgebaut wurden.

Nun sollen am 12. Mai um 11 Uhr in weiten Teilen Bayerns die Warnsysteme bei drohenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit getestet werden. Das Landratsamt (LRA) Miesbach betont daher die Wichtigkeit anderer Warnsysteme und verweist auf die kostenlose Warn-App „NINA“. Das LRA erklärt:

Die kostenlose Warn-App „NINA“ vereint seriöse Warnungen aller föderalen Ebenen, vom Bund bis zur unteren Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt Miesbach.

Und was ist mit Menschen ohne Smartphone? Da soll es ganz auf die Gefahrenlage ankommen, so Stadler aus dem Miesbacher Landratsamt. Weiter erklärt die Sprecherin: „Zum Beispiel durch Radio-Nachrichten, Feuerwehr-Sirenen, Megafon-Durchsagen (die von Feuerwehrautos durchgegeben werden, die durch die Straßen fahren), Nachbarn, Freunde.“

Mit „NINA“ werden auch Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwassermeldungen verbreitet. Das LRA versichert, dass Bürger schnell und zuverlässig informiert werden. Sei es, dass wegen Unwetterwarnungen ein Seefest ausfällt, die Schule wegen Glatteis geschlossen bleibt oder das Trinkwasser abgekocht werden muss.

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