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Nach gestrigem Vorfall in Rottach-Egern

“Kindes-Belästigung” löst sich in Wohlgefallen auf

Von Katrin Hofstetter

Am hellichten Tag soll gestern ein 9-jähriger Junge in der Wolfsgrubstraße in Rottach von einem Unbekannten aus einem Kleintransporter heraus angesprochen worden sein. Am Freitag hat sich der Vorwurf nun in Wohlgefallen aufgelöst.

Nach der Meldung über eine mögliche Belästigung eines Kindes gestern in Rottach hat sich Situation heute aufgeklärt. Wie die Polizei meldet, hat sich der Kleinbusfahrer gemeldet. Die Beamten konnten danach den Jungen befragen und so den Sachverhalt klären. Es soll sich um ein Kommunikationsproblem handeln. Nach Aussage der Mutter wollte der Mann den 9-Jährigen aus dem Fenster auf Hundekot aufmerksam machen. Der Junge verstand das falsch, schrie und rannte weg, da er scheinbar verfolgt wurde. Der Mann setzte aber nur zurück, um dem Jungen sein Fehlverhalten zu erklären.

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Es bestand nach Angaben der Polizei dabei zu keiner Zeit eine Gefahr für den kleinen Mann. Heute entschuldigten sich die beiden gegenseitig. Der Mann für die strenge Ansprache, der Junge für die falschen Angaben, welche er gestern zu Hause gemacht hatte.

Ursprünglicher Artikel vom 26. Juli 10:34 Uhr mit der Überschrift “Versuchtes Kidnapping in Rottach?”
Gestern nachmittag gegen 14 Uhr wurde nach Angaben der Polizei in der Rottacher Wolfsgrubstraße ein Junge im Alter von neun Jahren von einem älteren Mann aus einem silbernen Kleinbus heraus angesprochen. Seine Worte sollen dabei wie aus einem schlechten Kidnapper-Film gewesen sein: „Komm steig’ doch ein, ich habe ganz viele Süßigkeiten im Auto“. Nachdem sich der Junge mit einem entschiedenen “Nein” gegen den Mann gewandt hatte und weggelaufen war, soll der Unbekannte davongefahren sein.

Die Mutter und deren Sohn alamierten am Abend gegen 20 Uhr die Wiesseer Polizei, die von ähnlichen Vorfällen, auch am selben Tag, bis dato nichts mitbekommen hatte. Die Mutter und vor allem der Junge hätten nach Angaben der Beamten absolut richtig gehandelt in dieser Situation. Jedoch bittet die Polizei Eltern und alle, denen solche Fälle bekannt werden, sich sofort zu melden. Auch die Notrufnummer 110 sei eine gute Wahl, teilte die Polizeiinspektion mit.

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