Kein Aprilscherz: TTT-Chef hört nach nur drei Monaten auf
Köhl “macht” Schluss

von Marius Mestermann

Nicht einmal die 100 Tage hat er überstanden: TTT-Chef Stephan Köhl tritt nach nur drei Monaten wieder ab, meldet der Tourismusverband. Ein Hoax?

Stephan Köhl, Nachfolger von Georg Overs als Geschäftsführer der TTT, hört auf - heißt es zumindest in einer Pressemitteilung.
Stephan Köhl, Nachfolger von Georg Overs als Geschäftsführer der TTT, hört auf – heißt es zumindest in einer Pressemitteilung.

Stephan Köhl hatte erst zum Jahresende seinen Posten als Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) aufgegeben und war an den Tegernsee gezogen. Peter Höß, Bürgermeister von Bad Wiessee und Sprecher der Gesellschafter der TTT, bedauert es sehr, dass es nun so gekommen ist, aber die ersten 100 Tage im Amt seien auch dafür da, zu prüfen, ob es für beide Seiten passt. Höß:

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Das hat es leider letztlich nicht, da es unterschiedliche Ansichten über die strategische Ausrichtung gab. Aus diesem Grund hat man sich darauf verständigt, dass man sich in beiderseitigem Einvernehmen trennt.

Christian Kausch übernimmt mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres wieder als Interimsgeschäftsführer. Die Stelle wird nicht sofort ausgeschrieben, damit die Gesellschafter ausreichend Zeit erhalten, sich zu ordnen und wieder nachhaltig auf die eigentliche Arbeit am Gast und im Marketing zu konzentrieren.

Auf ernsthafte Nachfrage der TS sagt Claudia Mach von der TTT: “Das ist kein Aprilscherz. Es ist eine offizielle Pressemitteilung und wir haben noch nie einen Aprilscherz rausgeschickt.” Auch Höß bestätigt die Nachricht: “Das TTT-Team und Köhl haben nicht so gut harmoniert, wie wir uns das gewünscht haben.” Man werde sich unter der Leitung von Kausch zunächst wieder mehr auf den Gast und auch weiter auf das Marketing konzentrieren.

Höß bleibt weiter diplomatisch und erklärt: “Ich bedaure es natürlich, dass Köhl geht”, aber es habe in verschiedenen Bereichen nicht gepasst. “Und auch wenn die Entscheidung jetzt überrascht und vielleicht sogar weh tut, ist es für alle Beteiligten das Beste.”

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