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Kopfhörer kaputt: So repariert man einen Kabelbruch

Von Extern

Heutzutage sind die meisten Kopfhörer kabellos. Jedoch nutzen auch viele immer noch die alte Variante mit den isolierten Drähten, um beispielsweise Geräte nutzen zu können, die kein Bluetooth unterstützen wie zum Beispiel alte MP3 Player. Das macht es umso ärgerlicher, wenn diese Kabel einen Kabelbruch erleiden. Doch zum Glück kann man diesen leicht reparieren.

Wo entstehen Kabelbrüche?

Dass Kopfhörer zerknüllt in unseren Hosentaschen auf ihren großen Einsatz warten, ist ja erstmal nichts Neues. Nach dem obligatorischen Aufknoten wandert der Stecker ins Handy und die Kopfhörer in die Ohren. Wenn nun keine Musik läuft, liegt dies meist an einem Kabelbruch, der häufig durch das Zerknüllen in der Tasche entsteht.

Hierbei brechen die Kabel häufig direkt an der Oberkante des Steckers oder unter den Kopfhörern. Aufgrund des massiven Plastikgehäuses kann das Kabel hier wunderbar abknicken und letztendlich brechen. Der Ärger ist groß, doch das ist noch kein Grund zur Panik.

So funktioniert die Reparatur

Denn die Reparatur ist einfacher, als man zunächst annehmen mag und auch gar nicht aufwendig. Da eine professionelle Reparatur bei den billigen Standardmodellen ohnehin sinnbefreit ist, spart das an dieser Stelle in erster Linie den Neukauf. Und ein Verzicht auf einen Neukauf spart zudem Ressourcen. Außerdem gilt, dass man nichtfunktionierende Kopfhörer ohnehin nicht mehr kaputtmachen kann, als sie es sowieso schon sind.

Für die Reparatur benötigt es lediglich ein einfaches Teppichmesser und ein bisschen Fingerspitzengefühl.
Hierzu müssen die Kabel abgetastet werden. Wo liegt der Bruch vor? Merkt man eine Veränderung oder Wölbung im Kabel, ist der Bruch mit hoher Wahrscheinlichkeit gefunden. Mit dem Teppichmesser wird die Stelle vorsichtig mit einem kleinen und vertikalen Schnitt aufgeschnitten. Nun liegt das Kabel frei und in der Regel findet man ein durchtrenntes Kabel vor.
Dieses sollte man nun so weit freilegen, dass man die beiden Enden der Kabel ineinander verdrehen kann. Da die Drähte selbst nicht isoliert sind, reicht das, um den Kontakt wiederherzustellen und so den Strom erneut fließen zu lassen.

Die Stelle sollte anschließend mit ausreichend Isolierband oder Klebeband abgedichtet werden. Damit sieht das Kabel zwar nicht wie neu aus, funktioniert aber tadellos.
Sollten die Kopfhörer dann immer noch nicht funktionieren, bleibt einem nur noch der Neukauf. Kopfhörer lassen sich auf allekabel.de allerdings kinderleicht nachbestellen.

Nie wieder Kabelbrüche

Ist die Musik erstmal aus und der Kabelbruch bereits passiert, ist eine derartige Reparatur unumgänglich.
Besser ist es jedoch, wenn man es gar nicht so weit kommen lässt. Dazu muss man bevorstehende Kabelbrüche rechtzeitig erkennen können. Kopfhörer sind nämlich besonders anfällig für derartige Schäden, wenn die Isolierung in Form der Ummantelung aus Gummi bereits beschädigt oder geöffnet ist. Auch hier kann Isolierband oder einfaches Klebeband helfen, die Stelle zu stärken, was die Drähte im Inneren wieder schützt.

Auch nagelneue Kopfhörer kann man mit den einfachsten Mitteln schützen. Eine Feder, wie man sie beispielsweise in Kugelschreibern finden kann, kann man hier um die Kabel an den kritischen Stellen wickeln. Das stabilisiert diese enorm.
Trivial wie einfach sollte der nächste Tipp sein. Wer Kabelbrüche vermeiden will, muss mit seinen Kopfhörern schlicht und ergreifend vorsichtig umgehen. Zerknüllt in der Tasche zusammen mit Schlüsseln und Handy ist die Gefahr eines Bruchs besonders hoch. Eine extra Tasche und das ordnungsgemäße Aufwickeln versprechen jedoch eine lange Lebensdauer.

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Dieser Artikel steht nicht im Zusammenhang mit der Redaktion oder redaktionellen Inhalten.


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