Borussia Mönchengladbach:
Profi-Fußballer Lainer konfrontiert mit Krebsdiagnose

Die Fohlen haben ihr Testspiel gegen den FC Ingolstadt in Birkenmoos gewonnen. Ein bittersüßer Sieg? Bei Stefan Lainer wurde eine Krebserkrankung entdeckt.

Borussia Mönchengladbach gewinnt das Testspiel gegen den FC Ingolstadt. / Foto: Stefan Schweihofer

Borussia Mönchengladbach hat gestern Abend ihr Testspiel gegen den FC Ingolstadt gewonnen. Vor rund 2.300 Zuschauerinnen und Zuschauern beendeten die Fohlen die Partie in Birkenmoos mit einem 2:1. Während der ersten Hälfte des Spiels konnte Ingolstadts Torhüter, Marius Funk, die besten Schüsse der Fohlen zwar noch vereiteln, nach dem Seitenwechsel ging jedoch alles recht schnell.

Nach nur drei Minuten geht die Borussia in Führung. Torschütze Robin Hack besiegelt das 1:0 mit einem Schuss in die lange Ecke. Elf Minuten später schießt Nathan Ngoumou die Fohlen zum 2:1. Zwei Minuten vor Abpfiff landet Felix Keidel noch einen Treffer für Ingolstadt. Neben Christoph Kramer, Jan Olschowsky und Manu Koné vermisst man Hannes Wolf und Stefan Lainer auf dem Platz. Wie nun aus den News der Fohlen hervorgeht, wird Lainer wohl mehrere Monate fehlen. Bei dem 30-Jährigen wurde eine Lymphnotenkrebserkrankung diagnostiziert. Roland Virkus, Borussias Fußballmanager, sagt:

Wir werden alles dafür tun, dass Stevie bestmögliche Behandlung erhält und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft und Optimismus beim Kampf gegen diese Erkrankung.

Glücklicherweise wurde der Krebs sehr früh entdeckt. Laut der Borussia ist die Erkrankung sehr gut mit Medikamenten zu behandeln und heilbar. Es gebe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Gesundheit komplett wiederhergestellt und ein normales Leben inklusive Profisport möglich ist.

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