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Echter Wesendonck schmückt seit gestern Waakirchner Kreisverkehr

Kreisen um die Venus

Von Rose Beyer

Aktualisierung vom 21. August / 8:04 Uhr
Wer ab heute den neu gebauten Waakirchner Kreisverkehr befährt, kann einen kurzen Blick auf die Venus erhaschen. Das Kunstwerk des bekannten Künstlers Otto Wesendonck wurde gestern auf dem Kreisel aufgestellt.

Die Statue aus Bronze und Edelstahl ist 2,40 Meter hoch, steht auf einem Betonsockel und soll zukünftig in der Nacht angestrahlt werden.

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Von links: Otto Wesendonck, Zweiter Bürgermeister Erwin Welzmiller und Balthasar Brandhofer freuen sich über die Venus auf dem Kreisel. / Foto: Balthasar Brandhofer
Otto Wesendonck, Erwin Welzmiller und Balthasar Brandhofer freuen sich über die Venus / Foto: Balthasar Brandhofer

Wesendonck, der gestern ebenfalls anwesend war, hatte die Venus der Gemeinde vor zwei Monaten geschenkt. Dafür bedankten sich beim Aufstellen in Häuserdörfl nicht nur der Zweite Bürgermeister Erwin Welzmiller, sondern auch FWG-Landtagskandidat Balthasar Brandhofer.

Beides ‒ Venus und Kreisel ‒ wollen die Waakirchner Verantwortlichen noch bei einem Fest offiziell einweihen.

Ursprünglicher Artikel vom 1. August:
Im Februar erst war die offizielle Entscheidung für den Bau des Kreisels im Waakirchner Gemeinderat gefallen. Nur zwei Monate später rückten die Bagger an, und die Arbeiten an der Mariensteiner Kreuzung begannen. Momentan ist der Kreisel fast fertig.

Dabei gilt die Kreuzung als stark befahrene „Problemstelle“. Bis zu 14.000 Fahrzeuge passieren hier täglich. Allein zwischen Oktober und Februar hatten sich an der viel befahrenen Stelle vier schwere Unfälle ereignet. Einer davon mit einem Toten.

Weniger Stau und schwere Unfälle

Der derzeit im Bau befindliche Kreisel soll nicht nur den Verkehr beruhigen, sondern auch eine verbesserte Verkehrssicherheit bieten. Diese wird vor allem durch die niedrige Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge erzielt, aber auch durch die bessere Übersichtlichkeit. Hinzu kommt, dass Unfälle glimpflicher ablaufen, da die Geschwindigkeiten in der Regel niedriger sind.

Gleichzeitig soll durch den Kreisel der Verkehrsfluss gesteigert werden. Gut geplante, großflächig angelegte Kreisverkehre sollen laut den Erfahrungen aus anderen Gemeinden sehr hohe Verkehrsaufkommen mit einem Minimum an Stau effizient bewältigen. Eine Tatsache, die sich bei dem zu erwartenden Mehraufkommen an Verkehr durch den Lanserhof positiv auswirken könnte.

Otto Wesendonck, Venus 2 aus dem Jahr 2002, 2,40 Meter hoch aus
Die Venus von Otto Wesendonck aus dem Jahr 2002 soll den Waakirchner Kreisverkehr schmücken.

Das 750.000-Euro-Projekt ‒ 514.000 Euro Zuschuss kommen vom Bund, den Rest trägt Waakirchen und der Landkreis ‒ soll zur Fertigstellung einen Durchmesser von 30 Metern aufweisen. Und für die in der Mitte entstehende Insel hat man mit der „Venus“ von Otto Wesendonck auch eine scheinbar für alle tragbare Lösung gefunden.

Das Kunstwerk aus Bronze und Edelstahl ist 2,40 Meter hoch, wird auf einem Betonsockel stehen und in der Nacht angestrahlt werden. Beides ‒ Venus und Kreisel ‒ will die Gemeinde bei einem Fest offiziell einweihen. Die Umsetzung des Kreisverkehrs ist derweil voll im Zeitplan. In wenigen Tagen, so hört man, dürfte alles wieder befahrbar sein.

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