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Live-Ticker zur Kommunalwahl - Wähler strafen Affären ab

Kreistag: Kreidl wahrscheinlich raus

Von Redaktion

Kreistagswahl
12:04 Uhr
Knapp 42 Stunden nach dem Schließen der Wahllokale haben wir nun auch das engültige Endergebnis der Kreistagswahl vorliegen. Überraschenderweise haben die Waakirchner Stimmen doch einen erheblichen Unterschied gemacht. Nach der Auszählung aller Stimmkreise verliert die CSU im Vergleich zum vorläufigen Endergebnis nämlich noch einen weiteren Sitz im Kreistag und hat jetzt nur noch 21 Sitze. Damit ist jetzt auch klar, dass Landrat Jakob Kreidl sehr wahrscheinlich nicht mehr im kommenden Kreistag vertreten sein wird.

Bisher hätte Kreidl den letzten noch verbliebenen Platz der CSU im Kreistag bekommen. Somit haben die Waakirchner Kreidl aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Kreistag geworfen. Den verlorenen Platz der CSU wird jetzt der Bayernpartei zugesprochen. So hat diese bei ihrem Debüt noch einen Platz hinzugewonnen und jetzt mit 3 Sitzen sogar noch einen Sitz mehr als die FDP.

11: 36 Uhr
Und hier haben wir zum Abschluss auch noch diejenigen Kandidaten, die es in Waakirchen nicht in den Gemeinderat geschafft haben.

Aktive Bürgervereinigung:
Balthasar Brandhofer – 957 Stimmen
Michael Mohrenweiser – 707 Stimmen
Sieglinde Winklmaier – 591 Stimmen
August Eder – 580 Stimmen
Michael Futschik – 550 Stimmen
Stefan Heufelder – 485 Stimmen
Tanja Haff – 472 Stimmen
Nicole Hager – 403 Stimmen
Karl Giglberger – 392 Stimmen
Christian Klein – 344 Stimmen
Georg Glas – 322 Stimmen
Hans Schilling – 298 Stimmen
Christina Eder – 278 Stimmen
Carsten Schramm – 266 Stimmen
Michael Bichler – 245 Stimmen
Dirk Schurig – 211 Stimmen

FWG:
Markus Seestaller – 967 Stimmen
Thomas Klaunig – 942 Stimmen
Albert Fritz – 847 Stimmen
Heinrich Seemann – 793 Stimmen
Gregor Bichler – 791 Stimmen
Maximilian Mair – 779 Stimmen
Anian Hölzl – 608 Stimmen
Volker Schmitt – 554 Stimmen
Markus Noderer – 543 Stimmen
Manuela Britz – 533 Stimmen
Michael Korinth – 457 Stimmen

SPD:
Christine Mehl – 733 Stimmen
Claudia Futschik – 574 Stimmen
Werner Thamm – 557 Stimmen
Sonja Rauscher – 551 Stimmen
Johann Schätzl – 434 Stimmen
Birgit Kobinger – 394 Stimmen
Hans Hartwich – 362 Stimmen
Bärbel Blum – 303 Stimmen

CSU:
Alfred Finger – 910 Stimmen
Georg Schmidt – 869 Stimmen
Benedikt Hagleitner – 680 Stimmen
Peter Schletzbaum – 618 Stimmen
Martin Rieder – 565 Stimmen
Florian Kinshofer – 537 Stimmen
Michael Bauer – 495 Stimmen
Albert Bauer – 492 Stimmen
Peter Schweiger – 448 Stimmen
Kathrin Lachauer – 401 Stimmen
Josef Frauenrieder – 363 Stimmen
Hedwig Weindl – 350 Stimmen
Florian Deml – 302 Stimmen
Bianca Schmidt – 186 Stimmen

10:33 Uhr
Das endgültige Wahlergebnis des Kreistags fehlt immer noch. In Waakirchen kämpft man weiter mit der Auszählung, da es Probleme mit den elektronischen Lesestiften gibt. An der derzeit bekannten Sitzverteilung wird das Ergebnis aber wohl nicht mehr viel ändern. Demnach hat die CSU insgesamt 6 Sitze verloren und kommt nun auf 22 Plätze im Kreistag. Wie Fraktionssprecher Josef Bichler gegenüber dem Merkur erklärte, schmerze der Verlust der Sitze, aber man habe wohl nicht mit Sachthemen punkten können.

Einen Platz hinzugewinnen konnten dagegen die Freien Wähler mit insgesamt 16 Sitzen. Die Grünen wiederum schlossen zur SPD auf und haben nun genau wie die Sozialdemokraten 9 Sitze im Kreistag. Neben der FDP hat es dann auch noch die Bayernpartei in den Kreistag geschafft. Nachdem sie heuer zum ersten Mal zur Wahl in Miesbach angetreten sind, erreichten sie auf Anhieb zwei Sitze im Kreistag.

10:08 Uhr
Gestern Abend traf sich nach der für die SPD enttäuschenden Wahl der Kreivorstand um zu entschieden, ob man für die anstehende Stichwahl des Landrats eine Empfehlung abgeben soll. Wie Robert Huber heute jedoch erklärt, hat man sich gestern dagegen entschieden. “Wir gehen davon aus, dass unsere Wählerinnen und Wähler sich als mündige Bürger an der kommunalpolitischen Erfahrung und Kompetenz der Kandidaten orientieren werden“, so Huber.

8:17 Uhr
Stichwahl in Rottach-Egern: Anlässlich der Stichwahl am 30. März zur Bürgermeisterwahl in Rottach-Egern, will der parteifreie Kandidat Josef Bogner ein weiteres Dorfgespräch unter dem Motto „Klartext“ führen. Bogner will dabei seine eigenen Vorstellungen einer Gemeindeleitung vorstellen. Im TS-Interview war der parteifreie Bürgermeisterkandidat bereits auf seine Ansätze eingegangen.

Sein Programm für die nächsten Jahre hat Bogner ebenfalls mit im Gepäck und will diese am Dienstag vorstellen. Denn, so Bogner:“ Falls ich es nicht schaffen sollte kann dies ja der Wahlgewinner mit seinen Leuten umsetzen. Hauptsache es geht im Ort etwas weiter.“
Der genaue Termin für das Dorfgespräch ist Dienstag, der 25. März ab 19:30 Uhr im Seeforum in Rottach-Egern.

19:38 Uhr
Ein letztes interessantes Wahlergebnis beschließt dann auch unseren Live-Ticker. Bis auf die Zahlen aus Waakirchen, liegen inzwischen alle Wahlergebnisse aus 103 von 110 Stimmkreisen für die Wahl zum Kreistag vor. Jakob Kreidl, der bei der CSU auf Listenplatz 1 gesetzt war, hat wahrscheinlich den Einzug in den Kreistag knapp geschafft. Beim momentanen Stand könnte er nach Wählerstimmen auf Rang 22 noch als letzter Abgeordneter der Christsozialen in den Kreistag einziehen.

Arnfried Färber wurde von den Freien Wählern auf den eigentlich sicheren Listenplatz 8 gesetzt. Durch die Entscheidung der Wähler hat Färber allerdings den Einzug in den Kreistag inzwischen aller Wahrscheinlichkeit nach verpasst. Er steht mittlerweile auf Rang 19 und damit mehr als 1.000 Wählerstimmen und drei Plätze hinter dem letzten Freien Wähler, der noch in den Kreistag einziehen könnte. Damit wurden die beiden Hauptakteure der Affären der vergangenen Wochen und Monate mehr als deutlich von den Wählern auf die hinteren Plätze verwiesen. Ein Signal, an dem auch die fehlenden Stimmen aus Waakirchen nicht mehr viel ändern werden.

In den Kreistag eingezogen sind die folgenden Kandidaten:
CSU (22 Sitze):
Ingrid Pongratz – 27.624 Stimmen
Josef Bierschneider – 25.574 Stimmen
Georg von Preysing – 25.475 Stimmen
Alexander Radwan – 21.479 Stimmen
Josef Höß – 18.949 Stimmen
Olaf von Löwis of Menar – 18.489 Stimmen
Franz Schnitzenbaumer – 18.432 Stimmen
Josef Bichler – 18.120
Jakob Eglseder – 17.727 Stimmen
Josef Lechner – 17.727 Stimmen
Anton Riblinger – 15.517 Stimmen
Josef Schaftari – 15.015 Stimmen
Christian Köck – 14.519 Stimmen
Maria Dießl – 13.991 Stimmen
Leonhard Obermüller – 13.648 Stimmen
Bernhard Rohnbogner – 13.495 Stimmen
Johann Hacklinger – 13.411 Stimmen
Johannes Loth – 12.826 Stimmen
Anastasia Stadler – 12.688 Stimmen
Toni Engelhard – 12.412 Stimmen
Heinrich Schwabenbauer – 12.106 Stimmen
Jakob Kreidl – 12.065 Stimmen

FWG (16 Sitze):
Norbert Kerkel – 24.376 Stimmen
Hans Schönauer – 19.376 Stimmen
Michael Pelzer – 17.042 Stimmen
Klaus Fresenius – 15.309 Stimmen
Andreas Hallmannsecker – 15.061 Stimmen
Franz Hafner – 13.754 Stimmen
Klaus Thurnhuber – 13.742 Stimmen
Peter Höß – 13.017 Stimmen
Wolfgang Rebensburg – 12.991 Stimmen
Franz Zehendmaier – 12.597 Stimmen
Birgit Eibl – 12.390 Stimmen
Jens Zangenfeind – 12.210 Stimmen
Helmut Limbrunner – 11.341 Stimmen
Sepp Hartl – 11.120 Stimmen
Michael Lechner – 10.949 Stimmen
Hermann Ulbricht – 10.854 Stimmen

SPD (9 Sitze):
Robert Huber – 14.185 Stimmen
Martin Walch – 10.227 Stimmen
Thomas Mandl – 9.885 Stimmen
Irmi Ammer – 9.436 Stimmen
Paul Fertl – 8.895 Stimmen
Christine Negele – 8.522 Stimmen
Elisabeth Dasch – 8.340 Stimmen
Inge Jooß – 7.875 Stimmen
Thomas Danzer – 7.306 Stimmen

Bündnis 90/Die Grünen (9 Sitze):
Wolfgang Rzehak – 19.450 Stimmen
Robert Wiechmann – 9.888 Stimmen
Elisabeth Janner – 9.884 Stimmen
Harda von Poser und Groß-Naedlitz – 8.055 Stimmen
Gerhard Waas – 8.019 Stimmen
Ulrike Küster – 7.904 Stimmen
Karl Bär – 7.762 Stimmen
Peter Haberzettl – 6.890 Stimmen
Roland Klebe – 6.306 Stimmen

BP (2 Sitze):
Lorenz Rinshofer – 9.169 Stimmen
Marinus Thurnhuber – 5.844 Stimmen

FDP (2 Sitze):
Martin Eberhard – 5.820 Stimmen
Wolfgang Schneider – 4.964 Stimmen

18:58 Uhr
Natürlich haben wir auch Bad Wiessee bei den Nachrückern nicht vergessen. Hier alle Kandidaten samt Stimmen, die es nicht in den Wiesseer Gemeinderat geschafft haben:

CSU:
Thomas Erler – 708 Stimmen
Hans Fichtner – 616 Stimmen
Maximilian Olberding – 499 Stimmen
Anna-Sophie Olberding – 440 Stimmen
Sebastian Dürbeck – 433 Stimmen
Carsten Ellender – 401 Stimmen
Dr. Peter Gernböck – 390 Stimmen
Alexandra Lüftenegger – 309 Stimmen
Michael Fuug – 299 Stimmen
Daniel Samardzic – 294 Stimmen
Erhardt Jänsch – 237 Stimmen

SPD:
Robert Kühn – 534 Stimmen
Johannes von Miller – 373 Stimmen
Petra Wagner – 287 Stimmen
Benedict Dörder – 269 Stimmen
Martin Kuntze-Fechner – 234 Stimmen
Christian Schönnagel – 232 Stimmen
Florian Stiglmeier – 231 Stimmen
Ernst Ottl – 227 Stimmen
Rita Windfelder – 217 Stimmen
Leonhard Fischbacher – 211 Stimmen
Eva Wagner – 183 Stimmen
Gudrun Putschögel – 147 Stimmen
Manfred Höppner – 99 Stimmen

Wiesseer Block:
Dr. Thomas Wessinghage – 611 Stimmen
Dr. Anton Lentner – 591 Stimmen
Renate Miller – 561 Stimmen
Karl Sauer – 555 Stimmen
Stephanie Zieglbauer – 440 Stimmen
Korbinian Herzinger – 424 Stimmen
Wolf-Hagen Böttger – 414 Stimmen
Willi Dörder – 397 Stimmen
Dorothea Kuhn – 394 Stimmen
Andreas Berghammer – 321 Stimmen

ranBW:
Ulrich Schmid – 545 Stimmen
Stefan Meister – 420 Stimmen
Dieter Ahlborn – 412 Stimmen
Melanie Hammerstädt – 334 Stimmen
Eva Neresheimer – 233 Stimmen

18:40 Uhr
Für die SPD ist die Kommunalwahl im Tegernseer Tal äußerst erfreulich verlaufen. Zwei Sitze konnte man in Tegernsee hinzugewinnen, einen in Gmund. Der Gmunder Ortsvorsitzende Johann Schmid freut sich daher sehr darüber, dass die konstruktive und sachorientierte Arbeit der SPD im Gemeinderat belohnt wurde. Seiner Meinung nach hat die Kreidl Affäre sogar Leute in die Arme der SPD getrieben. „So sind manche Menschen auf uns zugekommen, die sonst wohl eher nicht mit uns geredet hätten“, meint Schmid. Ein Trend, der sich allerdings nicht im Kreisergebnis der SPD widerspiegelt.

Mit 15 Prozent hat man nahezu dasselbe Ergebnis wie vor sechs Jahren erzielt. „Und das trotz der ganzen Affären“, betont der Kreisvorstand der SPD und Kreuther Gemeinderat Martin Walch: „So erfreulich das Abschneiden im Tegernseer Tal auch ist, über das Ergebnis auf Kreisebene bin ich enttäuscht.“ Eine Erklärung hat er so schnell allerdings nicht parat. Man habe nichts mit den Geschichten um Kreidl und Färber zu tun gehabt und ansonsten auf eine rasche Aufklärung gedrängt. „Aber offenbar ist es für einen Erzkonservativen eine Todsünde SPD zu wählen“, so ein resignierter Walch.

18:16 Uhr
Jetzt haben wir auch das Ergebnis aus Waakirchen bekommen. Dort hatten die Verantwortlichen mit einem EDV-Problem zu kämpfen gehabt. Bis heute Abend rechnet Bürgermeister Sepp Hartl aber mit dem Ergebnis für den Kreistag. Hier aber erst einmal die Wahl des Gemeinderats:

FWG: 8 Sitze
Aktive Bürgervereinigung: 4 Sitze
SPD: 2 Sitze
CSU: 6 Sitze

Nun steht auch das Ergebnis der gestrigen Wahl in Waakirchen fest
Nun steht auch das Ergebnis der gestrigen Wahl in Waakirchen fest

Und natürlich auch hier die genaue Verteilung der Stimmen auf die einzelnen Kandidaten. Fraglich ist allerdings noch, ob Norbert Kerkel seine Wahl in Waakirchen wird annehmen können.

FWG:
Norbert Kerkel – 2768 Stimmen
Dr. Günther Jeske – 2059 Stimmen
Monika Pfisterer – 1691 Stimmen
Andreas Hagleitner – 1359 Stimmen
Gisela Hölscher – 1261 Stimmen
Wolfgang Nagler – 1255 Stimmen
Monika Marstaller – 1204 Stimmen
Günther Schmöller – 1141 Stimmen

CSU:
Erwin Welzmiller – 2218 Stimmen
Georg Rausch – 1572 Stimmen
Anian Weindl jun. – 1379 Stimmen
Dr. Robert Englmann – 1035 Stimmen
Johann Glonner – 926 Stimmen
Benedikt Sappl – 925 Stimmen

SPD:
Hermann Mair – 1155 Stimmen
Gwendolin Kalch – 752 Stimmen

Aktive Bürgervereinigung:
Rudolf Reber – 1754 Stimmen
Martina Hölzl – 1049 Stimmen
Martin Weingärtner – 1020 Stimmen
Georg Huber – 1007 Stimmen

18:01 Uhr:
Hier die Nachrücker aus Rottach-Egern. Jetzt fehlt noch Waakirchen und das endgültige Kreistagsergebnis. Und da deuten sich vor allem bei den Personen einige Überraschungen an.

CSU:
Wendelin Zehetmaier – 1150 Stimmen
Martin Strohschneider jun. – 1119 Stimmen
Franz Josef Maier – 978 Stimmen
Lorenz Strohschneider jun. – 915 Stimmen
Karl-Wolfgang Schotte – 893 Stimmen
Stefan Berghammer – 848 Stimmen
Felicitas von Sigriz – 803 Stimmen
Ute Lehnhof – 633 Stimmen
Ralph Miklautz – 526 Stimmen
Christa Glonner – 479 Stimmen

SPD:
Christine Negele – 499 Stimmen
Hans Schwarz – 325 Stimmen
Monika Appoltshauser – 308 Stimmen
Margit Lehnerer – 269 Stimmen
Johann Harreiner – 230 Stimmen
Harald Antes – 206 Stimmen
Franz Fährmann – 202 Stimmen
Johann Saller – 199 Stimmen
Christian Lehnerer – 196 Stimmen
Ralf Goretzki – 115 Stimmen
Wolf Werner Schmidt – 109 Stimmen

Grüne:
Michael Nasswetter – 360 Stimmen
Sabine Tomaschek – 353 Stimmen
Christiane Rafflenbeul-Schaub – 341 Stimmen
Astrid Quittkat – 311 Stimmen
Werner Caspar – 303 Stimmen
Christiane Caspar – 190 Stimmen

FWG:
Tobias Maurer – 933 Stimmen
Ernst Lehmhofer – 819 Stimmen
Peter Schlichtner – 746 Stimmen
Peter Wisgott – 650 Stimmen
Thomas Nägle – 596 Stimmen
Prof. Dr. Klaus Segelbauer – 591 Stimmen
Hubert Kammerer – 557 Stimmen
Angela Lang-Grafwallner – 528 Stimmen
Martin Harnigk – 437 Stimmen
Jutta Stegemann – 417 Stimmen
Caroline Elsaesser – 393 Stimmen
Georg Reuther – 385 Stimmen

17:45 Uhr:
Hier die “Nachrücker” aus Kreuth – das sind die Kandidaten auf den Wahllisten, die es nicht in den Gemeinderat geschafft haben.
CSU:
Christian Bock – 630 Stimmen
Dr. Bernd Kappe – 579 Stimmen
Martin Mehringer – 481 Stimmen
Anian Jennerwein – 396 Stimmen
Thomas Leibig – 389 Stimmen
Gunter Suchant – 352 Stimmen
Karin Buchner  – 340 Stimmen
Andrea Schmeizl – 301

SPD:
Robert Gerg – 304 Stimmen
Maria Lewanskowski – 259 Stimmen
Juliane Meyer – 235 Stimmen
Andreas Rettermeier  – 217 Stimmen
Florian Reich-Baumhartner – 202 Stimmen
Sebastian Leiner  – 192 Stimmen
Helena Groba – 191 Stimmen
Bernhard Raab – 174 Stimmen
Rose Gloggner – 170 Stimmen
Wolfgang Groba – 142 Stimmen
Erwich Huser – 101 Stimmen
Elke Kemper – 78 Stimmen
Sebastian Forner – 68 Stimmen

FWG:
Maria Nachmann – 470 Stimmen
Martin Ertl – 426 Stimmen
Robert Ruttkowski – 361 Stimmen
Christian Räß – 340 Stimmen
Wolfgang Strobl – 336 Stimmen
Josef Sollacher – 265 Stimmen
Michael Müller – 239 Stimmen
Manuela Eham – 220 Stimmen
Oliver Rowold – 205 Stimmen
Ricco Liske – 181 Stimmen
Constantin Hantschel – 145 Stimmen

17:31 Uhr
Nachdem nun endgültig klar ist, dass Jakob Kreidl in Miesbach keine politische Zukunft mehr hat, hat sich auch Parteichef zu Wort gemeldet. “Das war schon richtig, uneingeschränkt richtig”, sagte Seehofer heute in München. Wenn Kreidl die Stichwahl erreicht hätte, “hätte das mehr Schaden angerichtet”. Politische Freundschaft sieht anders aus.

Ein Bild aus besseren Tagen: Landrat Jakob Kreidl zusammen mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Edmund Stoiber.
Ein Bild aus besseren Tagen: Landrat Jakob Kreidl zusammen mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Edmund Stoiber.

16:27 Uhr
Nicht nur für Jakob Kreidl persönlich hatten die Affären um seine Person gestern Abend Folgen. Allem Anschein nach hat auch die Kreis-CSU unter den Vorfällen der vergangenen Monate zu leiden. Obwohl bisher erst 97 der 110 Stimmkreise für die Kreistagswahl ausgezählt sind, zeichnet sich für die Christsozialen bereits jetzt ein dickes Minus ab.

Nach den aktuellen Zahlen stellt die CSU zwar immer noch die stärkste Fraktion im Kreistag, büßt mit 35,9 Prozent jedoch fast 9 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl im Jahr 2008 ein. Größter Profiteur der CSU-Krise sind die Grünen. Sie konnten ihr Ergebnis um viereinhalb Prozentpunkte auf jetzt knapp 15 Prozent verbessern und liegen damit sogar noch vor der SPD. Für das endgültige Ergebnis fehlen nur noch die Ergebnisse aus Bad Wiessee und Waakirchen.

Quelle: Landratsamt Miesbach
Quelle: Landratsamt Miesbach

15:42 Uhr
Die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat sich jetzt auch zu den Kommunalwahlen geäußert. Sie zieht eine erste positive Bilanz des gestrigen Wahlabends für die CSU:

Im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 haben wir in zahlreichen Städten und Gemeinden zulegen können.

Darüber hinaus bedauert sie jedoch die geringe Wahlbeteiligung in den Städten und Gemeinden. Hier seien alle Parteien in der Pflicht, insbesondere in der politischen Kommunikation, neue Wege zu gehen, so Aigner. Zum Abschneiden von Jakob Kreidl sagt die Landesministerin allerdings nichts.

14:45 Uhr
Nach der Wahl in Tegernsee hofft man nun auf eine gute Zusammenarbeit im Stadtrat. So freut sich der Ortsvorsitzende der Freien Wähler, Andreas Obermüller, über das gute Ergebnis. Vor allem da man ohne Bürgermeisterkandidaten angetreten sei und dennoch zusammen mit der CSU nun die stärkste Fraktion stelle.

Tegernsees Bürgermeisterkandidat Hans Hagn gestern an der Wahlurne in der Tegernseer Grundschule.
Der neue Tegernseer Bürgermeister Hans Hagn gestern an der Wahlurne in der Tegernseer Grundschule.

Auch das neue Stadtratsmitglied Peter-Friedrich Sieben freut sich auf die vor ihm liegende Arbeit: “Ich denke, jetzt wird eine Zusammenarbeit auch über die Parteigrenzen hinaus mit Bürgermeister Hans Hagn möglich sein.” Hagn selbst ist mit dem Ergebnis im Stadtrat eigentlich auch zufrieden. Allerdings glaubt er, dass das Abschneiden in Tegernsee unter dem Eindruck der Kreis-CSU zu leiden hatte. „Wir hatten uns mehr erhofft“, so der neue Tegernseer Rathauschef. Für die künftige Zusammenarbeit im Stadtrat will sich Hagn jetzt noch nicht festlegen. „Wir werden mit allen das Gespräch suchen“, so Hagn heute.

13:44 Uhr
Neben den Kandidaten, die tatsächlich in ein Amt gewählt wurden, ist auch interessant, wer nicht den Sprung in den Gemeinde- oder Stadtrat geschafft hat und wie viele Stimmen dafür gefehlt haben. Wir haben hier mal eine Auflistung für Gmund und Tegernsee gemacht. Die anderen Gemeinden folgen:

Gmund
CSU:
Josef Berghammer – 727 Stimmen
Michael Forster – 711 Stimmen
Marion Schöpfer – 679 Stimmen
Priska Büttel – 673 Stimmen
Peter Zacherl – 667 Stimmen
Isabelle Menzel – 651 Stimmen
Fritz Probst – 630 Stimmen
Michael Rielcke – 547 Stimmen
Franz Halmbacher – 522 Stimmen
Thomas Haberle – 476 Stimmen
Udo Scherer – 375 Stimmen

SPD:
Andreas Radler – 401 Stimmen
Dr. Ingrid Lewandowski – 358 Stimmen
Gabriel von Miller – 320 Stimmen
Brigitte Grundbrecher – 301 Stimmen
Elisabeth Joras – 272 Stimmen
Karl Haltmair – 247 Stimmen
Rupert Gnigler – 214 Stimmen
Hans Jürgen Menge – 197 Stimmen
Franz Ostermeier – 180 Stimmen
Renate Winberger-Schmid – 158 Stimmen
Wiktor Wlasenko – 149 Stimmen

Grüne:
Helga Wagner – 694 Stimmen
Susanne Wagner – 417 Stimmen
Bernd Löffel – 394 Stimmen
Gabiele Janner – 335 Stimmen
Marie-Luise Speidel – 328 Stimmen
Susanne Moser-Bülck – 273 Stimmen
Peter Gref – 253 Stimmen

FWG:
Josef Stecher – 707 Stimmen
Josef Bichler – 695 Stimmen
Georg Hahn – 623 Stimmen
Peter Herrle – 611 Stimmen
Stephanie Pauli – 564 Stimmen
Tobias Hupfauer – 513 Stimmen
Josef Brunner – 457 Stimmen
Martin Oswald -441 Stimmen
Joseph Breitmoser – 437 Stimmen
Monika Rose – 400 Stimmen
Eva Rauscher – 396 Stimmen
Emmeran Andrä – 361 Stimmen
Jörg Friedrich – 308 Stimmen
Rosemarie Hafenmaier – 305 Stimmen

Tegernsee
CSU:
Bernhardt Mayer – 618 Stimmen
Markus Scherzler – 559 Stimmen
Friederike Enders – 448 Stimmen
Jakob Atzl – 445 Stimmen
Günter Allerstorfer – 411 Stimmen
Andreas Hasenknopf – 396 Stimmen
Andreas Feichtner – 374 Stimmen
Johanna Lorenz – 369 Stimmen
Stefan Heinzelmann von Hallberg – 317 Stimmen
Bettina Kobl -261 Stimmen
Ernst Schempershofe – 250 Stimmen

SPD:
Laura Mandl – 399 Stimmen
Eva Wahl – 395 Stimmen
Dubravka Novosel – 309 Stimmen
Helmut Pasterk – 182 Stimmen
Adrian Harms – 145 Stimmen
Christiner Malter – 120 Stimmen
Henning Möller – 97 Stimmen

FWG:
Kathrina Frohsinn – 499 Stimmen
Michael Bourjau -413 Stimmen
Frank Zahnert – 351 Stimmen
Claudia Hostmann – 298 Stimmen
Ursula Bertele – 293 Stimmen
Thomas Wellendorf – 288 Stimmen
Verena Zürl – 210 Stimmen
Domenik Salzer – 199 Stimmen
Theresa Bourjau – 168 Stimmen
Andrea Pavlakovich – 160 Stimmen
Uda Samdt – 119 Stimmen

Bürgerliste:
Franz Thum – 509 Stimmen
Daniel Glasl – 277 Stimmen
Christine Rauch-Roßmann – 248 Stimmen
Leonhart Scheitzach – 219 Stimmen
Franz Polano – 215 Stimmen
Walter Reißenweber – 202 Stimmen
Carmen Höß – 194 Stimmen
Annette Kröttinger – 192 Stimmen
Hans Einhäuserer – 184 Stimmen

13:07 Uhr
Aus Waakirchen warten wir übrigens immer noch auf das endgültige Ergebnis der Gemeinderatswahlen. Offenbar verhindert ein EDV-Problem das dortige auszählen. Wir bleiben dran.

12:58 Uhr
Auch Rolf Neresheimer hat sich mittlerweile zu dem Ergebnis gestern geäußert: “Ich habe mich sehr über das abschneiden der ran im Gemeinderat gefreut. Wenn ich schon unbekannt war, aber der Rest ist ja noch unbekannter.” Er hofft nun, dass sich die Räte unabhängig von Parteizugehörigkeit von einem guten Vorschlag überzeugen lassen.

11:52 Uhr
Geteiltes Echo auf das gestrige Wahlergebnis in Bad Wiessee. Wie Bürgermeister Peter Höß heute erklärt, war er gerade über die geringe Wahlbeteiligung überrascht und auch enttäuscht. „Wenn nur jeder zweite zur Wahl geht, dann ist das nicht zufriedenstellend“, so Höß.

Und auch mit dem Wahlergebnis des Wiesseer Blocks im Gemeinderat ist Höß nicht zufrieden. „Wir haben uns mehr erwartet“, so der Bürgermeister. Was das für die künftige Politik bedeute, kann er aber noch nicht sagen. Man müsse nun erst einmal schauen, wie sich die neuen Mitglieder im Gemeinderat verhalten werden.

Zufrieden ist dagegen der Wiesseer CSU Vorsitzende Florian Sareiter. Fünf Sitze im Gemeinderat sei genau die Anzahl gewesen, die man erwartet habe. „Bei sechs Sitzen hätten wir gejubelt, bei vier geweint“. Erfreut zeigt sich Sareiter außerdem darüber, dass mit ihm selbst und Georg Erlacher auch zwei jüngere Kandidaten den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben.

Rolf Neresheimer gratuliert Peter Höß.
Trotz gewonnener Bürgermeisterwahl ist Peter Höß nicht zufrieden.

Überrascht ist der CSU-Ortsvorsitzende hingegen von dem guten Abschneiden der ran BW. Das Ergebnis von Rolf Neresheimer verdiene Respekt. „Natürlich werden wir jetzt in der ein oder anderen Thematik zusammenarbeiten“, so Sareiter. Allerdings möchte er auch mit den anderen Fraktionen wieder ins Gespräch kommen. Hier will er die Gräben überwinden, die sich in letzter Zeit zwischen der CSU und den anderen Fraktionen aufgetan haben. „Zunächst gilt es jetzt, den Gemeinderat zu befrieden.”

10:39 Uhr
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Zumindest in Rottach-Egern. Hier bereitet man sich am Tag nach dem etwas überraschenden Wahlergebnis am gestrigen Sonntag schon auf die Stichwahl in zwei Wochen zwischen Christian Köck (CSU) und Josef Bogner (Parteifrei) vor. So erklärte Geschäftsleiter Josef Brummer, dass die Wahlhelfer bereits auf die Stichwahl eingestellt sind und nur noch auf einen Anruf warten. Und auch die Stimmzettel sind schon in Vorbereitung. „Die Aufträge an die Druckerei sind heute Morgen schon rausgegangen“, so Brummer.

10:02 Uhr
Jetzt haben wir auch das Ergebnis aus der Gmunder Gemeinderatswahl vorliegen und aufbereitet. Wie in Kreuth wurde auch hier kein neuer Bürgermeister gewählt. Und auch ansonsten hat sich die Sitzverteilung im Gmunder Gemeinderat nur geringfügig verändert.

CSU +1 auf jetzt 9 Sitze.
FWG -1 auf jetzt 6 Sitze
SPD +1 auf jetzt 3 Sitze
Grüne bleiben bei 2 Sitzen.

gmund wahl

Die FDP ist damit komplett aus dem Gemeinderat herausgeflogen. Sie hatte aber auch keinen Wahlvorschlag eingereicht. Der bisherige FDPler Peter Heerklotz zog heuer für die CSU in den Gemeinderat ein. Bei den Grünen ändert sich zahlenmäßig nichts. Allerdings bleibt noch die Stichwahl zum Landrat in zwei Wochen abzuwarten. Sollte Wolfgang Rzehak dort gewinnen, stünde er dem Gmunder Gremium natürlich nicht mehr zur Verfügung. Außerdem ist die bisherige Grünen Gemeinderätin Helga Wagner nur erste Nachrückerin. Ihren Platz im Gemeinderat hat ihre Tochter Laura Wagner eingenommen.

Die einzelnen Gemeinderäte im Überblick:
CSU:
Herbert Kozemko – 2107 Stimmen
Franz von Preysing – 2008 Stimmen
Alfons Fritz Wagner – 1754 Stimmen
Martina Ettstaller – 1717 Stimmen
Johann Huber -1176 Stimmen
Florian Hagn – 1144 Stimmen
Josef Eibach – 1080 Stimmen
Peter Heerklotz – 932 Stimmen
Martina Eck – 834 Stimmen

SPD:
Johann Schmid – 1530 Stimmen
Barbara von Miller 1044 – Stimmen
Michael Huber 641 – Stimmen

Grüne:
Wolfgang Rzehak – 1609 Stimmen
Laura Wagner – 751 Stimmen

FWG:
Georg Rabl – 2076 Stimmen
Dr. Otmar Straßmüller – 1583Stimmen
Bernd Ettenreich – 1526 Stimmen
Christine Zierer – 1078 Stimmen
Martin Mayer – 844 – Stimmen
Johann Haslauer – 723- Stimmen

9:02 Uhr
Jetzt stehen “nur” noch die Gemeinderäte in Gmund und Waakirchen aus. Und natürlich die Verteilung im Kreistag. Wir sind dran und werden alle Ergebnisse an dieser Stelle veröffentlichen. Darüberhinaus geht es heute weiter mit Stimmen und der ein oder anderen Einordnung, was die Ergebnisse politisch für die kommenden sechs Jahre bedeuten.

8:39 Uhr
In Kreuth stand gestern keine Bürgermeisterwahl auf dem Programm. Nichtsdestotrotz haben viele auf die Ergebnisse aus dem Gemeinderat mit Spannung gewartet. Geändert hat sich allerdings nicht sehr viel. Die CSU und die Freien Wähler haben einen Sitz getauscht.

CSU – 8 Sitze + Bürgermeister
SPD – 3 Sitze
Freie Wähler – 5 Sitze

Bei der Wahl in einem der beiden Kreuther Wahllokale im Hotel Bachmair Weissach
Bei der gestrigen Wahl in einem der beiden Kreuther Wahllokale.

Die einzelnen Gemeinderäte aus den jeweiligen Parteien sind:
CSU:
Bernd Rohnbogner – 1.650 Stimmen
Angela Hafner – 1.063 Stimmen
Elisabeth Hartwig – 898 Stimmen
Florian Stadler – 819 Stimmen
Josef Hatzl – 783 Stimmen
Josef Kandlinger – 708 Stimmen
Max Breunig – 676 Stimmen
Günter Smolka – 665 Stimmen

SPD:
Martin Walch – 1.149 Stimmen
Robert Kasper – 724 Stimmen
Eva Baumgartner – 357 Stimmen

Freie Wähler:
Wolfgang Rebensburg – 1.608 Stimmen
Markus Wrba – 764 Stimmen
Walter Stindl – 594 Stimmen
Sebastian Marschall – 560 Stimmen
Michael Unger – 504 Stimmen

8:15 Uhr
Das Ergebnis aus Rottach-Egern hat an der bisherigen Sitzverteilung im Gemeinderat nur im Detail etwas verändert. Doch je nachdem wie Christian Köck von der CSU in zwei Wochen bei der Stichwahl abschneidet, könnte dieses Details noch sehr interessant werden. Die Freien Wähler haben einen Sitz verloren, die CSU einen dazugewonnen. Grüne sind mit einem Sitz drin, dafür ist die FDP raus. Und Jakob Appoltshauser behauptet sich auch weiterhin als einziger SPDler im Rottacher Gemeinderat.

Hier die genaue Verteilung:
Freie Wähler – 8 Sitze
Grüne – 1 Sitz
SPD – 1 Sitz
CSU – 10 Sitze

Die einzelnen Gemeinderäte aus den jeweiligen Parteien sind:
CSU:
1. Christian Köck – 2.859 Stimmen
2. Alexandra Wurmser – 2.066 Stimmen
3. Florian Baier – 1.790 Stimmen
4. Josef Lang – 1.684 Stimmen
5. Karl Kölbl – 1.637 Stimmen
6. Anastasia Stadler – 1.439 Stimmen
7. Thomas Forche – 1.419 Stimmen
8. Andreas Eham – 1.371 Stimmen
9. Josef Kaiser – 1.242 Stimmen
10. Anton Maier – 1.225 Stimmen

SPD:
1. Jakob Appoltshauser – 1.258 Stimmen

Grüne:
1. Thomas Tomaschek – 905 Stimmen

Freie Wähler:
1. Hermann Ulbricht – 2.745 Stimmen
2. Klaus Fresenius – 2.620 Stimmen
3. Thomas Lamm – 1.589 Stimmen
4. Gabriele Schultes-Jaskolla – 1.579 Stimmen
5. Andreas Erlacher – 1.425 Stimmen
6. Johanna Ecker-Schotte – 1.150 Stimmen
7. Georg Höß – 1.103 Stimmen
8. Peter Hagn – 975 Stimmen

7:41 Uhr
Nach und nach sind alle Gemeinden ausgezählt. In Tegernsee hat Thomas Mandl mit 44,6 Prozent gestern nicht nur ein sehr akzeptables Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl erreicht. Die Person Mandls zog scheinbar auch die Wähler insgesamt zur SPD. Nach dem offiziellen Endergebnis sind die Sozialdemokraten mit drei Sitzen im neuen Stadtrat vertreten. Das sind zwei mehr als derzeit. Hier die genaue Verteilung im zukünftigen Tegernseer Stadtrat nach Parteien:

CSU – 5 Sitze + Bürgermeister
FWG – 5 Sitze
SPD – 3 Sitze
BürgerListe – 3 Sitze

Die Machtverteilung ist damit ähnlich schwierig wie in Bad Wiessee. Der neue Bürgermeister Hans Hagn (CSU) hat zusammen mit der BürgerListe genauso viele Sitze wie die Freien Wähler und die SPD.

Thomas Mandl gestern Abend in der Sportsbar in Tegernsee hat zusammen mit der SPD 3 Sitze im neuen Stadtrat geholt.
Thomas Mandl gestern Abend in der Sportsbar in Tegernsee hat zusammen mit der SPD 3 Sitze im neuen Stadtrat geholt.

Die neuen Stadträte aus den vier Parteien sind:
CSU:
1. Johannes Hagn – 1.157 Stimmen >> fällt raus, da Bürgermeister
2. Norbert Schußmann – 819 Stimmen
3. Christine Laprell – 731 Stimmen
4. Florian Widmann – 629 Stimmen
5. Rudolf Gritsch – 620 Stimmen
6. Bernhard Mayer – 618 Stimmen

SPD:
1. Thomas Mandl – 1.287 Stimmen
2. Thomas Maban – 553 Stimmen
3. Peter Schiffmann – 421 Stimmen

Freie Wähler:
1. Andreas Obermüller – 1.090 Stimmen
2. Anton Lengmüller – 947 Stimmen
3. Andrea Köstler – 881 Stimme
4. Peter Hollerauer – 799 Stimmen
5. Peter Friedriche Sieben – 756 Stimmen

BürgerListe:
1. Martina Nigl-Fisser – 906 Stimmen
2. Florian Kohler – 877 Stimmen
3. Heino von Hammerstein – 512 Stimmen

7:21 Uhr
Das Ergebnis aus Bad Wiessee ist mittlerweile offiziell bestätigt. Nach Angaben von Geschäftsleiter Michael Herrmann hat sich an der Verteilung nichts geändert. Eine echte Überraschung ist teilweise die Stimmverteilung. So bekam Rolf Neresheimer von ran BW 1.575 Wählerstimmen und ist damit auf Anhieb der meistgewählte Wiesseer Gemeinderat. Damit liegt Neresheimer noch vor Amtsinhaber Peter Höß, der 1.378 Stimmen erhielt.

CSU:
1. Kurt Sareiter – 1.304 Stimmen
2. Georg Erlacher – 1.046 Stimmen
3. Florian Sareiter – 966 Stimmen
4. Ingrid Versen – 857 Stimmen
5. Herbert Stadler – 765 Stimmen

SPD:
1. Robert Huber – 1.294 Stimmen
2. Bernd Kunze-Fechner – 857 Stimmen
3. Klaudia Martini – 855 Stimmen

Freie Wähler:
1. Peter Höß – 1.378 Stimmen >> fällt raus, da Bürgermeister
2. Jupp Brenner – 919 Stimmen
3. Fritz Niedermaier – 915 Stimmen
4. Birigt Trinkl – 906 Stimmen
5. Rainer Kathan – 704 Stimmen
6. Markus Trinkl – 678 Stimmen

ran BW:
1. Rolf Neresheimer – 1.575 Stimmen
2. Beate Meister – 675 Stimmen
3. Armin Thim – 579 Stimmen

22:27 Uhr
In Bad Wiessee zeichnet sich eine kleine Sensation bei der Auszählung der Stimmen für den Gemeinderat ab. Wie Geschäftsleiter Michael Herrmann vor wenigen Minuten erklärte, sei zu 85 Prozent sicher, dass die Verteilung in den nächsten sechs Jahren so aussehen soll.

CSU – 5 Sitze
FWG / Wiesseer Block – 5 Sitze ohne Bürgermeister
SPD – 3 Sitze
ran BW – 3 Sitze

Damit würde einerseits Rolf Neresheimers Liste in den Gemeinderat einziehen und gleichzeitig zusammen mit der CSU eine starke Opposition gegen die bewährte Koalition zwischen FWG und SPD bilden können. Eine mögliche Zusammenarbeit dieser beiden Gruppen hatte sich bereits im Wahlkampf abgezeichnet. Alle Ergebnisse für die Gemeinderäte in den Talgemeinden gibt es ab morgen früh an dieser Stelle. Der Ticker wird dann weitergeführt.

22:17 Uhr
Die größte Niederlage musste heute Abend wahrscheinlich der zweite Wiesseer Bürgermeister und SPD-Landratskandidat Robert Huber verdauen. Gestartet als heimlicher Favorit auf den Posten des Landrates, ist Huber hinter Norbert Kerkel und Wolfgang Rzehak nur auf dem dritten Platz gelandet. Bei einer kleinen Wahlparty im Wiesseer Gasthof zur Post in Bad Wiesssee fand Huber vor wenigen Minuten deutliche Worte zum heutigen Sieg von Norbert Kerkel:

Ich bin von dem deutlichen Vorsprung von Herrn Kerkel überrascht. Gleichzeitig halte ich es für einen großen Fehler einem politischen Nobody wie Herrn Kerkel in dieser für den Landkreis sehr schwierigen Zeit das Vertrauen auszusprechen. Ich bin schon sehr enttäuscht. Seinbar wurde meine politische Arbeit der letzten Jahre nicht honoriert. Ich muss das Ergebnis erstmal sacken lassen und eine Nacht drüber schlafen, dann sehen wir weiter, wie meine politische Zukunft im Landkreis aussehen kann.

Robert Huber in kleiner Runde heute Abend im Gasthof zur Post.
Robert Huber in kleiner Runde heute Abend im Gasthof zur Post.

Und auch zu Bad Wiessee und dem extrem guten Abschneiden von Höß-Herausforderer Rolf Neresheimer äußerte sich Huber. Er sei ebenfalls sehr überrascht, dass eine neue Gruppierung die sich nur zum Thema Badepark geäußert hat, aus dem Stand so viele Stimmen einfahren konnte.

22:06 Uhr
Langsam fällt der Druck des Wahltages von den Kandidaten ab. Die einen, wie Thomas Mandl von der Tegernseer SPD oder Rolf Neresheimer von ran BW, feiern ihren Achtungserfolg. Mandl-Kontrahent Hans Hagn feiert mit anderen CSU-Anhängern im Tegernseer Seehotel Luitpold. Mit dabei auch der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan.

Hans Hagn mit Familie und Anhängern im Seehotel Luitpold.
Hans Hagn mit seiner Ehefrau und Anhängern im Seehotel Luitpold.

21:55 Uhr
Ein äußerst zufriedener Wolfgang Rzehak ist gerade eben im Hopf Weißbräustüberl in Miesbach eingetroffen. Ebenfalls mit dabei, der Kreisvorsitzende der Miesbacher Grünen Gerhard Klotzsche. Und dieser zeigte sich ob des Erfolges der Grünen mehr als zufrieden. “Wir sind begeistert. Das ist eine echte Sensation. So einen Erfolg hatten wir noch nie!”

Für Rzehak ist es der dritte Versuch als Landratskandidat. Bereits 2002 und 2008 erreichte er knapp 20 Prozent. In diesem Jahr stehen seine Chancen so gut wie noch nie. Am 30. März steht der 45-Jährige in der Stichwahl seinem Herausforderer Norbert Kerkel gegenüber.

Wolfgang Rzehak feiert sein Ergebnis heute in Miesbach.
Wolfgang Rzehak feiert sein Ergebnis heute in Miesbach.

21:36 Uhr
Waakirchen: 72 Prozent für Hartl – Reber mit Achtungserfolg
Hartl macht’s wieder – das schrieben wir vor einigen Wochen, als Sepp Hartl von der Freien Wählergemeinschaft zum Bürgermeisterkandidaten nominiert wurde. Jetzt schenkten ihm auch die Waakirchner Wähler das Vertrauen. Auf etwas mehr als 72 Prozent kam der amtierende Bürgermeister. Die Wahlbeteiligung lag anfangs nur bei bedenklichen rund 30 Prozent. Mit der Briefwahl allerdings konnten etwas mehr als 67 Prozent erreicht werden.

„Jeder hat mit seinen Mittel gekämpft“, sagte Hartl heute Abend direkt nach dem das Ergebnis öffentlich wurde. Er wird seinen Kurs halten, soviel ist klar. „Ich bin der glücklichste Mensch, und der werde ich bleiben“, versprach er im Waakirchner Rathaus.

Josef Hartl ist heute als Waakirchner Bürgermeisterkandidat bestätigt worden.
Josef Hartl ist heute als Waakirchner Bürgermeister bestätigt worden.

„Ich hatte gehofft, dass ein 3er davor steht“, sagt Rudi Reber – Hartls Herausforderer. Er war mit seiner Aktiven Bürgerliste angetreten. Fast 28 Prozent konnte der umtriebige Waakirchner als Bürgermeisterkandidat erreichen – ein Ergebnis, das man durchaus als Achtungserfolg bezeichnen kann. Zum Start des Wahlkampfes hatte er sich vorgenommen „egal, wie es ausgeht, wir haben ein gewisses Ansehen und das wird auf alle Fälle weitergehen.“ Drei Sitze hat sich die Aktive Bürgerliste im Gemeinderat ausgerechnet. Mal sehen, wie es diesen Abend noch ausgehen wird.

21:23 Uhr
Jetzt hat sich auch Wolfgang Rzehak, zweiter bei der Landratswahl, geäußert. Das Ergebnis freue ihn nicht nur, es zeige, so Rzehak, dass die Wähler die Politik der Grünen honorieren.

Ich denke ich habe nun gute Chancen, die Karten werden jetzt neu gemischt. Für mich war absehbar, dass es Jakob Kreidl nicht in die Stichwahl schafft. Die Wähler im Landkreis haben sich durch das Votum klar für einen Neuanfang ausgesprochen.

Martin Eberhard, der Kandidat der FPD und mit 6,8 Prozent auf dem letzten Platz bei der Landratswahl gelandet ist nicht unglücklich. Für Eberhard ist es “ein sehr respektables Ergebnis”. Zudem freue ihn besonders, dass er in seiner Heimatgemeinde Irschenberg 20 Prozent geholt hat.

21:14 Uhr
Die Wahlbeteiligung insgesamt war sehr niedrig. Bei der Landratswahl lag sie bei 58,05 Prozent. Bei den drei Bürgermeisterwahlen im Tal waren es: 54,3 Prozent in Tegernsee. 49,6 Prozent in Bad Wiessee. Sowie 59,4 Prozent in Rottach-Egern.

21:07 Uhr
Norbert Kerkel hat bei der Landratswahl 37,75 Prozent der Stimmen geholt. Damit liegt er knapp 17 Prozent vor dem zweitplatzierten Wolfgang Rzehak. Die Strategie für die Stichwahl in zwei Wochen will er bereits morgen besprechen:

Ich bin über das Ergebnis hoch erfreut und glücklich, dass ich in der Stichwahl bin. Ich hätte mich im Vorfeld nicht getraut eine Prognose abzugeben. Wir werden uns morgen zusammen setzen und gemeinsam besprechen, wie wir die zwei Wochen bis zur Stichwahl am 30. März angehen.

Norbert Kerkel freut sich über das Ergebnis.
Norbert Kerkel freut sich über das Ergebnis.

Kerkel geht in seiner kurzen Stellungnahme auch auf die Platzierung von Jakob Kreidl von der CSU ein. Für den Waakirchner ist es ein gutes Zeichen, dass es der amtierende Landrat nicht in die Stichwahl geschafft hat. “Das wäre ein schlechtes Signal für den Landkreis gewesen,” so Kerkel gegenüber der Tegernseer Stimme.

20:55 Uhr
Jetzt ist es amtlich. Norbert Kerkel (FWG) und Wolfgang Rzehak (Grüne) treten in zwei Wochen in der Stichwahl um den Posten des Landrates gegeneinander an. Der amtierende Landrat Jakob Kreidl erhielt etwas mehr als 15 Prozent.

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20:48 Uhr
Franz Hafner, amtierender Bürgermeister in Rottach-Egern und Freier Wähler äußert sich zum Ergebnis seines Parteifreundes Hermann Ulbricht:

Das kommt natürlich ein bisschen überraschend. Ich habe eigentlich mit einer Stichwahl zwischen Köck und Ulbricht gerechnet. Trotzdem, das ist der Wählerwille und das ist dann halt einmal so. Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, dass die Freien Wähler jetzt geschlossen für den Herrn Bogner abstimmen werden. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Bei uns darf ja jeder so entscheiden, wie er möchte.

20:40 Uhr
O-Ton Antenne Bayern von einem Zaungast: “Es hat sich ausgekreidlt!”
Eine Aussage, die man mittlerweile auch durch Zahlen belegen kann. Nachdem im gesamten Landkreis 15 von 17 Stimmbezirken ausgewertet sind, führt Norbert Kerkel deutlich. Hinter dem FWG-Kandidaten liegen Wolfgang Rzehak von den Grünen und Robert Huber von der SPD. Die beiden trennen nur knapp zwei Prozent. Es könnte also noch eng werden. Für Kreidl und die CSU ist das Rennen allerdings gelaufen.

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20:32 Uhr
Jetzt gibt es auch ein paar Stellungnahmen zu der Wahl von Hans Hagn (CSU) in Tegernsee. Der CSU-Kreisvorsitzende Alexander Radwan freut sich für den neuen Tegernseer Bürgermeister und natürlich auf für seine Partei. “Das ist ein wunderbares Ergebnis für die CSU. Ich bin froh, dass wir künftig in Tegernsee wieder den Bürgermeister stellen.”

Für den Ortsvorsitzenden der Freien Wähler Andreas Obermüller ist dieses Ergebnis keine allzu große Überraschung. “Das Votum der Wähler ist so zu akzeptieren. Die Freien Wähler werden mit jeden Bürgermeister gut zusammen arbeiten.”

Peter Friedrich Sieben, ebenfalls FWG-Kandidat für den Stadtrat erklärt: “Hans Hagn hat gewonnen und das ist anzuerkennen. Es war ein knapper Sieg.” Gleichzeitig zeigt sich Sieben überrascht über die geringe Wahlbeteiligung. Das, so Sieben, zeigt vor allem, dass sich “viele Wähler nicht für einen Kandidaten entscheiden konnten.”

20:16 Uhr
Der strahlende Überraschungszweite in Rottach-Egern: Josef Bogner feiert zusammen mit einigen Freunden in seinem Restaurant “Beim Zotzn”. Insgesamt sind die 31,67 Prozent, so Bogner, “ein riesen Ergebnis für mich.” Er wolle gleich morgen auf die Freien Wähler zugehen, deren Kandidat Hermann Ulbricht nur Dritter geworden ist. “Wir haben ja alle die selben Interessen. In den nächsten zwei Wochen wird es auch noch ein Dorfgespräch geben.”

Josef Bogner heute Abend in seinem Gasthof.
Josef Bogner heute Abend in seinem Gasthof.

19:55 Uhr
Norbert Kerkel (FWG) ist im Landkreis als einer von beiden Kandidaten für die Stichwahl so gut wie durch. Nun geht es um den zweiten Platz – da ist es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Robert Huber von der SPD und Wolfgang Rzehak von den Grünen. Aber auch Jakob Kreidl liegt nicht schlecht.

Screenshot 2014-03-16 19.55.17

19:41 Uhr
Sepp Hartl ist in Waakirchen erneut Bürgermeister geworden – mit 72 Prozent der Stimmen!!

19:31 Uhr
In Rottach-Egern kommen Christian Köck und Josef Bogner in die Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag nur bei 59,49 Prozent.

Hermann Ulbricht und Christian Köck im Rathaus.
Hermann Ulbricht und Christian Köck im Rathaus.

Christian Köck:

Ich hoffe jetzt auf die zwei Wochen, dass wir die Wähler auch mobilisieren können. Ich möchte betonen, dass ich es schade finde, dass Hermann nicht dabei ist. Hab eigentlich mit Freien Wähler und der CSU in der Stichwahl gerechnet.

Hermann Ulbricht:

Ich bin sehr enttäuscht von der Wahlbeteiligung, Und ich glaube das hat auch den Ausschlag gegeben. Wenn wenig wählen, dann sind auch viele Protestwähler dabei, die für den Jo gestimmt haben. Ich werde mich trotzdem weiterhin im Gemeinderat für Rottach-Egern engagieren.

19:11 Uhr
Peter Höß bleibt Bürgermeister in Bad Wiessee:
Bei 2053 abgegebenen Stimmen (davon 65 ungültige) erhielt
Peter Höß: 1137 / 57,19 %
Rolf Neresheimer 851 / 42,81 %

Rolf Neresheimer gratuliert Peter Höß.
Rolf Neresheimer gratuliert Peter Höß.

Peter Höß ist über die Wahl sehr froh: “Ich freue mich natürlich sehr, dass ich wieder gewählt wurde. Man sieht, dass die Bürger meine und die Leistung des Gemeinderats honoriert haben. Heute Abend werde ich im Wahllokal verbringen weil mich das sehr interessiert.”

Rolf Neresheimer ist ebenfalls nicht unglücklich, wie er erklärt: “Ich hätte mir natürlich mehr gewünscht. Aber in Anbetracht der Zeit ist das schon bemerkenswert. Ich sehe das ganze auch mit einem lachenden Auge – jetzt ist mein Leben entspannter als wenn ich Bürgermeister wäre!”

19:01 Uhr
Der Tegernseer Hans Hagn hat die Bürgermeisterwahl knapp vor Thomas Mandl gewonnen.
Abgegebene Stimme: 1.661 (davon 43 ungültige)
Hans Hagn: 896 / 55,35 %
Thomas Mandl: 722 / 44,62 %

Peter Janssen (rechts) gratuliert Hans Hagn.
Peter Janssen (rechts) gratuliert Hans Hagn.

Thomas Mandl zeigte sich sichtlich enttäuscht und betont, dass er wäre gerne Tegernsees neuer Bürgermeister geworden wäre.

Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt haben. Es war ein von beiden Seiten sehr fair geführter Wahlkampf, geprägt von gegenseitigen Respekt. Ich gratuliere Hans Hagn. Die niedrige Wahlbeteiligung von 53 Prozent zeigt, dass wir die Bürger künftig noch stärker mitnehmen müssen.

Hans Hagn zeigte sich selbstverständlich etwas erfreuter in seiner ersten Stellungnahme:

Ich freue mich sehr. Ich wusste, dass es sehr knapp wird. Es war ein sehr fairer Wahlkampf geprägt von gegenseitiger Wertschätzung.

Für den amtierenden Bürgermeister Peter Janssen zwar ein klares klares Ergebnis. “Herr Mandl kann aber trotzdem erhobenen Hauptes durch den Ort gehen.”

18:57

18:25 Uhr
Die beiden Tegernseer Bürgermeister-Kandidaten Thomas Mandl und Hans Hagn warten gemeinsam gespannt auf das Ergebnis im Rathaus. Mandl: “Ich bin 56 Jahre alt. Für mich ist es die letzte Gelegenheit Bürgermeister zu werden.”

wahl tegernsee hagn mandl

Der Wahlleiter Hans Staudacher erklärt zum weiteren Ablauf: “Es werden nun zunächst die Bürgermeisterwahlen ausgezählt.” Mit ersten Ergebnisses sei ab 18:30 Uhr zu rechnen. “Es kommt darauf an, wie schnell die stimmen der anderen Wahllokale im Rathaus eintreffen.”

18:16 Uhr
Um zehn nach sechs sperrt Noch-Bürgermeister Franz Hafner das Rathaus in Rottach-Egern auf. “Es dürfte kein großes Geheimnis sein, wen ich heute gewählt habe. Ich sage nur so viel: Wenn ich den Hermann Ulbricht vorgeschlagen habe, und dann den Herrn Kerkel auf Kreisebene vorgeschlagen habe, werde ich mich jetzt wohl nicht umentschieden haben.”

wahl rottach hafner
Mit einer Verkündung des Ergebnisses rechnet er etwa zwischen 18:45 und 19 Uhr.

18:06 Uhr
Die Auszählung hat, wie hier in Tegernsee, vor wenigen Minuten begonnen.

wahl tegernsee auszaehlung-2

17:56 Uhr
Nur noch kurze Zeit bis zum Schließen der Wahllokale. Eine konkrete Übersicht der Beteiligung gibt es derzeit noch nicht. Klar ist jetzt schon, dass die Anzahl der Briefwähler deutlich angestiegen ist. In einigen Gemeinden sitzen die Wahlvorstände seit 15 Uhr zusammen und nehmen die Umschläge auseinander. “Das ist viel Arbeit”, so der Wiesseer Wahlleiter Thomas Lange.

In Rottach-Egern gibt es nun auch von den Parteien und dem Wahlkomittee die Aussage, dass es relativ sicher zu einer Stichwahl kommen wird. Wie Wahlleiter Josef Brummer erklärt, habe man die Planungen bereits in den letzten Tagen dahingehend forciert. Bereits morgen gibt es einen Termin mit der Druckerei. Man brauche allerdings noch die beiden Namen der Stichwahlkandidaten. Und auch CSU-Ortsvorsitzender Thomas Forche erklärte, dass seine Partei intern von einer Stichwahl ausgeht. “Alles andere wäre vermessen.”

17:29 Uhr
Mittlerweile haben alle Bürgermeisterkandidaten im Tal gewählt. Die drei Rottacher Bewerber waren bereits am Vormittag da und haben persönlich ihre Stimme abgegeben. In Wiessee und in Tegernsee waren die Kandidaten am Mittag da. Auch die Landratskandidaten haben ihre “Pflichtaufgabe” erfüllt. Aus Fischbachau hört man jedoch, dass Landrat Jakob Kreidl nicht persönlich gewählt hat. Er habe die Wahl per Brief bevorzugt, so eine Wahlhelferin.

Rolf Neresheimer, Bürgermeisterkandidat in Wiessee, war heute Mittag wählen.
Rolf Neresheimer, Bürgermeisterkandidat in Wiessee, war heute Mittag wählen.

Dagegen war Rolf Neresheimer, Bürgermeisterkandidat in Bad Wiessee, heute Mittag im Gasthof zur Post. Den Wahlkampf habe er als sehr anstregend wahrgenommen. Trotzdem sagt er: “Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich gewählt werde, weil die Menschen für einen Wandel sind.” Den Tag habe er mit seiner Familie verbracht. Am Abend will Neresheimer, wie alle Bürgermeisterkandidaten, wieder an dem Ort sein, wo die Stimmen ausgezählt werden.

17:03 Uhr
Die Bilanz – eine knappe Stunde vor dem Schließen der Wahllokale – sieht so aus: verhaltene Wahlbeteiligung im Tal. Möglicherweise haben die Affären der vergangenen Wochen die Wähler ein wenig abgeschreckt. Zwar erklärte Tegernsees Bürgermeister Peter Janssen, er rechne aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Kommunalwahlen mit einer Wahlbeteiligung in Höhe von rund 70 Prozent. Doch aus anderen Gemeinden kommen deutlich niedrigere Einschätzungen.

Wer noch nicht wählen war, bis 18 Uhr stehen die Wahlurnen bereit. Danach ist die Chance weg für die nächsten sechs Jahre. Oder um es mit den Worten von Martin Mehringer aus Rottach-Egern zu formulieren:

Ich wähle mit, weil wenn ich nicht wähle, dann brauch ich danach auch nichts schimpfen. Und schimpfen können will man ja.

16:32 Uhr
Verhaltener Andrang bisher im Alten Dürnbacher Rathaus. Kämmerer Georg Glas und sein Team haben noch Zeit zum Kaffeekochen. Es tröpfelt so dahin mit den Wählern. Glas und „Beisitzer“ gehen ganz akribisch vor bei ihrer Tätigkeit als Wahlhelfer. Der Kämmerer dürfte dabei zu den erfahrensten im ganzen Tegernseer Tal gehören. „40 Jahre werden es schon sein“, erzählt er.

Großen Unterschied macht es für ihn nicht, ob eine Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahl ansteht. Der Ablauf ist ähnlich. „Die Kommunalwahl ist halt persönlicher, weil ich mit vielen persönlich zusammenarbeite.“ Mit dem größten Andrang in „seinem“ Wahllokal rechnet er zwischen 16 und 18 Uhr.

Gmunds Bürgermeister Georg von Preysing bei seiner Stimmabgabe.
Gmunds Bürgermeister Georg von Preysing bei seiner Stimmabgabe.

„Insgesamt ist es heute sehr ruhig“, so Gmunds Wahlhelfer Franz von Preysing. „Vor allem vor und nach der Kirche kamen welche“, erzählt Preysing. Die Anzahl der Wähler notiert er genau mit. Vieles läuft händisch, zum Beispiel das Bleistift spitzen oder die Auszählung der Landrats-Stimmen. Aber bei der Auszählung von Gemeinderats- und Kreistagsstimmen haben die Gmunder technische Hilfe.

Zum Stimmzettelauszählen haben wir einen Barcodelesestift. Der stellt auch gleich fest, ob der Stimmzettel gültig ist.

In Gmund arbeiten die Helfer im Drei-Schicht-Betrieb. Beim Auszählen nachher ab 18 Uhr sind dann alle zwölf dabei.

15:58 Uhr
Stimmen von der Wahlurnen:
Nur noch zwei Stunden sind die Wahllokale geöffnet. Wir haben aus allen Orten Stimmen eingefangen. Die Motivation wählen zu gehen, ist klar. Aber wie haben Sie sich für den “richtigen” Kandidaten entschieden?

Christian Lehnerer (45) aus Rottach-Egern:

Ich war mir schon länger sicher, wen ich wählen würde. Ich gehe aber davon aus, dass es sowohl bei Bürgermeister als auch Landrat eine Stichwahl geben wird.

Helga Stehr aus Rottach-Egern:

Ich habe mich nicht nach einer Partei entschieden, sondern nach den Personen. Aber gerade im Kreistag ist es schwierig, weil man die Leute nicht kennt und dann länger überlegen muss.

Mannhart Margherit und Joseph (75 und 77) aus Rottach-Egern:

Ich wähle nur Leute die ich kenne. Ich vergebe keine Stimmen an Fremde. Jetzt muss ich aber los, sonst verbrennt mir der Schweinsbraten im Rohr.

wahl tegernsee muster

Heide Rosenberger (73) aus Kreuth:

Ich will eigentlich meine Partei unterstützen, aber für die ist nur der Kreidl da, und den will ich nicht wählen.

Josef Paul (57) aus Tegernsee:

Ich habe mir im Vorfeld der Wahl intensiv Gedanken gemacht hat. Sonst dauert das in der Kabine ewig.

Tegernseer (88) zur Landratswahl:

Ich habe meine Zettel mit Absicht ungültig gemacht. Bin mit keinem der Kandidaten einverstanden.

Thomas (38) aus Tegernsee:

Wird Herr Kreidl erneut gewählt, sollte er sein Amt nicht antreten. Ansonsten hat die CSU im Landkreis jegliche Glaubwürdigkeit verloren

Frau (75) aus Tegernsee:

Für den Stadtrat habe ich alle meine Stimmen an die weiblichen Kandidaten gegeben. Es ist wichtig, dass es mehr Frauen als bisher in den Stadtrat schaffen.

Gemischte Stimmen aus Dürnbach zur Landratswahl:

„Es gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Huber und Kerkel.“ – „Kerkel oder Stichwahl – mit wem, das kann ich aber leider gar nicht sagen.“ – „Die CSU macht’s wieder – trotz allem.“ – „Ich glaub, der Huber macht’s.“ – „Die CSU wird’s – aber mit Abstrichen.“

15:13 Uhr
Wann kommt es zur Stichwahl?
Wer Bürgermeister oder Landrat werden will, braucht mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen – die absolute Mehrheit also. Ist dies nicht der Fall und kein Bewerber erreicht die nötige Stimmenanzahl, kommt es zwei Wochen später, am 30. März, zur Stichwahl. Unter anderem im Rahmen der Bürgermeisterwahlen in Rottach-Egern wäre das möglich.

Und auch auf Landkreisebene ist eine Stichwahl in diesem Jahr sehr wahrscheinlich. Nachdem CSU-Kandidat Jakob Kreidl angekündigt hat, sein Amt im Falle einer Wahl nicht antreten zu wollen, ist der Ausgang nun völlig offen. Wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Norbert Kerkel (Freie Wähler), Robert Huber (SPD) und Wolfgang Rzehak (Grüne), oder gewinnt mit Martin Eberhard (FDP) möglicherweise sogar ein Außenseiter? Und was passiert, wenn Jakob Kreidl, trotz Verzichtserklärung, doch die meisten Stimmen erhält und sich am Ende umentscheidet? Fragen über Fragen, die vor allem das Ergebnis der Landratswahl zu einem politischen Krimi werden lassen.

wahl wiessee huber
SPD-Landratskandidat Robert Huber heute Mittag in der Wiesseer Post.

Zumindest der Landratskandidat der SPD Robert Huber ist bei seiner Stimmabgabe heute Mittag ein wenig aufgeregt, wie er zugibt. Denn, so Huber, “es geht ja um einiges.” Auf Nachfrage erklärt der Wiesseer, dass er sich natürlich selbst gewählt hat. “Wäre ja dumm, wenn man etwas anderes machen würde.”

Die ersten Ergebnisse der Landratswahl werden übrigens frühestens gegen 19:15 Uhr erwartet. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der offene Ausgang und vor allem die Anzahl der Bewerber einen zweiten Durchgang nötig machen. Zumindest erwartet derzeit keiner der vier aktiven Kandidaten, dass er direkt im ersten Anlauf die absolute Mehrheit erreicht.

14:31 Uhr
“Wahlrecht ist Wahlpflicht!”
Diese Aussage fällt heute vor den Wahllokalen besonders oft. Eine allgemeine Wahlpflicht existiert zwar in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern – nicht. Trotzdem betonen Bürger wie auch Kandidaten, dass man sich der demokratischen Verantwortung stellen sollte.

Ein 20-Jähriger Kreuther erklärt beispielsweise: Ich weiß schon länger, wen ich wählen werde.” Auf die Frage, warum es ihn unbedingt zur Wahlurne zieht, betont er: “Weil es wichtig für die Demokratie ist.”

Martin Mehringer aus Rottach-Egern sieht das ein wenig pragmatischer: “Ich wähle mit, weil wenn ich nicht wähle, dann brauch ich danach auch nichts schimpfen. Und schimpfen können will man ja.” Eine 80-Jährige Kreutherin meint dagegen: “Wählen gehen gehört sich so. Für die Möglichkeit bin ich dankbar.”

Bei der Wahl in einem der beiden Kreuther Wahllokale im Hotel Bachmair Weissach
Bei der Wahl in einem der beiden Kreuther Wahllokale im Hotel Bachmair Weissach

Stefan Hedler aus Tegernsee sieht ähnlich: “Es ist einfach unsere Pflicht als Bürger zur Wahl zu gehen.” Und der 43-Jährige Thomas Götz, ebenfalls Tegernseer meint: “Ich will mitbestimmen, wer die Stadt in den kommenden sechs Jahren regieren wird.” Mit dem Thema Wahl habe er sich schon länger beschäftigt. Das gleiche erklärt Peter Gaugenrieder (60) aus Bad Wiessee.

Ich gehe zum Wählen weil sich das gehört. In den Wahlkampf selber habe ich mich nicht so rein gesteigert, weil ich schon vorher wusste, wen ich wähle.

Und Peter Hollerauer, Tegernseer Stadtrat der Freien Wähler erklärt, es sei einfach die Pflicht jedes Bürgers zur Wahl zu gehen. Auf mögliche Ergebnisse angesprochen, sieht Hollerauer in vielerlei Hinsicht ein enges Rennen.

13:45 Uhr
Alle Kommunen rund um den See haben heuer mehr Wahlhelfer als noch im vergangenen Jahr bei den Bundes- und Landtagswahlen. Dabei benötigt jede Gemeinde, je nach Einwohnerzahl und Stimmbezirken, unterschiedlich viele Unterstützer. Rottach-Egern hat rund 80 Ehrenamtliche, die insgesamt helfen. “Wir sehen unsere Tätigkeit als Wahlhelfer immer noch als Ehrenamt,” erklärt Josef Brummer und fügt an:

Ich glaube wir sind eine der wenigen Gemeinden, wo noch nichts gezahlt wird. Wir kriegen nur was zu Essen und zu Trinken. Und das ist auch nicht von der Sparkasse bezahlt. sondern von der Gemeinde.

Kreuth, Bad Wiessee und Gmund haben zwischen 60 und 65 Helfer, nur Tegernsee kommt mit rund 40 Helfern aus. Fast alle Orte greifen, wie bei jeder Wahl, auf einen bewährten Stamm an Freiwilligen zurück, die entweder einer Partei angehören oder sich schon in den Jahren zuvor engagiert haben.

Josef Brummer ist der Wahlleiter in Rottach-Egern
Die Wahlhelfer in den Gemeinden sind alle ehrenamtlich tätig.

Dagegen gab es in Bad Wiessee bei der letzten Wahl Schwierigkeiten Freiwillige zu akquirieren, wie Wahlleiter Thomas Lange vor einigen Wochen erklärte. Aus dem Grund gibt es nun eine Entschädigung: für die Kommunalwahl erhält jeder Beteiligte 30 Euro, für die Europawahl zehn Wochen später gibt es sogar 50 Euro aus der Gemeindekasse.

12:52 Uhr
Schwierige Wahl.
Wer nicht per Brief wählt, muss bei der Anzahl der Möglichkeiten aufpassen, dass er die Stimmzahl richtig setzt. Bei der Bürgermeister- und Landratswahl hat jeder Wähler jeweils eine Stimme. Bei der Wahl zum Kreistag sowie zum Stadt- und Gemeinderat hat der Wähler dagegen so viele Stimmen, wie es Mandate gibt.

Dabei sind die Wahlhelfer angehalten nicht zum Wähler in die Kabine zu gehen.”Das ist eine geheime Wahl und auch die Wahlhelfer dürfen nicht sehen, was auf den Zetteln steht,” sagt der Rottacher Wahlleiter Josef Brummer. “Was der Wähler macht. geht uns nichts an.” Hilfe und Antworten auf Fragen zu den Wahlzetteln gibt es aber trotzdem.

Wahl Gmund
Nicht immer ganz einfach das richtige Kreuzchen zu machen bei der Fülle an Wahlunterlagen.

Zwischen fünf und 20 Minuten würden die Wähler brauchen, um den Zettel auszufüllen. Besonders bequem und schnell ist es, den Vorschlag der Partei einfach per Listenkreuz zu übernehmen: Die Stimmen werden dann nach Reihenfolge auf die Kandidaten verteilt. Dafür muss der Kreis links neben dem Parteinamen angekreuzt werden. Es kann jedoch auch individuell gewählt werden. So ist es möglich, einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen zu geben. Diese Häufung nennt man kumulieren. Panaschieren hingegen bedeutet, seine Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen zu verteilen. Außerdem es ist möglich, einzelne Kandidaten zu streichen.

Für Ivonne Neumärker (31) aus Bad Wiessee war die Wahl kein großes Problem. Mit dem Wahlzettel sei Sie eigentlich ganz gut zurecht gekommen. “Ich habe mir einfach ein System zurecht gelegt, nach dem Motto Frauen regieren die Welt.”

12:20 Uhr
Verhaltener Andrang bisher – zumindest in Gmund, Rottach-Egern und Bad Wiessee. Der Vormittag war geprägt von einer relativ niedrigen Wahlbeteiligung. Das sei allerdings ganz normal erklären die Wahlhelfer. “Die meisten Wähler kommen erfahrungsgemäß zwischen 14 und 15 Uhr”, betont der Wiesseer Geschäftsleiter Michael Herrmann.

Verhaltener Andrang bisher, so wie hier in Gmund.
Bisher verhaltener Andrang an den Wahlurnen – so wie hier in Gmund.

11:57 Uhr
Ein wichtiger Faktor sind in diesem Jahr die Briefwähler. Bis einschließlich Freitag hatten in Gmund alleine 1.450 Menschen per Brief gewählt. Das, so Wahlleiter Alfons Besel, ist etwas mehr wie bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2008. In Bad Wiessee liegt die Zahl bei 1.180 und damit deutlich höher wie vor sechs Jahren. Wesentlich mehr Briefwähler hat auch Rottach-Egern zu verzeichnen mit 1.958. In Tegernsee waren es bis Freitag 973 Menschen und in Kreuth rund 960, die ihre Stimme per Brief abgegeben haben. Im Schnitt liegt der Anteil der Briefwähler bei rund 30 Prozent. In Rottach-Egern kann man laut Aussage des Wahlleiters Josef Brummer seine Briefwahlunterlagen noch bis 15 Uhr abgeben.

In diesem Jahr gab es besonders viele Briefwahlanträge.
In diesem Jahr gab es besonders viele Briefwahlanträge.

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11:08 Uhr
Seit etwas mehr als drei Stunden sind die Wahllokale im Tal geöffnet. Gewählt werden kann an den folgenden Orten:

Bad Wiessee
Im Hotel zur Post

Gmund
In der Turnhalle der Volksschule hinterm Rathaus
Im Gmunder Pfarrsaal
In der Volkshochschule Dürnbach (altes Rathaus Dürbach)

Kreuth
Im Hotel Bachmair Weissach
In der Touristinfo Kreuth

Rottach
In der Grund- und Mittelschule

Tegernsee
In der Grundschule
Im Rathaus
In der Seniorenresidenz Schwaighof

Waakirchen
Im Feuerwehrhaus in Waakirchen
In der Volksschule Waakirchen
Im ehemaligen Feuerwehrhaus in Marienstein
Am Schulhaus Schaftlach
In der evangelischen Kirche Schaftlach

Wahl Gmund-4


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