Podiumsdiskussion mit allen neun Landratskandidaten im Waitzinger Keller
“Mal mehr seriös, mal weniger”

von Filiz Eskiler

Gestern Abend führten die neun Landratskandidatinnen und -kandidaten des Landkreises Miesbachs hitzige Diskussionen auf der Bühne. Dabei gab es Lacher, Vorwürfe und Wahlkampf. Wir konnten nach der Podiumsdiskussion einige Teilnehmer und Besucher abfangen und ihre Meinung zum Abend festhalten.

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Podiumsdiskussionen: zu wichtige Themen – zu wenig Zeit. Besonders bei neun Landratskandidaten, die im Landkreis Miesbach am 15. März bei der Kommunalwahl antreten werden. Trotzdem ist es eine gute Gelegenheit für Wählerinnen und Wähler, sich ein Bild von den Kandidaten zu machen oder sich in seiner Entscheidung zu bestärken.

So auch bei der Podiumsdiskussion im Waitzinger Keller: Organisiert vom Miesbacher Merkur fand dort gestern Abend um halb acht eine Diskussionsrunde statt. Diese konnte auch als Livestream online verfolgt werden.

Schon bei der Begrüßung war dem Moderator Stephen Hank, Redaktionsleiter des Miesbacher Merkurs, bewusst: es wird ein aufreibender Abend.

Hier im Saal haben wir die Spitze des Landkreises vertreten. Es geht tatsächlich um viel, es geht hier heute Abend also bisschen zu wie bei einem Konzert der Kelly Family.

Hank kündigte schon im Voraus eine „thematische Druckbetankung“ an. Man versuche, den straffen Zeitplan einzuhalten. Trotzdem konnten dann nur drei der angedachten Themenschwerpunkte diskutiert werden: Finanzen, Wasserschutzzone und Verkehr. Bevor man mit der Runde startete, hatte jeder Kandidat die Möglichkeit sich und seine Motivation knapp vorzustellen.

Twitter-Runde mit zu wenig Zeichen

Zwischen den einzelnen Schwerpunkten gab es die sogenannten „Twitter-Runden“: Hank stellt eine Frage zu verschiedenen Themenbereichen, die Kandidaten hatten dann 280 Zeichen, also etwa 20 Sekunden Zeit, zu antworten. Dabei wurden vom Moderator unter anderem die Klimadebatte, der Nahverkehrsplan oder der Wohnungsbau angesprochen. Themen, die für die meisten Kandidaten weit mehr als 280 Zeichen benötigten.

Auch Fragen der Leserinnen und Leser wurden an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion gestellt. Zum Ende gab es ein abschließendes Statement jedes Kandidatens ans Publikum. Und auch der Moderator hatte einen Aufruf an alle Wählerinnen und Wähler im Saal: „Ich werde Ihnen nicht sagen, wen Sie wählen sollen. Aber ich sage Ihnen: Gehen Sie zum Wählen!“

 


 

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