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Bayerisches Kabinett entscheidet über weiteres Vorgehen

Maßnahmen-Verordnung wird verlängert

Von Redaktion

Die Corona-Lage im Landkreis Miesbach spitzt sich weiter zu. Angesichts der steigenden Fallzahlen beriet das bayerische Kabinett heute Vormittag über das weitere Vorgehen. Jetzt ist klar, wie es weitergehen soll.

Staatskanzlei-Chef Dr. Florian Herrmann bei der heutigen Pressekonferenz. / Quelle: Bayern.de

Soeben gab Staatskanzlei-Chef Dr. Florian Herrmann das weitere Vorgehen im Hinblick auf die dramatisch steigenden Corona-Zahlen bekannt. Insbesondere die oberbayerische Region ist stark betroffen – im Landkreis Miesbach liegt die Inzidenz derzeit bei weit über 400. Das bayerische Kabinett beriet daher heute Vormittag, wie es nun mit der Corona-Verordnung, die noch bis einschließlich 29.10. gilt, weitergeht.

Kabinett beschließt Verlängerung der Maßnahmenverordnung

Dazu Herrmann: „Wir haben beschlossen, die 14. Corona-Maßnahmenverordnung bis einschließlich 24.11. zu verlängern. Verlängert bedeutet, wir haben keine inhaltlichen Veränderungen vorgenommen.“ Es sei eine folgerichtige Entscheidung gewesen, denn die Corona-Infektionslage entwickle sich zunehmend besorgniserregend. „Wir liegen hier deutlich über dem Höchstwert der ersten Welle“, so der Leiter der Staatskanzlei.

Das Ganze wird sich von selbst nicht lösen. Darauf zu setzen, die Dinge sich selbst regulieren zu lassen, wäre fahrlässig.

Bayernweit liege die Krankenhausampel zwar nach wie vor bei Grün, regional gibt es allerdings signifikante Unterschiede. „Man kann durchaus eine Korrelation feststellen zwischen niedriger Impfquote und steigender Inzidenz.“ Man habe sich mit den Landräten und Oberbürgermeistern der bayerischen Hotspot-Gebiete intensiv ausgetauscht. Mit dabei auch Miesbachs Landrat Olaf von Löwis.

Vorerst keine weiteren Maßnahmen

„Wir haben heute ganz bewusst keine Maßnahmen beschlossen, sondern die Lage analysiert und werden diese auch weiter beobachten“, so Herrmann in diesem Zusammenhang. „Dort, wo es in den kommenden Wochen nötig sei, Maßnahmen zu treffen, werde man die Kreisverwaltungsbehörden unterstützen.“

Dabei betont Herrmann, dass die verlängerte Corona-Maßnahmenverordnung eben genau das auch vorsieht: „Wenn regional ein höheres Ausbruchsgeschehen zu beobachten ist, können und sollen Kreisverwaltungsbehörden Maßnahmen ergreifen.“ Wichtig war allerdings, dass alle Parteien übereinstimmend einen erneuten Lockdown ausschließen. Was Miesbachs Landrat von Löwis zur heutigen Kabinettssitzung sagt, werden wir an dieser Stelle berichten.


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