Mehr Beschäftigung, aber weniger Fachkräfte

von Redaktion

Im Oberland herrscht akuter Fachkräftemangel. Trotz Beschäftigungsrekord klagen viele Betriebe über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter. Lösungen bieten Förderprogramme – und regionale Online-Jobportale.

Der Fachkräftemangel hat auch einen strukturellen Ursprung – in zahlreichen Branchen fehlt Nachwuchs.

Dass in Bayern in manchen Bereichen seit Jahren akuter Fachkräftemangel besteht, ist allgemein bekannt. Davon bleibt auch das Bayerische Oberland nicht verschont. Der IHK fehlten in den vier Oberland-Kreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Weilheim-Schongau im vergangenen Jahr 4.000 Fachkräfte – und das trotz des aktuellen Beschäftigungsrekords.

Betroffen sind alle Branchen. Dabei werden besonders qualifizierte Fachkräfte, wie Industriekaufleute, Anlagenführer oder Köche gesucht. Eberhard Sasse, Präsident des Handelsverbands für München und Oberbayern betonte:

Der Fachkräftemangel bremst die Wirtschaft im Oberland deutlich

Eine IHK-Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2016 habe ergeben, dass 41 Prozent der Betriebe in der Region die fehlenden Fachkräfte als Geschäftsrisiko ansehen. Problematisch sei für die Betriebe laut Sasse, dass viele Nachwuchskräfte eine akademische Laufbahn bevorzugen. Meister und Fachwirte seien jedoch Mangelware und das, obwohl sie aufgrund ihrer Praxiserfahrung im Oberland gute Jobchancen hätten.

Regionale Jobsuche immer wichtiger

Um dem entgegenzuwirken, verabschiedete der Bundesrat kürzlich eine Reform beim Meister-BAföG. Zukünftig soll die finanzielle Unterstützung auch für Bachelor-Absolventen verfügbar sein, um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern.

Doch für jedes Problem gibt es eine Lösung. Wer gute Fachkräfte sucht, muss als Unternehmen auf sich aufmerksam machen. Die optimale Gelegenheit dazu bietet im Oberland die regionale Online-Plattform Oberland-Jobs.de. Gerade im Bereich der besonders gefragten Fachkräfte können Arbeitgeber dort aus einem großen Potential an Stellensuchenden ausschöpfen.

Immer aktuell: Oberland-jobs.de
Immer aktuell: Oberland-jobs.de

Mittlerweile vertrauen über 350 regionale Unternehmen mit ihren vielfältigen Stellenangeboten dem Portal Oberland-Jobs.de. Darunter sind Größen wie das Rottacher Seehotel Überfahrt, der Lanserhof in Marienstein, das Landratsamt Miesbach, die Kreissparkasse oder die Asklepios Kliniken.

Diese Unternehmen setzen auf das Modell der Flatrate, mit dem gerade für schwierig zu besetzende Positionen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit der passende Mitarbeiter gefunden werden kann. Und das ohne finanzielles Risiko. Die Flatrate bietet den Firmen die Möglichkeit, mit einem auf ihre Unternehmensgröße zugeschnittenen Preismodell alle offenen Stellen 365 Tage lang auszuschreiben.

Bei einem Einstiegspreis von 390 Euro für die ein Jahr gültige Flatrate, lohnt sich das auch für kleine Unternehmen, die beispielsweise nur eine Stelle ausschreiben. Da das Stellenangebot immer wieder neu verlängert werden kann, ohne dass es zu Mehrkosten kommt, steigt auch die Wahrscheinlichkeit den richtigen Bewerber zu finden. Dabei müssen die Firmen sich nicht, wie bei bisherigen Modellen in Zeitungen, bei Länge und Dauer der Schaltung nach den Kosten richten.

Neue Vorteile: Unternehmen als Top-Arbeitgeber

Dafür bieten Plattformen wie Oberland-Jobs.de, Münchner-Jobs.de, aber auch das mittlerweile seit über fünf Jahren bestehende Rosenheim-Jobs für regionale Unternehmen das optimale Angebot an. Und für die Leser eine ständig verfügbare Online-Plattform, die schon auf den ersten Blick alle wichtigen Informationen zur Stellenanzeige und dem Unternehmen bereit hält.

Das das Konzept funktioniert und angenommen wird, zeigt sich auch an der Zahl der veröffentlichten Stellenausschreibungen: In weniger als einem Jahr ist das Angebot an offenen Stellen auf Oberland-jobs.de von rund 100 auf über 700 Stellenanzeigen angewachsen.

In nur wenigen Minuten können Stellenanzeigen selbst geschaltet werden – dank Anzeigen-Flat unbegrenzt. Vom Auszubildenden über den Mini-Jobber bis zum Abteilungsleiter sind alle offenen Jobs übersichtlich vertreten. So finden Unternehmen die Mitarbeiter, die zum Job und der Firma passen. Damit der Fachkräftemangel ein für allemal der Vergangenheit angehört.


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