Enterrottach

Mehr Licht für Waldfest-Heimgeher

Von Nina Häußinger

In Enterrottach soll es künftig mehr Licht geben. Ein Anwohner hat sich bei der Gemeinde gemeldet und die gefährliche Lage geschildert. Zahlen müssen die Bewohner das Ganze aber am Ende selbst.

Der Schmied-Kochel-Weg soll nachts künftig besser beleuchtet sein.

Es geht um den Schmied-Kochel-Weg in Enterrottach. Anwohner sollen sich bei der Gemeinde gemeldet und über zu wenig Beleuchtung beschwert haben. Auch zu Unfällen soll es schon gekommen sein. Stefan Staudinger vom Bauhof berichtete deshalb im letzten Gemeinderat, dass man sich das ganze mal vor Ort angeschaut habe. Tatsächlich sei dort zu wenig Beleuchtung, so Staudinger.

Installieren wolle man deshalb rund sechs Straßenlaternen. Da es kein Bankett gibt und so noch einiges an Zusatzarbeit anfällt, würde die Maßnahme rund 40.000 Euro kosten. Bürgermeister Christian Köck unterstützte das Vorhaben: „Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das schon ein Problem. Vor allem wenn die Feuerwehrler zu einem Einsatz fahren kann es nicht schaden, wenn hier mehr Beleuchtung ist.“

Kosten werden auf Anwohner umgelegt

Thomas Tomascheck war der Meinung, dass man schon alle Karten auf den Tisch legen müsse: „Jeder Anwohner muss hier rund 4000 Euro zahlen, das muss man schon dazusagen.“ Da der Wunsch hier von einem Anwohner selbst kam, wolle er nicht, dass es am Ende heißt, die Gemeinde wollte die Maßnahme.

Köck meint, es sei durchaus die Verpflichtung der Gemeinde, sich um solche Belange zu kümmern. Außerdem sei ein Bürger an die Gemeinde herangetreten. „Da braucht uns keiner schimpfen. Das ist eine Willenserklärung beiderseits.“ Bisher wissen die Anwohner wohl noch nichts davon, dass die Kosten zu 90 Prozent auf sie übertragen werden. Da sei der nächste Schritt. Noch sei auch unklar, wie viele Anwohner betroffen sind und wie viele Lampen es letztlich dann werden.

Man entschied sich abschließend einvernehmlich, dass man die Lage gemeinsam mit dem E-Werk nochmal genau anschauen will, bevor mit der Umsetzung begonnen wird. Einen weiteren Vorteil hat die Sache jedenfalls: „Da gibt es wenigstens mehr Licht, wenn alle vom Waldfest heimgehen“, war am Ratstisch abschließend zu vernehmen.


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