Kurioser Rettungseinsatz bei Nacht
Meine Frau, die Bergwacht und ich

von Cornelia Schramm

Eine Frau aus Nordrhein-Westfalen hat sich gestern Abend südlich des Risserkogels in unwegsames Gelände verirrt. Als ihr Ehemann bemerkte, dass sie nicht mehr hinter ihm ging, machte er kehrt und suchte nach ihr. Rund drei Stunden später alarmierte er die Bergwacht.

Am Montagnachmittag brach ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen zur Wanderung über den Wallberg Alpenlehrpfad zur Schwaigeralm auf. Dass seine Ehefrau offenbar stark zurückgefallen war und nicht mehr hinter ihm ging, bemerkte der Urlauber gegen 15 Uhr. Er kehrte um und ging den Weg zurück, doch seine Frau war unauffindbar.

Nach seiner rund dreieinhalbstündigen Suche nach ihr entschied sich der Urlauber dazu, die Bergwacht zu alarmieren. Insgesamt 24 Rettungskräfte aus Rottach-Egern und Bad Tölz rückten aus, um die Urlauberin zu suchen.

Rettungsaktion geglückt

Drei Bergwacht-Hundeführer, einige Bergtechnikfahrzeuge aus Penzberg und Hausham samt Besatzung und ein Polizei-Hubschrauber mit Wärmebildkamera waren ebenfalls an der Suchaktion beteiligt. Erst gegen 21:45 Uhr gelang es den Einsatzkräften so, die vermisste Frau zu bergen.

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Die 65-Jährige hatte sich verirrt und schließlich im unwegsamen Gelände in der Hoffnung auf Rettung gewartet. Die Bergwacht konnte zu ihr absteigen und sie gesichert gegen 22:30 Uhr ins Tal führen. Gegen 24 Uhr konnte der Ehemann seine Frau wieder in die Arme schließen und der Einsatz der Rettungskräfte war beendet.

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