Bayerischen Oberlandbahn geht gegen Sitzplatzmangel vor
Meridian hat zu wenig Züge

von Amra Tatarevic

Gerade während des Arbeitsverkehrs kann man schon von großem Glück reden, einen Sitzplatz im Zug zu erwischen. Hinzu kommt: dem Meridian fehlen nach dem Winter-Chaos Züge. Damit soll jetzt Schluss sein.

Nach Fahrzeug-Ausfällen sollen die Meridian-Fahrzeuge Unterstützung bekommen.

Meridian stockt auf und setzt ab 27. März zwei neue Ersatzzüge ein. Der Grund? Auch nach den Winterwochen fehlen der Bayerischen Oberlandbahn GmbH Fahrzeuge des Typs Flirt, die auf den Strecken des Meridian eingesetzt werden. Die Kupplungsprobleme der Fahrzeuge werden nach wie vor im Bahnbetriebswerk in Augsburg untersucht. Hinzu kommen gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchungen, die die Meridianfahrzeuge weiter in der Werkstatt halten.

Nur 26 von 35 Fahrzeugen fahren

Aktuell stehen der Bayerischen Oberlandbahn GmbH deshalb lediglich 26 von 35 Fahrzeugen zur Verfügung. Zwei Fahrzeuge des Typs Coradia Continental der Schwesterbahn MRB sollen nun Linderung bringen. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH konnte sie zum Einsatz im Meridiannetz ab dem 27. März entleihen und wird mit ihnen folgende Strecken fahren:

M79002 – Montag bis Freitag ab Traunstein (5:16 Uhr) nach München (6:40 Uhr)
M79006 – Montag bis Freitag ab Traunstein (6:00 Uhr) nach München (7:21 Uhr)
M79031 – Montag bis Freitag ab München (16:33 Uhr) nach Traunstein (17:56 Uhr)
M79035 – Montag bis Freitag ab München (17:33 Uhr) nach Traunstein an (18:56 Uhr)

So sollen die Ersatzfahrzeuge gekennzeichnet werden.

Die silber-grünen Fahrzeuge werden mit Meridian-Logoaufklebern gekennzeichnet. Durch deren Einsatz sollen Meridian-Fahrzeuge frei werden und dann zur Verstärkung von bestehenden Verbindungen genutzt werden. Das Ziel sei es, den Fahrgästen wieder die gewohnte Sitzplatzanzahl zu bieten.


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