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Betrugsopfer zahlten Geld auf spanische Bankkonten

Miesbacher Polizei warnt vor Internetbetrug

Von Redaktion

Bei der Miesbacher Polizei kam es in letzter Zeit zu mehreren Anzeigen wegen Warenbetrugs. Mehrere Käufer überwiesen teils vierstellige Geldbeträge an spanische Bankkonten. Ihre Bestellungen kamen jedoch nie an. Das rät die Polizei.

Bei der Polizeiinspektion Miesbach wurden zuletzt vermehrt Warenbetrüge angezeigt, bei denen die Betrugsopfer teilweise vierstellige Geldbeträge auf spanische Bankkonten überwiesen haben. Die Betrugsopfer sollen im Internet auf verschiedenen Online-Auktionsportalen Waren eingekauft haben, die im Anschluss an die Bezahlung jedoch nie geliefert wurden.

Die Betrugsopfer traten nach Angaben der Polizei bereits im Vorfeld des Kaufs meist mit den Verkäufern in Kontakt und bekamen dabei auch glaubwürdige Geschichten präsentiert, warum auf ein spanisches Konto einbezahlt werden solle. „Dadurch ging wohl das Mindestmaß an Missvertrauen bei den Käufern verloren.“

Unter anderem wurden folgende Gegenstände im Internet erstanden: Ein Mobiltelefon für 200 Euro, ein Staubsauger für 140 Euro, eine Kaffeemaschine im Wert von 800 Euro, eine Fleischermaschine für 1.750 Euro oder auch ein Sitzrasenmäher für 1.550 Euro. Alle Geldbeträge wurden auf verschiedene spanische Konten überwiesen.

„Eine Rückbuchung der Geldbeträge über die Hausbank ist nahezu aussichtslos“, so die Polizei. Sie rät deshalb gerade bei Auslandsüberweisungen genau zu prüfen, ob der Zahlungsempfänger tatsächlich vertrauenswürdig ist oder ob nicht doch ein Zweifel besteht, den Kauf der Ware auch durchzuführen.


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