Nach Hochwasser: Proben sollen Klarheit über Wasserqualität bringen

Mit Baden im See noch warten

Von Rose Beyer

Wer sich schon nicht von den kalten Temperaturen vom Baden im Tegernsee abhalten lässt, der sollte auf den Ratschlag des Landratsamtes Miesbach hören.

Wegen der Verunreinigungen durch das Hochwasser wird derzeit vom Baden dringend abgeraten. Die ersten Gemeinden reagieren und sperren ihre öffentlichen Badeplätze, wie die Gmunder an ihrem Strandbad in Kaltenbrunn.

Verboten ist das Baden nicht ‒ wie es das Schild in Kaltenbrunn glauben lässt. Jedoch wird davon abgeraten./Foto: C. Bertram

Nicht nur Gehölz schwimmt in großen Massen im See, auch die Bedingungen an den Uferbereichen laden nicht gerade zu einem harmonischen Bad ein. Es müsse, so Ernst Dieckmann vom Landratsamt, dringend untersucht werden, ob das Wasser derzeit über ausreichende Badequalität verfüge.

Die Untersuchungen sollen erfolgen, sobald „hinsichtlich Sichttiefe und Wasserstand eine gewisse Normalisierung“ erfolgt sei. Das Baden sei zwar nicht verboten, doch wird bis zum Vorliegen einwandfreier Untersuchungsergebnisse vom Baden dringend abgeraten.

Folgende Badeplätze am Tegernsee gelten als EU-Badestellen und unterliegen damit der besonderen Überwachung durch den Fachbereich Gesundheit des Landratsamtes:
Strandbad Tegernsee
Strandbad Gmund
Strandbad Bad Wiessee sowie
Ringsee Rottach-Egern


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