Mittelpreisige Schaumstoffmatratzen setzen sich im Test durch

Millionen Bundesbürger leiden an Schlafstörungen. Sie reichen von Einschlafproblemen bis hin zu Problemen beim Durchschlafen. Die Gründe für die Schlafstörungen sind vielseitig. Eine Ursache, die häufig unterschätzt wird, ist die falsche Matratze. Schlechte Matratzen mindern die Schlafqualität erheblich und verursachen unangenehme Schmerzen, die zu Bewegungseinschränkungen beitragen können. Die Qualität einer Matratze wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Neben der Matratzenart spielt insbesondere der Härtegrad eine wichtige Rolle. Weiterhin ergeben sich durch Materialien und Verarbeitung signifikante Unterschiede bei der Schlafqualität.

Bei der Auswahl einer Matratze spielen neben persönlichen Kriterien die individuellen Schlafgewohnheiten eine ausschlaggebende Rolle. So ist längst nicht jeder Matratzentyp für jeden Verbraucher geeignet. Wie unterschiedlich der von den Matratzen ausgehende Schlafkomfort ist, zeigen regelmäßig die Tests der Stiftung Warentest. Schon mehrfach haben die Experten der Stiftung Warentest verschiedene Matratzen getestet. Dabei schreckt die Organisation nicht vor einer bestimmten Matratzenart zurück, sondern berücksichtigt neben Latex-, auch Kaltschaum- und Federkernmatratzen. Auch Boxspringbetten wurden bereits auf den Prüfstand gestellt.

Seit 2008 haben die Tester der Stiftung Warentest 342 verschiedene Matratzen untersucht. Im März 2019 lag der Fokus auf den Taschenfederkernmatratzen. Dabei musste für eine gute Taschenfederkernmatratze nicht einmal tief in die Tasche gegriffen werden. Empfehlenswerte Modelle gibt es hier schon ab 150 Euro.

Preis sagt nichts über Qualität aus
Wie die Stiftung Warentest in ihren vielen Matratzen-Tests bestätigt, sagt der Preis wenig über die tatsächliche Qualität der Modelle aus. So überraschte im Labor manch ein preiswertes Modell die Tester. Mehrfach übte die Organisation Kritik an den Härtegraden. Die Matratzenhärte, egal ob Federkern- oder Schaumstoffmatratze, stimmt nach Angaben der Stiftung Warentest meistens nicht. Die Organisation prüft die Härtegrade im Labor nach und kommt dabei regelmäßig zu abweichenden Ergebnissen.

Der letzte Schaumstoffmatratzen Test der Stiftung Warentest liegt schon einige Zeit zurück und erfolgte im Februar 2017, wurde von da an aber immer wieder aktualisiert. Derzeit setzt sich das Modell Bodyguard von Bett1.de durch, das bereits für einen mittleren Preis von 199 Euro verfügbar ist und immerhin mit der Note 1,7 bewertet wurde. Auf dem zweiten Platz liegt die Novitesse 7-Zonen-Visko-Kaltschaummatratze, die vom Discounter Aldi Nord angeboten wird und auf die Gesamtnote 2,0 verweisen kann.

Günstige Modelle überzeugen auch die Schlafbook Tester
Nicht nur bei der Stiftung Warentest haben günstige Matratzen überzeugen können. Auch das Schlafbook Team hat sich in einem aktuellen Schaumstoffmatratzen Test bevorzugt für günstige Modelle entschieden. Den Testsieger, die BELVANDEO Orthopädische Kaltschaummatratze mit sieben Zonen, gibt es schon für weniger als 110 Euro. Mit ihren 90×200 Zentimetern entspricht sie dem Härtegrad 3 und eignet sich damit vor allem für Verbraucher mit einem Körpergewicht von 80 bis 120 Kilogramm.

Auf dem zweiten Platz ist mit der Hilding Sweden Komfortschaummatratze ebenso ein besonders günstiges Modell zu finden. Für rund 102 Euro kann die Matratze, die sich für alle Schlaftypen eignet, online bestellt werden. Sie hat mit 32 kg/m³ ein solides Raumgewicht. Auf dem dritten Platz findet sich mit der OrthoMatra KSP-500XXL für rund 37 Euro ein besonders günstiges Modell.

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