Gericht aus der Reihe „Wos is heit für a Dog?“

Mittwoch ist Strudeltag: Kraut-Strudel

Von Rose Beyer

Sauerkraut wird landläufig als typisch deutsches Nationalgericht angesehen. Der Stereotyp des deutschen Sauerkrautessers ist bereits älter als der Zweite Weltkrieg. So beschreibt beispielsweise Jules Verne in seinem 1879 veröffentlichten Roman „Die 500 Millionen der Begum“ einen bösen deutschen Industriellen mit einer Vorliebe für Sauerkraut.

Wir haben für heute mal eine ungewöhnliche Kombination des alten Klassikers vor.

Unser Serviervorschlag

In jedem Fall ist das Kraut sehr gesund. Es enthält viel Vitamin C und wurde gerade früher – als es noch keine Kühlschränke gab – deshalb sehr geschätzt, weil es lange haltbar ist. In Verbindung mit dem milden Strudel-Teig geht es eine herzhafte Verbindung ein. Wir wünschen schon mal Guten Appetit!

Krautstrudel (zwei Stück)

450 g Mehl in eine Schüssel geben
etwas lauwarmes Wasser dazu
etwas handwarmes Öl und
etwas Salz dazugeben, mit einem Kochlöffel oder mit der Hand zusammenrühren, kräftig abschlagen, auf einer mit etwas Mehl bestreuten Fläche.

Einen Streifen Papierrolle mit Essigwasser tränken und auf den Teigknödel legen, damit er später nicht so schnell reißt. Teig warm gestellt ruhen lassen.

Für die Füllung

3 EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen,
3 große rohe Kartoffeln würfeln und knusprig braun braten. Die Kartoffeln aus der Pfanne nehmen und in einer großen Schüssel beiseite stellen. Im restlichen Bratfett die gewürfelten
2 Zwiebeln anschwitzen. Ein wenig
Zucker hinzugeben und alles karamellisieren lassen. Dann
5 EL Tomatenmark dazugeben und anrösten. Zum Schluss ein wenig
Paprikapulver noch kurz in der Pfanne mitrösten lassen. Dann
750 g Sauerkraut (abgetropft) hinzugeben, die Masse mit
Salz und Pfeffer würzen und weiter braten, bis das Kraut schön braun ist.

Das Kraut zu den Kartoffeln geben. Alles mit der sauren Sahne und der gehackten Petersilie vermischen.

1 großes Geschirrhandtuch auf der Arbeitsplatte auflegen, fixieren, mit
Mehl bestäuben und darauf den Teig zu einer rechteckigen Platte mit dem Nudelholz auswalken, dann mit der Hand abheben und über die Handrücken und an den Enden weiterziehen, bis auf Blechbreite.

Zerlassene Butter auf den Teig streichen, Füllmasse gleichmäßig darauf verteilen und das Geschirrtuch am unteren Ende fassen und nach oben aufrollen. Strudel aufs Blech gleiten lassen, nach Belieben mit
Sesamkörnern bestreuen und bei 160°C ca. 40 Minuten im Backrohr backen.

Dazu passen beispielsweise Fleischpflanzerl oder einfach nur Kräuterquark.


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