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"Stylisches Landei" aus Kreuth

Modeblog trifft Tegernseer Tal

Von Filiz Eskiler

Modebloggerin und Landei. Entweder das eine, oder das andere – könnte man zumindest meinen. Die Kreutherin Jessica Dörr hat sich für beides entschieden und den Modeblog “Stylisches Landei” ins Leben gerufen.

Unter dem Namen “Stylisches Landei” postet Jessica Dörr Bilder mit Outfits von verschiedenen Geschäften auf Instagram. / Quelle: @stylischeslandeibyjessicadoerr

Eine Modebloggerin im Tegernseer Tal. Und dann auch noch aus Kreuth. Dass Jessica Dörr als „Stylisches Landei“ ein Hinhörer ist, weiß die 34-Jährige. Als gebürtige Baden-Württembergerin ist sie vor gut drei Jahren an den Tegernsee gezogen. In diesem Jahr hat das „Landei“, wie sie sich selbst nennt, den Schritt zur beruflichen Selbstverwirklichung gewagt.

Aus der Corona-Langeweile heraus kam die Idee, einen Modeblog ins Leben zu rufen. Die richtige Entscheidung, wenn man an Schicksale glaubt. Denn Mitte April, nur zwei Tage nachdem die Homepage fertig gebastelt war, meldete sich zufällig Jessicas ehemalige Chefin. „Sie hat angerufen und gefragt, ob ich Fotos mit den Klamotten von ihrer Boutique machen will“, erzählt Jessica rückblickend. Und so hatte sie ihren ersten Kooperationspartner.

“Schönheit entsteht von Innen“

Auf Instagram postet die Bloggerin regelmäßig Bilder von verschiedenen Outfits mit bunten Farbkombinationen, und hat dabei immer ein strahlendes Lächeln im Gesicht. Hin und wieder spricht sie auch in die Kamera oder singt Happy Birthday für sich selbst. Ihre Affinität zur Mode komme von ihrer Mutter, vermutet die 34-Jährige. „Bei uns muss alles zusammenpassen“, erklärt sie lachend.

Eigentlich arbeitet sie Teilzeit in einem Schmuckladen im Tal. „Nebenbei verwirkliche ich so langsam meinen Traum“, verrät Jessica strahlend. Ihr Ziel ist es, ihre Tätigkeit als Modebloggerin hauptberuflich auszuüben. „Es war eine harte Arbeit herauszufinden, was ich mir beruflich vorstellen kann und das dann auch in Erfüllung zu bringen“, gibt Jessica zu. “Ich bin wirklich dankbar”. Eine Sache stört sie am Instagram-Dasein dennoch:

Das mit dem Social Media ist echt hart. Es ist sehr oberflächlich, was ich überhaupt nicht bin. Da versuche ich entgegenzuwirken. Ich will den Mädels die mir folgen wissen lassen: Du darfst noch du sein, fühl dich wohl so wie du bist.

Es gehe nicht um Perfektion, erklärt sie weiter. Daher kommen auf ihrem Account demnächst auch Outtakes von Fotoshootings. „Ich möchte auch Bilder zeigen, wo man mal bescheuert schaut“, sagt sie. „Ich habe aber zum Beispiel auch eine große Narbe am Fuß, das möchte ich auch zeigen“. Eine Schönheit komme in ihren Augen nicht von Außen, sondern entstehe im Inneren. Ähnliche Seeleninspirationen, wie Jessica es nennt, schreibt sie auch für ihren Blog.

Lokales Shoppen geht auch online

Bisher hat sie mit drei lokalen Geschäften eine Partnerschaft, aus ihrer Heimat, aus Osnabrück und aus dem Tegernseer Tal, deren Kleidung mit Instagram-Posts präsentiert werden. Zusätzlich arbeitet sie mit einem Start-Up aus München zusammen, deren Kleider auch über Jessicas Online-Shop oder direkt bei ihr Zuhause erworben werden können. Für die junge Bloggerin noch nicht genug: Sie wünscht sich, künftig mit verschiedenen Boutiquen aus ganz Deutschland zusammenarbeiten zu können.

Um diesen Traum zu ermöglichen, brauche es allerdings noch eine Menge Arbeit. Jessica könnte kaum optimistischer wirken. Sie weiß: „Du musst immer deine Herzensfreude dabei haben, das transportieren auch die Fotos“.

Zum Instagram-Account “Stylisches Landei”:

 


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