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Gefährliche Rettungsaktion in der Wolfsschlucht

Münchner unterschätzt Unwetter

Von Cornelia Schramm

Am Wochenende brach ein Münchner ungeachtet der Wetterlage zu einer Wanderung durch die Wolfsschlucht auf. Abseits des Weges und in gefährlicher Höhe blieb ihm dann nichts als der Notruf. Bergwacht und Hubschrauber mussten bei widrigen Bedingungen ausrücken.

Vergangenen Samstagabend unterschätzte ein 47-Jähriger Münchner offenbar die Wetterlage. Trotz Unwetterwarnung brach er zur Wanderung durch die Kreuther Wolfsschlucht auf. Vom Alten Bad aus beabsichtigte er zur Blaubergalm zu gehen, um dort zu nächtigen.

Auf rund 1300 Höhenmetern verirrte sich der Münchner völlig abseits des Weges und drohte sogar abzustürzen. Als ein Unwetter aufzog, wagte er sich nicht mehr von der Stelle. Gegen 18 Uhr ging sein Notruf ein, sodass die Bergwacht zur Rettungsaktion aufbrach.

Einsatz endet nach fünf Stunden

Eine siebenköpfige Mannschaft und ein Hubschrauber suchten daraufhin bei Starkregen und Gewitter das unwegsame Gelände nach dem Mann ab. Während der Hubschrauber aufgrund der Wetterlage abdrehen musste, gelang es den bodengebundenen Einsatzkräften den Mann zu retten.

Auf der Königsalm hielt sich ein Teil der Bergwacht bereit, um den Münchner zu versorgen. Erst gegen 22:15 Uhr konnte der Gerettete dann ins Tal gebracht werden.


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