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Asyluntekunft neu besetzt - Opfer außer Lebensgefahr

Nach Messerattacke in Weyarn

Von Nina Häußinger

Vor vier Wochen wurde ein somalischer Flüchtling mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Grund war eine Messerattacke in einer Weyarner Unterkunft. Der Täter sitzt in Untersuchungshaft. Auch für die anderen Asylbewerber aus Weyarn hat sich etwas geändert.

In der Weyarner Asylunterkunft sind jetzt Familien untergebracht
In der Weyarner Asylunterkunft sind jetzt Familien untergebracht

Vor genau einem Monat kam es in einer Weyarner Asylunterkunft zu einer schweren Messerstecherei. In den Wohnungen am Erlacherweg gerieten zwei Somalier in Streit. Dieser artete so aus, dass einer den anderen mit einem Küchenmesser angriff. Das Opfer musste mit schweren Bauchverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der 19-jährige Täter sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Ermittelt wird wegen versuchtem Todschlag. Wie Ken Heidenreiche, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft München II, jetzt auf Nachfrage erklärt sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Auch wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, könne man noch nicht sagen. Der Tatverdächtige muss bei einer Verurteilung mit einer Haftstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren rechnen. Mittlerweile hat auch das Opfer das Krankenhaus wieder verlassen. Pressesprecher des Landratsamts Miesbach Birger Nemtiz erklärt:

Nach dem Vorfall hat das Landratsamt Miesbach alle Bewohner der beiden Wohnungen in die Traglufthalle verlegt.

Jetzt leben zwei Familien mit insgesamt fünf Kindern in den Wohnungen. „Die jetzt dort untergebrachten Flüchtlinge haben sich sehr zufrieden mit der Unterkunft gezeigt“, erklärt Nemitz. Auch der Helferkreis habe die Flüchtlinge sehr gut angenommen und es seien interessante Kontakte entstanden.

„Auch aus der Nachbarschaft hören wir positive Stimmen über die neue Belegung“, so Nemitz weiter. Grundsätzlich sei es die Absicht des Landratsamts Miesbach, wenn möglich, Familien in nicht so großen Unterkünften wie Turnhallen oder Traglufthallen unterzubringen.

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