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Ein Gartenprojekt am Gymnasium Tegernsee

Schüler ernten ihr Essen selbst

Von Laetitia Schwende

Mit selbstgepflanzten Kräutern kochen und den eigenen Salat essen? Oder nach der Schule schöne Blumen pflanzen und pflegen? Das geht nun am Gymnasium Tegernsee, dank eines Projekt-Seminars der 12. Klasse.

Neues Highlight am Tegernseer Gymnasium

Die Natur wird in der heutigen technisierten Welt immer wichtiger. Da waren sich die Teilnehmer des P-Seminars „Natur auf dem Schulgelände“ des Gymnasium Tegernsee einig. Grund genug in ihrem Projekt den Fokus auf den Aufbau und Schutz von Pflanzen zu legen und gleichzeitig einen Zugang zum Thema für Jüngere zu schaffen.

Angeboten hatte sich dafür der etwas verwilderte Tulpengarten am Gymnasium Tegernsee. Gemeinsam mit der Biologielehrerin, Gabriele Bliemsrieder, wurde ein Stück Natur auf dem Schulgelände bearbeitet, mit dem Ziel, den Kindern der offenen Ganztagsschule einen Garten herzurichten, in dem sowohl Kräuter zum Kochen und zur Salatzubereitung wachsen, als auch schöne Pflanzen, die man hegen und pflegen kann.

Erfolgreicher Start im letzten Jahr

Im Frühjahr des letzten Schuljahres begann dann die Umsetzung des Projekts. Gemeinsam entwickelten die Schüler einen Plan, wie sie den erneuerten Garten funktionell und ästhetisch gestalten wollten. Berücksichtigt wurden auch die regelmäßigen Besuche eines kleinen Fuchses, der den Schulgarten regelmäßig durchstreifte, sodass ein Zaun mit eingeplant wurde. In enger Zusammenarbeit und mit großer Unterstützung der Gartenbaufirma Reichl, dem Hausmeister Dirk Seeger und der Roland-Berger-Stiftung, die den Bau des Zaunes ermöglichte, wurden alle Ideen zu Realität.

Rosen in zwei verschiedenen Farben, Erdbeeren, Lavendel und – als Highlight im Zentrum des Beetes – eine Kräuterschnecke verschönern nun den Schulgarten. Mit den fünften Klassen wurden bereits die Tulpenzwiebeln für das Tulpenprojekt gesetzt, damit im Frühjahr die bunten Tulpen blühen können. Die Schüler der offenen Ganztagsschule sind bereit, den Garten weiter zu pflegen und nun winterfest zu machen. Sie freuen sich schon darauf, im nächsten Jahr mit ihren Kräutern kochen zu können.


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