Standstreifen-Fahrer aus München verwarnt
Nichts als Ausreden

von Nicole Posztos

Eine Abkürzung nehmen, den Stau elegant umfahren, sich nicht hinten anstellen. Egal wie man es dreht, ein Münchner Autofahrer wollte sich am gestrigen Samstag einen Vorteil gegenüber anderen Staugeplagten auf der A8 verschaffen. Doch die Polizei machte nicht mit.

Mit 75 Euro Bußgeld ist gestern Mittag ein 49-jähriger Mann aus München verwarnt worden. Während eines Staus auf der A8 fuhr dieser mit seinem Mercedes zwischen Irschenberg und Weyarn in Fahrtrichtung München auf dem Seitenstreifen an den wartenden Verkehrsteilnehmern vorbei.

Eine zivile Streife der Autobahnpolizei Holzkirchen, die ebenfalls im Stau stand, filmte die Aktion und hielt den Mann kurze Zeit später an. Der vermutete „Schaden“ am Mercedes, der als Grund für die Benutzung des Seitenstreifens angegeben wurde, konnten die Beamten bei der Kontrolle des Fahrzeuges und beim nachträglichen Durchschauen des Videos nicht erkennen.

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