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Schweigeminute für Otto Beisheim

Gemeinden ehren “Mäzen des Tals”

Von Nina Häußinger

Aktualisierung vom 11. März / 07:50 Uhr
Der Tod Otto Beisheims beschäftigt das Tegernseer Tal noch immer. Das war auch in den Gemeinderatssitzungen und Bürgerversammlungen der vergangenen Wochen zu spüren.

Einige Bürgermeister hatten zu einer Schweigeminute aufgerufen, um dem Mann zu gedenken, der 2005 bisher als Einziger zum Ehrenbürger aller fünf Talgemeinden ernannt wurde.

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So erinnerte Peter Höß in Bad Wiessee beispielsweise daran, was für eine außergewöhnliche Persönlichkeit Beisheim war und wie viele Menschen er an seinem Vermögen teilhaben ließ. Vor allem bei sozialen Engpässen in der Erziehung und Bildung sei Beisheim immer bereit gewesen zu helfen.

Der Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider bezeichnet den Rottacher sogar als „Mäzen unseres Tals“. Den größten Traum, so Bierschneider, habe Beisheim der Gemeinde mit der Finanzierung des Kindergartens erfüllt. Und er ist der Überzeugung: „Auch über den Tod hinaus werden wir in Dankbarkeit mit ihm verbunden bleiben.“

Ursprünglicher Artikel vom 22. Februar:

Heute morgen um 10 Uhr wurde Otto Beisheim in Rottach-Egern beigesetzt. Zur Trauerfeier waren neben den Angehörigen auch zahlreiche Vertreter der Lokalpolitik und einige enge Freunde am Rottacher Friedhof vor Ort. Es folgte eine bewegende Trauerfeier.

Großer Andrang herrschte auf dem Gelände der katholischen Kirche in Rottach-Egern. Nach und nach trafen die Trauergäste für die Beisetzung des am Montag verstorbenen Otto Beisheim ein. Den Anfang machten die Gebirgsschützen.

Sie stellten sich zum Trauerzug Richtung Kirche auf, um ihrem verstorbenen Ehrenmitglied das letzte Geleit zu geben. Neben der Familie und engen Freunden waren auch die fünf Talbürgermeister, sowie Landrat Dr. Jakob Kreidel vor Ort. Der Sarg wurde zunächst in der Aussegnungshalle des katholischen Friedhofs aufgebahrt. Einige der Gebirgsschützen hatten dort bereits die ganze Nacht am Sarg Totenwache gehalten.

Ökumenischer Gottesdienst

Gegen 10 Uhr versammelten sich die Trauergäste in der katholischen Kirche zum ökumenischen Gottesdienst. Im Rahmen der rund 45 minütigen Abschiedsfeier richtenten neben den beiden Pfarrern Weber und Waldschütz auch der Hauptmann der Gebirgsschützenkompanie Tegernsee Florian Baier und der Geschäftsführer der Otto Beisheim Stiftung Dr. Erich Greipl einige Worte an die Trauergäste.

Im Anschluss des Gottesdienstes begab sich der Trauerzug in Richtung des evangelischen Friedhofs, wo Beisheim seine letzte Ruhestätte finden wird.

Auch seine erste Frau Inge Beisheim ist dort begraben. Am Grab stellte sich die Gebirgsschützenkompanie erneut zu einem Ehrensalut auf. Auf die Beisetzung folgen weitere Trauerfeierlichkeiten im engsten Familienkreis Beisheims. Anbei einige Bilder der bewegenden Beerdigung.

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