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Parkhaus in Tegernsee: Kosten von rund 3,5 Millionen Euro

Von Redaktion

Anmerkung vom 16. Juli / 08:16 Uhr
Der Artikel “Neues Hornanwesen / Parkhaus” hat eine interessante Diskussion zu profitorientiertem Handeln von Gemeinden hervorgebracht. Da wir nicht wollen, dass die Diskussion untergeht, holen wir den Artikel nochmal hoch. Die Kommentare stehen übrigens unterhalb des Artikels. Falls jemand eine (konkträre) Meinung dazu hat, kann er gerne zu dem Thema kommentieren.

Ursprünglicher Artikel vom 08. Juli:
In Tegernsee soll im Zusammenhang mit dem Umbau der Hauptstraße auch ein neues Parkhaus auf dem Horn-Anwesen gebaut werden. Das Parkhaus selbst ist, von den Kosten her gesehen, die größte Baumaßnahme im Zuge der Ortskernveränderung. Die momentan geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro alleine für das Parkhaus. Hinzu kommen nochmals rund 1 Million für den Neubau des Gebäudes in Richtung Straße und ca. 100.000 Euro für den Abriss des alten Gebäudes, sowie die übergangsweise Schaffung von 16 Parkplätzen. (mehr dazu in diesem Artikel)

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Auf dem Horn Anwesen soll ein Parkhaus entstehen - so sieht es zumindest der Plan vor

Bei einer optimalen Nutzung des vorhandenen Platzes kann momentan mit 143 Parkplätzen gerechnet werden. Selbst bei der planerisch maximal möglichen Zahl bedeutet das knapp 25.000 Euro pro Parkplatz. Das ist relativ viel aber in erster Linie den beengten Platzverhältnissen auf dem Horn-Anwesen geschuldet. Um den Raum optimal ausnutzen zu können, muss der angrenzende Rückhang im hinteren Bereich aufwändig abgestützt und gesichert werden.

Pfähle stützen das Parkhaus

Das Parkhaus selbst wird auf Pfählen im Boden abgestützt. Das hat zum einen den Vorteil, dass man näher an den Hang bauen kann, als mit einer Verankerung in den Hang selbst. Zum anderen müssten für eine Verankerung im Hang die Grundstückseigentümer der angrenzenden Grundstücke ihre Zustimmung geben – das entfällt bei einer Pfahlbauweise, die ausschließlich nach unten verankert. Die Ein- und Ausfahrten werden nebeneinander in Richtung Hauptstraße verlaufen.

Bürgermeister Janssen stellt im Verlauf der Sitzung mehrmals klar, dass “jeder Meter den wir weg bleiben vom Hang kostet uns Stellplätze. Die Auffahrt ist jetzt schon sehr beengt. da kann man nicht mehr viel machen. Das ist schon komplett ausgereizt.” Somit war auch der Einwand von Stadtrat Bernhard Mayer hinfällig. Mayer hatte vorgeschlagen, aus Kostengründen etwas vom Hang weg zu nehmen, mit den Nachbarn zu sprechen und das Parkhaus eventuell in die Breite zu erweitern. Der Knackpunkt ist an der Sache aber wirklich die Auffahrt, die nur mit einem 100% Ausschöpfen der Grundstücksfläche einschließlich Hang realisierbar ist.

Keine Penthouse-Wohnungen mehr geplant

Weiter wurde in dem aktuell vorgestellten Entwurf auch das oberste Geschoß des Parkhauses geändert. Ursprünglich war einmal geplant, in dem obersten Stockwerk Penthouse-Wohnungen zu errichten. Das wurde inzwischen zugunsten von mehr Parkraum aufgegeben und das oberste Geschoß soll ganz normal Parkfläche werden. Geplant ist darüber hinaus ein Fußgängerausgang in Richtung Rosenstraße.

Die exakten Pläne für den Parkhausbau liegen uns leider noch nicht vor. Sobald wir diese haben, werden wir sie selbstverständlich veröffentlichen.

Bis dahin müssen wir uns mit einem Ausschnitt aus dem Plan zur Hauptstraße begnügen. Auf dem Plan ist gut zu erkennen, wo die Ein- und Ausfahrten verlaufen und wo die Linksabbiegerspur auf der Hauptsraße untergebracht werden soll. Das Gebäude zur Straße vom Hornanwesen soll im Zuge der Baumaßnahmen abgerissen werden und anschließend etwa 2,50 Meter nach hinten versetzt neu errichtet werden. Das schafft mehr Fußgängerfläche auf dem Gehsteig. Für das Gebäude selbst sind Ladenflächen im Erdgeschoß und Wohn und Büroflächen in den oberen Stockwerken geplant. Die Einfahrt der Tiefgarage wir ab dem ersten Stockwerk überbaut, um zur Straßenseite eine geschlossenen Fassadenanmutung zu erreichen. Das Gebäude würde sich so fast nahtlos in das bisherige Straßenbild einfügen.

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