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Pokern, Sport oder Glücksspiel?

Von Redaktion

In den letzten Jahren ist das Pokern in Deutschland Salonfähig geworden. Nicht zuletzt dank den TV Millionären der Familie Geiß, die ihre Casinobesuche im deutschen Fernsehen gerne gefeiert hat, sondern auch durch das Stefan Raab Erfolgsformat der TV Total Poker Stars Nacht, konnte das Kartenspiel hierzulande viele Freunde und Unterstützer sammeln.

Bild: Pixabay.com

Die Kultur rund um das Pokern ist in den letzten Jahren auch in Europa deutlich intensiver geworden. Vorreiter an dieser Stelle ist, wie so oft, die USA. In Amerika ist Poker längst nicht mehr nur ein Kartenspiel, sondern eine Art Volksport geworden. Dank internationalen Ligen, hochdotierten Turnieren und vor allem einer großen Kultur rund um das beliebte Kartenspiel stellt man sich natürlich die Frage in wie weit das Pokern als Sport betrachtet werden kann. Immerhin ist Poker eine recht anstrengende Sache, wenn man das Spiel ernsthaft betrachtet.

Das Prinzip hinter dem Pokern

Für alle die in ihrem Leben noch nie Poker gepsielt haben, bzw. diejenigen die das Konzept hintern dem beliebten Kartenspiel verstehen wollen gibt es eine einfache Formel nach der sich Pokern beschreiben lässt. Die klassische und bekannteste Variante, das Texas Hold´Em könnte man so reduzieren: Jeder Spieler erhält aus einem 52´er Kartenstapel 2 Karten. In der Mitte des Spielfeldes werden nacheinander 5 Karten aufgedeckt, zuerst 2 dann 3 mal hintereinander jeweils eine Karte.

Anhand der beiden Karten die jeder Spieler individuell bekommen hat und den 5 Karten in der Mitte muss ein möglichst hochwertiges „Blatt“ erstellt werden. Das Gewinnerblatt errechnet sich nach der Wahrscheinlichkeit mit der es auftauchen kann. So ist ein einfaches Paar am wahrscheinlichsten, ein Vierling jedoch recht unwahrscheinlich. In jeder Spielrunde wird auf das Ergebnis des Spieles gewettet. Nur wer bis zum Schluss die komplette Wette bezahlt, wird bei der Ermittlung des „Gewinnerblattes“ berücksichtigt.

Die Realität im Pokerspiel

Das Pokern aber nicht so nüchtern ist, wie es hier beschrieben werden kann, beweist zum Beispiel die Erfolgsgeschichte des Pius Heinz, der mit Profi „Profilern“, Spezialisten für menschliche Regungen und Strategien, trainiert hat und dadurch zum Millionär werden konnte. Dabei hat dieser Spieler vielleicht nicht einmal das beste Pokerspiel gespielt, aber seine Mitspieler gelesen wie ein offenes Buch.

Das ist wohl auch der große Unterschied zwischen Onlinepoker und Live Poker. Während man im Internet nicht die Chance hat seinen Gegenüber zu sehen, so ist das Live Pokern am Pokertisch zum großen Teil ein Spiel aus Gesten, Mimiken und Menschenkenntnis. Hier siegt vielleicht nicht wer das beste Blatt hat, sondern derjenige der am besten interpretiert was sein gegenüber für ein Blatt hat.

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