Vatertag am Tegernsee

Polizeikontrollen gegen Ausflugswahnsinn

Am vergangenen Wochenende war am Tegernsee einiges los. Zahlreiche Ausflügler zog es in die Berge. Das lief nicht ohne Probleme ab. Nun soll es Kontrollen geben.

Am vergangenen Wochenende war auf den Bergen und in der BOB/BRB einiges los / Archivbild

Nach der Aufhebung der Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie und den ersten Sonnenstrahlen nach tagelangem Regenwetter zog es vergangenes Wochenende (16./17.05.2020) viele Ausflügler und Freizeitsportler in die oberbayerischen Berge und an die Seen. Dies machte sich insbesondere auf den An- und Abfahrtswegen sowie den Parkplätzen bemerkbar.

Vielerorts waren die öffentlichen Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, so dass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. „Dies führte in der Folge auch zu langen Staus, da auf schmalen Zufahrtsstraßen durch geparkte Fahrzeuge und Gegenverkehr erhebliche Behinderungen entstanden“, sagt Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Carolin Hohensinn.

Aus diesem Grund weist die Polizei darauf hin, dass am morgigen Feiertag, Donnerstag 21.05.2020, sowie in den kommenden Tagen die Einhaltung der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen kontrolliert werden. Die örtlichen Polizeiinspektionen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden hierbei von der Kontrollgruppe Motorrad sowie Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. „Dies kann von einem Bußgeld bis hin zur Abschleppung des Fahrzeugs oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führen“, betont Hohensinn.

Die Polizei bittet im Interesse aller:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Fahrbahnrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich hierdurch Ihr Fußweg verlängert!

Nicht nur mit dem Auto sind die Ausflügler am vergangenen Wochenende angereist. Auch die Züge waren teils mehr als voll. Auch hier weißt man mit Blick auf den morgigen Vatertag nochmal auf die Regeln hin.

Da das Abstandsgebot im ÖPNV von 1,5 Metern an vielen Bahnsteigen und an Bord der Züge oft nicht eingehalten werden könne, sei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend, um sich selbst und andere zu schützen. „Ferner ist, wenn möglich, ausreichend Abstand zwischen sich und andere zu bringen. Am einfachsten geht dies, wenn sich Fahrgäste an den Bahnsteigen und in den Zügen so gut wie möglich verteilen“, heißt es von Seiten der BRB.

Bundespolizei begleitet Züge

Die Mitnahme von Fahrrädern sei aus Sicherheitsgründen seit jeher begrenzt. Radleinweiser an den wichtigsten Stationen kontrollieren die korrekte Platzierung von Fahrrädern und verweisen, falls nötig, auf die nächste Zugverbindung. „Mitunter lohnt es sich, die Anreise vor 8:00 oder nach 11:00 Uhr und die Abreise vor 15:00 oder nach 19:00 Uhr zu planen. Diese Züge sind erfahrungsgemäß schwächer ausgelastet. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und solche mit Kinderwägen haben Vorrang in der Beförderung“, so die Verantwortlichen bei der BRB weiter.

Während unter der Woche im Berufsvekehr die Maskenpflicht sehr gut angenommen werde, gebe es im Ausflugsverkehr leider einige wenige Fahrgäste, die sich uneinsichtig zeigen. Daher wird die Bundespolizei in Abhängigkeit der Einsatzlage einzelne Züge der BRB am morgigen Vatertag und dem kommenden Wochenende abschnittsweise begleiten.

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