Positiver Jahresabschluss auf dem Arbeitsmarkt

von Redaktion

Das zum Landkreis Miesbach zählende Gmund am Tegernsee kann hinsichtlich des Arbeitsmarktes und der Beschäftigungsquote zufrieden auf 2016 zurückblicken. Die Arbeitslosenquote für das gesamte Jahr betrug in Miesbach durchschnittlich 2,8 Prozent pro Monat. Im Schnitt waren 1.456 Personen arbeitslos gemeldet. Das bedeutet eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent.

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Im Dezember 2016 waren 1.417 Bürger ohne Erwerbstätigkeit, was einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent entspricht. Im Vormonat November waren es 2,6 Prozent, im Dezember des Vorjahres betrug die Quote 2,8 Prozent. Im Dezember 2016 waren mit 673 offenen Stellen um 184 Stellen mehr als im Dezember 2015 gemeldet. 

Miesbach gehört zur Arbeitsagentur Rosenheim. Die gesamte Region verzeichnete im Dezember 2016 eine Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent.

Dr. Nicole Cujai, die Leiterin der Agentur für Arbeit Rosenheim, spricht diesbezüglich von einem positiven Trend, der auf die gute Wirtschaftslage zurückzuführen ist. Die zahlreichen in der Region ansässigen Klein- und Mittelbetriebe sorgen für sichere Arbeitsplätze. Im Zuge dessen ist zu beobachten, dass Jobs für ungelernte Fachkräfte weniger werden und der Bedarf nach Fachkräften steigt. Viele Fachkräfte zieht es in die größeren Städte. Für die begehrten IT-Experten sind die zur Verfügung stehenden Jobs in Stuttgart attraktiver.

Die Informatikerdichte ist in diesen Städten sehr hocmh, in Miesbach ist sie zu niedrig. 

In Oberbayern generell bietet einen attraktiven Arbeitsmarkt, die Anzahl an erwerbsfähigen Personen vor allem zwischen 19 und 25 Jahren nimmt jedoch deutlich ab. Was den Arbeitskräftemangel anbelangt, so gab es Mitte Dezember 2016 in der Region Rosenheim 3.869 offene Stellen. 754 Stellenangebote kamen aus dem Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Dem standen 770 arbeitsuchende Mitbewerber gegenüber.

Menschen, die im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialbereich eine Stelle suchten, hatten also sehr gute Chancen. Ähnlich viele Optionen hatten Informatiker, Geographen und Naturwissenschaftler: Für die 169 offenen Stellen im Bereich „Naturwissenschaft, Geographie, Informatik“ gab es 201 arbeitslose Mitbewerber aus der Region. Günstig sah es auch für Fachkräfte aus, die im Bereich „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ Stellenangebote durchforsteten: auf 1.038 offene Stellen kamen 1.485 Arbeitslose. 


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