Holzkirchen versteigert
Radl, wer braucht a Radl?

von Nina Häußinger

In wenigen Tagen ist es wieder so weit und in Holzkirchen wird eine alte Tradition fortgeführt. Alle Fundräder der Gemeinde werden versteigert. Jeder kann mitmachen – nur ein bisschen handwerkliches Geschick ist vielleicht gefragt.

Auch in Holzkirchen gibt es immer wieder herrenlose Räder – die werden nun versteigert

Ob ein Zweitrad für die Fahrten zum Bahnhof oder ein Alltagsfahrrad aus zweiter Hand – bei der Fundradversteigerung in Holzkirchen kommen immer wieder Schmuckstücke zur Vorschein.

Die Versteigerung findet am 19. Juni Am Ladehof 2 (gegenüber der Frischeküche) bei jedem Wetter statt. Beginn ist um 15:00 Uhr, eine Besichtigung der Fahrräder ist ab 14:45 Uhr möglich. Bürgermeister Christoph Schmid übernimmt die Präsentation und Versteigerung der Fundräder. Sechs Monate hat die Gemeinde die Räder aufbewahrt. Nun ist die gesetzliche Aufbewahrungsfrist (§ 8 FundV i.V.m. § 980 Abs. 1 BGB) abgelaufen.

Nach einem erfolgreichen Zuschlag für ein Fahrrad muss es vor Ort und in bar bezahlt werden. Cornelia Weber, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde, sagt:

Für den Zustand der Fundgegenstände wird seitens der Marktgemeinde keine Haftung übernommen. Die meisten angebotenen Fahrräder sind nicht fahrbereit und brauchen Reparaturen.

Außerdem werden alle Besucher gebeten bei der Versteigerung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die übliche Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern zu beachten.


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