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Nach folgenschwerem Unfall auf Höhe des Aldi in Weissach

Radfahrer erliegt Kopfverletzungen

Von Nicole Posztos

Aktualisierung vom 2. Juli / 16:41 Uhr
Am Montag Nachmittag war es in Weissach auf Höhe des Aldi zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Bei dem Zusammenstoß mit einem Mitsubishi wurde ein 64-jähriger Radfahrer so schwer am Kopf verletzt, dass er mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

Heute Vormittag nun erlag der Mann den Folgen seiner Kopfverletzungen. Das hat die Unfallklinik Murnau bestätigt.

Heute gegen 15 Uhr kam es zu dem Unfall auf Höhe der Fußgängerüberquerung am Weissacher Aldi.
Am Montag kam es zu dem Unfall auf Höhe der Fußgängerüberquerung am Weissacher Aldi.

Zur genauen Untersuchung der Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion sowie ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Zeugen des Unfalls, die beim Eintreffen der Beamten nicht mehr vor Ort waren, aber trotzdem etwas zum Hergang sagen können, werden gebeten, sich unter der 08022/98780 bei der Wiesseer Polizei zu melden.

Ursprünglicher Artikel vom 30. Juni mit der Überschrift: „Radfahrer lebensgefährlich verletzt“
Heute Nachmittag ereignete sich in Weissach auf Höhe der Aldi-Ausfahrt ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 63-jähriger Fahrradfahrer lebensgefährlich verletzt. Der Mann wurde direkt mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Murnau geflogen. Er trug keinen Helm.

Mangelnde Vorsicht und Unachtsamkeit waren die wahrscheinlichsten Gründe für den heutigen Unfall in Weissach. Gegen 15 Uhr fuhr ein 63-jähriger Mann aus Balduinstein mit seinem Fahrrad, von Weissach kommend, in Richtung Bad Wiessee. Ohne auf den Autoverkehr zu achten, bog er unvermittelt vom Gehweg ab und fuhr auf die Querungshilfe direkt gegenüber des Weissacher Aldi.

Auto übersehen

Dabei übersah er einen Mitsubishi, der von einem 55-jährigen Schlierseer gefahren wurde und der ebenfalls in Richtung Bad Wiessee unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß. Der Radler, der keinen Schutzhelm trug, prallte zunächst gegen die Windschutzscheibe und kam anschließend auf der Straße zum Liegen. Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Schädelverletzung wurde er noch vor Ort vom Notarzt behandelt und dann mit dem Hubschrauber ins Unfallklinikum nach Murnau geflogen.

Der Autofahrer, für den laut Zeugenaussagen der Zusammenstoß unvermeidbar war, erlitt einen leichten Schock. Der Sachschaden an Auto und Fahrrad wird auf 1.000 Euro geschätzt.


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