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Schachmeisterschaft in Bad Wiessee

Ran an die Bretter

Von Kirstin Gericke-Rost

Ab 25. Oktober können am Schach Interessierte Meistern und Amateuren wieder über die Schulter schauen. Die Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft in Bad Wiessee findet bereits zum 18. Mal statt und verspricht auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg zu werden.

Für 30 Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Miesbach wird das Turnier zum Highlight.

Ab 25. Oktober trifft sich die Schachelite in der Wiesseer Wandelhalle.
Ab 25. Oktober trifft sich die Schachelite in der Wiesseer Wandelhalle.

„Das hat es bisher noch nie gegeben“, staunt Initiator Horst Leckner, der die Veranstaltung im Jahre 1996 mit ins Leben gerufen hat. „Andere Turniere kämpfen um Teilnehmer. Bei uns ist genau das Gegenteil der Fall“, kommentiert er den Ansturm auf das Turnier. So waren die Teilnehmer-Kapazitäten dieses Jahr schon Mitte Juli erschöpft.

480 Turnierteilnehmer stehen auf der Anmeldeliste, darunter die Elite der Schachwelt. Unter den zirka 70 Titelträgern sind 26 männliche und 2 weibliche Schachgroßmeister – sogar aus Indien und den USA – die für spannende Partien in der Wandelhalle sorgen werden. Auch die Warteliste ist mit 70 Anwärtern bereits belegt. Erfahrungsgemäß wird sich nur für etwa zehn von ihnen die Hoffnung erfüllen, doch noch am Turnier teilnehmen zu können.

Besondere Highlights

30 Schachschüler aus dem Kreis Miesbach werden auf alle Fälle und zum ersten Mal dabei sein. Die Mädchen und Jungen wurden auf Grund ihrer Spielstärke und nach einem extra Schlüssel ausgesucht. „Für die Kinder ist die Teilnahme am Turnier eine besondere Ehre“, sagt Leckner. Am Sonntag, den 26. Oktober, werden sie im Simultanschach – ein Spieler tritt gleichzeitig gegen mehrere Gegner an – gegen Hanna Marie Klek, die Deutsche Frauenschachmeisterin aus dem Jahr 2013, antreten.

Wieder dabei sein wird auch der Schachgroßmeister Dieter Nisipeanu, der das Turnier bereits zweimal für sich entscheiden konnte. Nach der aktuellen Wertung des Weltschachverbands FIDE ist der Deutsche hinter dem Armenier Hrant Melkumyan der zweitbeste Turnierteilnehmer. Für die Amateure liegt der Reiz des Turniers vor allem im Zusammentreffen mit der internationalen Schach-Elite, ja vielleicht sogar in einem Spiel gegen einen Großmeister.

Für die Profis geht es um einen Preisfond von 16.500 Euro und um Punkte und Wertungszahlen. Aber auch der besonders guten Organisation, der hervorragenden Ausstattung und der besonderen Atmosphäre der Wandelhalle in Bad Wiessee sei es laut Leckner zu verdanken, dass das Turnier so gefragt ist. So ist es inzwischen das größte Schach-Open in Deutschland sowie eines der bedeutendsten europaweit.

Wer Interesse am Schach hat, kann Amateure und Meister zwischen dem 25. Oktober und dem 2. November in der Wandelhalle in Bad Wiessee beim Spielen beobachten. „Jeder Zuschauer kann an die Bretter gehen und einfach die Spieler beobachten. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen“, lädt Leckner ein.

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