Rechtzeitig zu Ostern: „falscher Hase“

Bald ist Ostern. Weil sich viele Kinder auf den Osterhasen freuen, finden wir: Auch zu den Erwachsenen sollte einer kommen. Deshalb unser Tipp an unsere Leser – machen Sie sich den Hasen einfach selbst.

Hier unser Rezept für den „falschen Hasen“. Glaubt man dem Mythos, kommt der Name davon, dass es kaum noch „echte Hasen“ gibt.

Unser Serviervorschlag für den „falschen Hasen“.

Laut Wikipedia ist der Bestand der Feldhasen seit den 1960er Jahren in vielen Teilen Europas rapide zurückgegangen. Grund dafür dürfte die intensive Landwirtschaft sein, vermuten Experten. Besonders der massive Einsatz von Dünger und Pestiziden und der intensive Maschineneinsatz vertreibt so manches Tier. Auch der intensive Anbau von Getreide auf immer größeren Flächen trägt zur Bestandsreduzierung bei. In Deutschland wird der Feldhase deshalb auf der Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft. Der Weltbestand laut IUCN dagegen gilt als ungefährdet.

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Nach Hochrechnungen lebten im Jahr 2011 noch ungefähr 4 Millionen Feldhasen in Deutschland. Das macht etwa zwölf Hasen pro Quadratkilometer aus, wobei starke regionale Unterschiede existieren. Wenn es schon nur noch so wenige „echte Hasen“ gibt, dann lassen wir sie doch hoppeln. Vielleicht macht der eine oder andere den Kindern als Osterhase eine Freude. Wir wünschen unseren Lesern Frohe Ostern und Guten Appetit mit unserem „falschen Hasen.“ Mancherorts wird er auch „faschierter Braten“ oder „Heuchelhase“ genannt. Man kann ihn übrigens warm oder kalt verzehren:

Rezept für vier Personen:

6 Eier hartkochen.
1 Zwiebel kleinschneiden und zusammen mit
1 Kilo gemischtem Hackfleisch (Schwein und Rind),
1 Eigelb mit Semmelbröseln vermischen.
Mit etwas Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen.

Die Masse anschließend in zwei gleich große Teile teilen. Einen Teil der Fleischmasse auf die mit Semmelbröseln bestreute Arbeitsfläche legen und zu einem Oval flachdrücken (1 bis 2 Zentimeter dick) Drei der hartgekochten Eier schälen und in die Mitte der Masse legen. Die Eier mit der Masse so einschlagen, dass die Eier komplett umhüllt sind. Andernfalls könnte es passieren, dass der „falsche Hase“ beim Backen auseinander fällt. Mit dem anderen Teil der Masse und den Eiern genauso verfahren.

Bei 180 Grad Celsius sollte der Braten dann entweder auf einem Backblech oder in einer Terrine ungefähr 50 bis 60 Minuten im Backrohr brauchen, bis er gar ist. Wenn man möchte, kann man die Temperatur gegen Ende der Backzeit noch einmal aufdrehen, damit der Hackbraten eine knusprige Kruste bekommt.

Als Beilage servieren viele beispielsweise Erbsen-Karotten-Gemüse und Salzkartoffeln.

Noch sind es drei Tage bis Ostern. Wir wünschen trotzdem schon mal guten Appetit.

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