Rottacher Gemeinderat stimmt Slacklines zu – nach Ortsbesichtigung

Von Redaktion

Slacklines waren Dienstag das Thema im Rottacher Gemeinderat. Bei Slacklines handelt es sich um Spanngurte, die in ca. 50 cm Höhe zwischen zwei Bäumen o.ä. gespannt werden, um auf dem Gurt zu Balancieren oder kleine Kunststückchen zu machen. Das schult das Gleichgewicht und die Körperbeherrschung und macht dazu noch ziemlich Spaß. Weil sich einige bestimmt nichts darunter vorstellen können, haben wir zur Verdeutlichung ein Video gefunden:

Aufgebaut werden sollen eine oder mehrer Slacklines an der Freibadeanlae Schorn, um ein weiteres Freizeitangebot für Jugendliche zu schaffen. Das ist zumindest der Wunsch des Initiators Christian Lederer, der den Antrag per Email an die Gemeinde gestellt hat und sich auch gleich bereit erklärt, eine der Slacklines zu spenden: Kostenpunkt sind rund 70 Euro pro Stück.

Die Idee gefällt

Bürgermeister Franz Hafner meinte gleich zu Beginn, dass er die Idee sehr gut findet aber erst seit der Email überhaupt weiß, wie sich sowas nennt. Hafner sagte weiter: „Haftungsrechtlich haben wir das geprüft. Das ist kein Problem. Wir dürfen das nur nicht über Beton oder Teerboden errichten.

In der weiteren Diskussion wurde dem Bürgermeister von Florian Baier (CSU) voll zugestimmt. Baier regte aber an „das wir uns das mal mit dem Ortsplanungsausschuß anschauen, wo wir das genau anbringen.“

Bäume sollen geschützt werden

Christian Köck (CSU) hat zum Beispiel im Fernsehen gesehen, dass das in München schon länger ein Trend ist, warnte aber auch, dass im Englischen Garten teilweise Bäume in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Wir sollten vorsichtig sein wegen der Bäume oder eine Manschette anbringen, weil sonst die Rinde kaputt geht und die Bäume absterben.“ Keine schlechte Idee und auch einfach umsetzbar.

Sicherheitsbedenken wurden beiseite gewischt

Und Sicherheitsbedenken kamen natürlich auch noch zur Sprache, die aber sowohl von Bürgermeister Hafner mit den Worten „den einen oder anderen wird’s bestimmt mal runterhauen“ und seinem Vize Hermann Ulbricht mit der Einschätzung „beim Zufußgehen passiert mehr“ weggewischt. (Zur Erinnerung: Die Leinen werden knapp über dem Boden gespannt. Viel passieren kann da unserer Meinung nach wirklich nicht.)

Hafner hat für die Beschlussfassung auch gleich angekündigt: „Wir schauen uns das demnächst an, spannen eine Leine und der Ortsplanungsausschuß übt dann gleich.“

Beschluss einstimmig angenommen

Der Beschluss wurde mit 16:0 Stimmen einstimmig angenommen und nach der nächsten Ortsplanungssitzung mit Ortsbegehung werden die Leinen angebracht werden.


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