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Rund um E-Commerce

Von Extern

E-Commerce ist eine Geschäftstätigkeit, die auf die eine oder andere Weise mit dem Vertrieb, der Werbung, der Verkaufsförderung, dem Verkauf von Dienstleistungen oder Waren über das Internet verbunden ist. Einfach ausgedrückt fällt jede Aktivität mit kommerzieller Ausrichtung im globalen Netzwerk unter die Definition von Online-Handel. Dieses Gebiet entstand in den Vereinigten Staaten, entwickelte sich dann in Europa und begann sich in den späten 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in China aktiv zu entwickeln.

E-Commerce vereint solche globalen Kategorien: Online-Verkauf, Online-Banking, Ticket- und Hotelreservierungen, Zahlungssystemtransaktionen, Online-Marketing und Werbung. Technisch gesehen basiert E-Commerce im Internet auf drei Säulen – einem Server, einer Datenbank und einem System zur Lieferung eines Produkts oder einer Dienstleistung an einen Kunden. Die erste Komponente ist von entscheidender Bedeutung – ein hochwertiger und schneller Server. Die Datenbank wird für große Objekte benötigt und die Lieferung elektronischer Waren oder Dienstleistungen erfordert keine komplexe Logistik. E-Commerce muss man aber nicht mit E-Handel verwechseln. Hier geht es nur um digitale Vermögenswerte. Heutzutage gibt es sogar E-Handelsroboter wie zum Beispiel Bitcoin Era, mit denen Sie Kryptowährungen profitabel und problemlos handeln können.

Der Bereich E-Commerce wird je nach Zielgruppe, mit der das Unternehmen arbeitet, in folgende Typen unterteilt:

1. B2B (Business-to-Business). Die Nische „Business to Business“ impliziert Handelsbeziehungen zwischen juristischen Personen und wirtschaftlichen Einheiten des Marktes. Das heißt, Unternehmen und Hersteller interagieren miteinander – sie schließen Geschäfte, Partnerschaftsverträge für die Lieferung, den Verkauf, den Kauf von Waren oder Dienstleistungen ab. Zur Kontaktaufnahme, Partnersuche und Verhandlungen im B2B werden spezialisierte Internetseiten und interaktive Datenbanken genutzt.

2. B2C (Business-to-Consumer). Der Bereich „Business-to-Consumer“ umfasst den Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen juristischen Personen und natürlichen Personen. Dies ist eine Art Einzelhandelsverkauf, aber nur mit Hilfe von Online-Plattformen – Shops, Dienstleistungen, Banken usw. Der Vorteil der Kunden ist eine größere Auswahl, bequeme Bestellung und Lieferung der Waren nach Hause oder ins Büro. E-Commerce ermöglicht es einem Unternehmer, die Kosten für die Unterhaltung von Einzelhandels- und Lagerflächen zu senken.

3. B2G (Business-to-Government). Die Nische „Business for Government“ umfasst folgende Marktteilnehmer: juristische Personen – Unternehmen, Konzerne, Marken einerseits und Kommunen, Behörden – andererseits. B2G-Geschäfte werden auf Basis von Ausschreibungen oder Angeboten durchgeführt. Dieser Bereich des E-Commerce beschäftigt sich mit großen Geschäften, was hohe Anforderungen an die Marktteilnehmer stellt. Das an der Auktion teilnehmende Unternehmen muss einen hohen Status und einen tadellosen Ruf haben.

4. C2С (Consumer for Consumer). E-Commerce in der Nische „Consumer for Consumer“ impliziert die Abwicklung der Geschäfte zwischen Einzelpersonen.

5. G2C (Government-to-Citizens). „Government for Citizens“ ist in den letzten Jahren eine recht beliebte Form des E-Commerce und bietet Zugang zu Regierungsinformationen über Online-Dienste. Zum Beispiel Zahlung von Steuern und Bußgeldern, Registrierung von Projekten und Formen der gewerblichen Tätigkeit, Einholung von Genehmigungen und mehr. Auch die Informationsunterstützung der Bürger gehört in diese Kategorie, so dass G2C nicht nur in die kommerzielle Nische gehört.

6. C2B (Consumer-to-Business). Eine interessante Art des E-Commerce “ Consumer-to-Business „, bei dem der Kunde selbst die Kosten für Waren und Dienstleistungen festlegt. Das heißt, Käufer verwenden eine Abstimmung, um den Preis zu bestimmen, zu dem sie das vorgeschlagene Produkt kaufen möchten. Die endgültige Entscheidung „zu verkaufen oder nicht“ trifft jedoch der Eigentümer der Ware. Im C2B-System fungiert eine Site oder eine andere elektronische Plattform als Vermittler, der nach Verkäufern für den generierten Preis potenzieller Käufer sucht.

7. G2G (Government-to-Governmen). Die Sphäre des E-Commerce „Government-to-Governmen“ impliziert die Geschäftsbeziehung der Behörden untereinander: die Lieferung von Produkten, die Erbringung von Dienstleistungen und so weiter. Diese Interaktion wird durch Online-Technologien realisiert.

8. B2P (Business-to-Partners) oder B2L (Business-to-Allianz). Die Nische Business for Partners ist eine Geschäftsbeziehung mit Anbietern von Dienstleistungen und Waren, zwischen Niederlassungen, Partnerorganisationen desselben Netzwerks oder Drittunternehmen.

Heutzutage sind die Nischen B2B und B2C am weitesten verbreitet. Der öffentliche Beschaffungssektor hat eine relativ hohe Eintrittsschwelle, sodass er nicht in der Masse auffällt. Die Nischen G2C und C2C entwickeln sich auch schnell.

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